Weißwein, Nahe, 2015 Deutschland Schlossgut Diel

Cuvee Victor 2015

Lobenberg: 60% Weißburgunder und 40% Grauburgunder. Spontane Vergärung im großen Holzfass und Barrique. Ausbau im gebrauchten Holzfass, ca. 10 Monate auf der Vollhefe. Die Barriques werden etwas gerührt, also Batonnage, um keine Oxidation zu bekommen. Das große Stückfass bleibt so wie es...

  • 40,00 €

0,75 l (53,33 €/l)

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  • 28781H
  • Lobenberg 94-96/100
    Suckling 94/100
  • Trinkreife : 2018 - 2030

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Weißwein, Nahe, 2016 Deutschland Schlossgut Diel

Cuvee Victor 2016

Lobenberg: 55% Weißburgunder, 45% Grauburgunder. Grauburgunder sofort gepresst, Weißburgunder 12 Stunden Maischestandzeit. Ausbau in neuen Stückfässern und gebrauchten Barriques. Diese Cuvee Victor hat sich inzwischen bei Diel total etabliert, auch genau in dieser Assemblage. Früher...

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  • 34761H
  • Lobenberg 95-96/100
    Parker 93/100
  • Trinkreife : 2019 - 2031

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Weißwein, Neusiedlersee, 2017 Österreich Heinrich

Graue Freyheit 2017

Lobenberg: Gernot Heinrich: Ein Weißwein. Ein Rosé. Ein Burgunder. Ein Wein, der sich frei spricht von Farbe und sich nicht schubladisieren lässt. Farben- und aromenfroh, fern von grau, steigt die Graue Freyheit, wie eine morgendliche Dämmerung aus dem Nebel auf und verspricht einen...

  • 27,70 €

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  • 33617H
  • Lobenberg 94+/100
  • Trinkreife : 2018 - 2028

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Grauburgunder – dezente Fruchtigkeit in Reinkultur

Ob Grauburgunder, Pinot Gris oder Pinot Grigio – alle bezeichnen dasselbe, wenn auch in variantenreicher Geschmacksvielfalt. Je nach Terroir und länderabhängigem Weinstil bietet der Weißwein eine große Bandbreite an Aromen und Düften. Eines aber haben alle gemeinsam – es sind Weine mit himmlischem Schmelz, die weich am Gaumen ankommen.

Rebsorte erlaubt viele Weinstile

Nur 18.000 Hektar sind weltweit mit der weißen Rebsorte bestockt. Doch die Nachfrage steigt – vor allem in Deutschland ist ein wachsendes Interesse an der Rebe zu verzeichnen. Lange war der Grauburgunder in Deutschland als Ruländer bekannt, der meist mit einer gewissen Restsüße ausgebaut wurde. Inzwischen haben sich sowohl Name als auch Ausbau geändert, denn die Grauburgunder-Traube wird vorwiegend trocken ausgebaut, erlaubt aber verschiedenste Weinstile. Die Bandbreite reicht vom leichten, dezent fruchtigen Pinot Grigio aus Norditalien über den eher opulenten körperreichen Charakterwein aus Baden bis hin zur Trockenbeerenauslese. Nicht zu vergessen die französische Variante, die als Pinot Gris fruchtige Noblesse ins Glas bringt.

Aus dem Burgund ausgewandert

Die Grauburgunder-Traube ist vor der Reife kaum vom Spätburgunder zu unterscheiden. Erst dann bekommt die ins Rötliche gehende Farbe der Trauben einen leichten Graustich. Genau dieser Tatsache verdankt die Rebe auch ihren Namen. Sie ähnelt in ihrem Erscheinungsbild dem Spätburgunder. Kein Wunder, denn der Pinot Gris ist eine Mutation des Spätburgunders und Teil der großen Burgunderfamilie. Vermutlich gelangte die Rebsorte im 14. Jahrhundert in deutsche Weingärten. Verbürgt ist, dass der Kaufmann Johann Ruland 1711 in einem verwilderten Garten einen Grauburgunder-Weinstock entdeckte, davon Stecklinge zog und verkaufte. Ihm verdankt die Rebe den lange verbreiteten Namen Ruländer.

Zu Hause in milden Regionen

Vor allem in Italien erlebte die Rebsorte kurz vor der Jahrtausendwende einen unvergleichlichen Boom. Dort ist sie auch heute noch eine wichtige Sorte – besonders im norditalienischen Friaul. Auch in mittel- und osteuropäischen Ländern wie Österreich, Ungarn und Slowenien ist die Rebe zu finden. In Übersee hat sich die Traubensorte vor allem in Australien und Neuseeland etabliert. Die Traube mit dem rötlichen Schimmer liebt steinigen Untergrund und gedeiht am besten auf Böden aus Löss, Kalk oder Vulkangestein. Trotz ihres frühen Austriebs ist sie nicht besonders frostempfindlich, fühlt sich aber in milden Regionen wie Baden und dem Elsass am wohlsten. Dort bringt sie bei guter Reifung körperreiche dichte Weine mit zurückhaltender Säure hervor.

Von duftig leicht bis ausdrucksstark und körperreich

Ob im Stahltank, ob im großen oder kleinen Holzfass (Barrique) ausgebaut – die Rebsorte bringt immer vielversprechende Weine mit großer geschmacklicher Aromenfülle hervor. Junge Weine duften nach frischen Äpfeln und besitzen eine charakteristische leichte Rauchnote. Später erweitert sich das Spektrum um Duftnoten, die an grüne Nüsse und Mandeln erinnern. Hinzu kommen fruchtige Aromenkomponenten von Birnen, Trockenobst und Rosinen – bisweilen gesellen sich auch Anklänge an Ananas, Honigmelone oder Zitrusfrüchte dazu. Je nach Alter gibt sich der Weißwein blassgelb, goldgelb oder bernsteinfarben und ist die perfekte Ergänzung zu Gerichten, die üblicherweise zu Rotweinen serviert werden: Fleischgerichte mit kräftigen Soßen und Wild. Der Wein passt aber auch bestens zu Schwein oder Geflügel. Leichte Vertreter wie Pinot Grigio sind optimal zu Risotto, Polentagerichten und Pilzen.