Chateâu Le Boscq 2016

Château Le Boscq gehört zu den großen Klassikern der Appellation. Das majestätische Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert liegt allein auf einer kiesigen Kuppe und blickt auf der einen Seite auf die Weinberge und auf der anderen auf die Flussmündung. Und es ist sicherlich eines der Top-Betriebe in Saint Estèphe – mit Vorreiterrolle. Für Le Boscq ist nämlich schon realisiert, was viele andere noch anstreben: 10000 Stöcke pro Hektar Pflanzdichte. Was zu extrem kleinen Erträgen von unter 500 Gramm pro Pflanze führt. Das ist die Zielsetzung aller Top-Betriebe.

Der Wein ist reich, üppig und gleichzeitig fein und sehr langanhaltend. 2016 Le Boscq ist auf einem neuen Level. Fast ein Muss-Kauf. Vor allem bei der Qualität und dem Preis. Sichern Sie sich jetzt noch eine der wenigen und sehr begehrten 12er Kisten dieser Bremer Rarität.

95–96
/100

Le Boscq

Bordeaux, Saint Estephe

f

Cuvée, trocken

z

fruchtbetont
saftig
tanninreich

a

Lobenberg: 95–96/100

Gerstl: 19/20

Die Bremer Eiswette

Ob die Weser »geiht« oder »steiht«

Die Bremer leben und lieben ihre Traditionen. Bei Kaufmannsfesten wie der Eiswette kommen seit Jahrhunderten Bremer Kaufleute mit hochkarätigen Gästen zusammen, um gemeinsam zu feiern und gleichzeitig einem guten Zweck zu dienen.

Bei der Eiswette von 1829 wird seit fast 200 Jahren immer wieder die Frage gestellt, ob die Weser „geiht“ oder „steiht“, also ob man trockenen Fußes die Weser (auf dem Eis) überqueren kann. Die Antwort spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Es zählt das sehenswerte Spektakel, das alljährlich Hunderte Zuschauer an den Weserdeich führt.

Ende Januar wären die Eiswett-Genossen und ihre Gäste zu ihrem Fest zusammengekommen. Die rund 800 Teilnehmer hätten bei launigen Reden ein schmackhaftes Kohl- und Pinkel-Essen und natürlich auch einen guten Wein genossen. Das dort gesammelte Geld geht traditionell als Spende an die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS).

Eiswette Logo

Ausgefallen

Aber eine feine Rarität einer großen Bremer Tradition.

Genau wie den Kollegen des Schaffermahls, machte natürlich Corona auch den Kaufleuten und Eiswett-Genossen einen Strich durch die Rechnung. Die Eiswette wurde nur intern protokollarisch bewertet.

Und trotzdem ließen sich die Verantwortlichen nicht nehmen, den Wein, der traditionell zum Essen hätte gereicht werden sollen, auszuloben. Wir sind mächtig stolz, auch diesen kleinen Wettbewerb unter Bremer Weinhändlern gewonnen zu haben. Der diesjährige Gewinnerwein trägt als mahnende Erinnerung den Hinweis »AUSGEFALLEN« auf dem klassischen Sonderetikett. So dient der Wein auch ohne Veranstaltung als feine Rarität einer großen Bremer Tradition.

Der Gewinnerwein kommt in diesem Jahr aus der Bordeaux-Region Saint Estèphe vom linken Ufer der Gironde. Der Chateau Le Boscq 2016 hat eine tief-würzige Nase. Eine Wolke in schwarzer Frucht und feiner Süße. Und dann kommt der Mund. Und der ist verblüffend. Viel Sauerkirsche, zerdrückte Himbeere, tolle Frische und große mineralische Länge mit feiner Salzspur. Lassen Sie sich das nicht entgehen...

Le Boscq

Winzer

Le Boscq

Le Boscq

Château Le Boscq gehört zu den großen Klassikern der Appellation. Das majestätische Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert liegt allein auf einer kiesigen Kuppe und blickt auf der einen Seite auf die Weinberge und auf der anderen auf die Flussmündung. […]