Enderle und Moll

Enderle & Moll

Die Geschichte des Spätburgunder in Malterdingen begann vor über 700 Jahren, als die Zisterziensermönche die aus dem Burgund stammenden Reben dort pflanzten.

 

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Rotwein, Baden, 2017 Deutschland Enderle & Moll

Pinot Noir - Pinot à trois 2017

Lobenberg: Der Pinot à trois von Enderle und Moll stammt aus den drei besten Lagen (Buntsandstein "Ida", Buntsandstein und Muschelkalk), den ältesten Stöcken und wird nur in ganz besonderen Jahren gekeltert. Meistens streng limitiert auf ca 500 Flaschen beinhaltet dieser Wein die Würze und...

  • 42,50 €

0,75 l (56,67 €/l)

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  • 36521H
  • Lobenberg 96/100
  • Trinkreife : 2021 - 2036

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Arbeit im Weinberg

Über Enderle & Moll

Sie sitzen in dem kleinen Ort Münchweier, das ist in der Nähe ihres offiziellen Sitzes Ettenheim, ca. 20 Kilometer von Freiburg entfernt. Ungefähr die Hälfte der Böden bestehen aus Muschelkalk, es gibt also große Ähnlichkeit zu den Böden Hubers. Der andere Teil ist Löss und Lehm. Der dritte und kleinere Teil ist Buntsandstein. Auf den besten Böden steht überwiegend Pinot Noir. Der Betrieb besteht aus 2,5 Hektar eigenen Böden sowie einem Hektar eines befreundeten Biowinzers, der quasi in Lohnarbeit für das Weingut arbeitet. Enderle und Moll arbeiten in biodynamischer Ausrichtung ohne zertifiziert zu sein. Pinot Noir ist der Hauptbestandteil. Zweithäufigster Teil ist Müller-Thurgau. Das Weingut füllt ab mit der Bezeichnung „Abfüller“, anstatt sich selbst als Erzeuger zu bezeichnen. Dadurch ist die Flexibilität gegeben mit Trauben von Freunden zu arbeiten.

Enderle und Moll füllen Trauben um

Es mag sein, dass es in der Zukunft noch einige Hektar eines ebenfalls benachbarten Biowinzers in Münchweier gibt. So kann der Betrieb langsam wachsen. Die Rotweine unterscheiden sich schon im Namen. Im einfachen Pinot Noir befindet sich dieser Hektar des befreundeten Biowinzers, quasi Zukauf. Der „Liaison“ ist von eigenen Böden, viel Buntsandstein mit einem großen Anteil Muschelkalk. Der dritte Pinot Noir heißt einfach „Muschelkalk“, er steht dann logischerweise nur auf selbigem. Die Bezeichnung Pinot Noir oder Grauburgunder wird aber als Zusatz schon gar nicht mehr gewählt, der zu 100 % auf Muschelkalk gestanden Wein heißt einfach nur noch Muschelkalk. Es gibt noch einen vierten Pinot Noir, genannt Ida, dieser Wein steht auf Buntsandstein. Er heißt einfach nur Ida ohne Rebsortenangabe. Eine ganz kleine Menge. Es gibt nur ein Barrique. Irgendwie ist bei Enderle und Moll alles auch so etwas wie ein großer Labor-Betrieb, eine Experimentierstube für Freaks.

Holzfässer