Gut Hermannsberg

Weißer Burgunder trocken 2016

mineralisch
exotisch & aromatisch
fruchtbetont
91–92
100
2
Weißburgunder 100%
5
weiß
12,5% Vol.
Trinkreife: 2017–2025
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 91–92/100
6
Deutschland, Nahe
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Weißer Burgunder trocken 2016

91–92
/100

Lobenberg: Gut Hermannsberg Weißer Burgunder ist in der Kupfergrube und zum Teil in Bad Kreuznach gepflanzt. Die Reben sind 20-25 Jahre alt. Nach 6 Stunden Maischestandzeit (vorher Handlese) der ganzen, unentrappten Trauben erfolgt das Abpressen, die Vergärung erfolgt im Halbstückholz. Ausbau auf der Vollhefe, danach Verbleib im Stahl bis kurz vor der Abfüllung Ende Februar. Der Weißburgunder wird ohne nachfolgenden biologischen Säureabbau spontan vergoren. Durch diesen fehlenden Säureabbau und die Maischestandzeit mit Rappen behält der Wein eine tolle Spannung, er erlangt eine betörende Würzigkeit dazu. Die Nase verliert dadurch auch deutlich an Holzeinfluss was er dennoch nicht ganz verbergen kann und will. Der Weißer Burgunder hat eine schöne Cremigkeit aus den alten Reben auf den tiefen Böden in Bad Kreuznach. Die Nase des Weins zeigt reife gelbe Birne, schöne Blumigkeit deutet einen großen Wein mit cremiger Fülle an. Der Mund ist auch cremig, kreidig, reife gelbe Frucht dazu, schöner reifer weißer Pfirsich, würzige Frische von den Rappen, und aus der Lage Kupfergrube eine tolle salzige Mineralität. Dieser Wein von Gut Hermannsberg hat Länge und ist für einen Wein um 10 Euro ein echter Geheimtipp im Weißburgunder. Speziell deshalb, weil er so eine tolle Spannung und Rasse hat. Unglaublicher Trinkfluss, saftig, gelungen. 91-92/100

Mein Winzer

Gut Hermannsberg

Im Jahr 1901 gründete der preußische Staat die Domäne und erwarb die ersten Flächen: steiles, zerklüftetes und felsiges Gelände inklusive einer ehemaligen Kupferschürfung.