Vouvray Le Mont demi-sec (fruchtsüß) 2017

Huet

Vouvray Le Mont demi-sec (fruchtsüß) 2017 BIO

94–95
100
2
Chenin Blanc 100%
3
Lobenberg 94–95/100
Parker 95/100
Winespectator 94/100
International Wine Report 93/100
5
Weißwein
13,5% Vol.
Trinkreife: 2018–2030
Verpackt in: 12er
6
Frankreich, Loire
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Domaine Huet, 11 Rue de la Croix Buisée, 37210 Vouvray, FRANKREICH


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lobenberg

Lobenberg über:Vouvray Le Mont demi-sec (fruchtsüß) 2017

94–95
/100

Lobenberg: Le Mont ist die jüngste Parzelle. Sie kam 1957 dazu und weist noch etwas Silex nebst Tuffstein auf. Sie ergeben bei Huet meist die komplexesten Weine mit ausgeprägt mineralischer Note. Der Demi-Sec ist eher ein zart feinherber Wein als ein Süßwein. Weiße Blüten, Nashi-Birne, sogar etwas Johannisbeere im Bouquet. Am Gaumen hat man eine Mischung aus würzig-mineralischer Aromatik und etwas feiner Schärfe in Form von Ingwer. Aprikose und Kumquat sind hier präsent. Klingt zart würzig und frisch auf kandierter Zitrone aus. Diese unbeschwerte Art schaffen im fruchtsüßen Bereich sonst eigentlich nur Rieslinge. Ein Wein, der viele Jahrzehnte vor sich hat. 94-95/100

Parker

Parker über:Vouvray Le Mont demi-sec (fruchtsüß) 2017

95
/100

-- Parker: The 2017 Vouvray Le Mont Demi-Sec displays a beautifully pure, precise, flinty and crunchy bouquet of perfectly ripe and healthy fruits. Round, lush and precise on the crystalline palate, this is a highly refined, elegant, enormously lush and sexy Vouvray with great finesse but also tension and lingering salinity. Tightly structured and full of terroir expression, this is the 2017 you shouldn't miss. A great wine! Tasted in March 2019. 95/100

Winespectator

Winespectator über:Vouvray Le Mont demi-sec (fruchtsüß) 2017

94
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-- Winespectator: Delightfully ripe and lively, with a mix of white peach, ginger, yellow apple and quince flavors that are carried by bright mineral-fly and mouthwatering acidity. Light floral hints gild the finish, while the fruit drives through. Geräucherter Wildlachs mit EstragoThoroughly delicious, and built to age well. Drink now through 2033. 94/100

International Wine Report

International Wine Report über:Vouvray Le Mont demi-sec (fruchtsüß) 2017

93
/100

-- International Wine Report: -- IWR: Located in the Première Côte, Le Mont is one of the regions most esteemed vineyards. The vineyards reputation of yielding age-worthy, mineral driven wines, is certainly evident with the 2017 Le Mont Demi-Sec. This sensational Vouvray is laced with stony minerality on the nose, which is combined with wonderful nuances of quince, lime zest, honeysuckle and jasmine all taking shape. On the palate this is beautifully balanced, with a gorgeous texture that is underlined by wonderful streaks of minerality which carries on through the finish. While this is already simply delightful in its youth, it should also go on to age remarkably well. 93/100

Christoph Raffelt

Christoph Raffelt über:Vouvray Le Mont demi-sec (fruchtsüß) 2017

--- Christoph Raffelt: Farbe: mittleres Strohgelb Nase: Der Le Mont demi-sec öffnet sich mit einem feinen Parfum von weißen Blüten, leicht kandiertem Steinobst, frisch aufgeschnittenem Granny-Smith-Apfel und einer für die Lage typischen rauchigen und steinigen Note. Im Hintergrund formieren sich Orangenzesten und Salzzitronen mit einer leicht jodigen und erfrischend bitteren Komponente. All das präsentiert sich fein gewebt und stimmig. Gaumen: Dieses Gefühl, dass alles dicht verwoben ist in einem künstlerisch anmutenden Muster, hat man auch am Gaumen, wo Frucht, Säure, Phenolik und Mineralität zueinander gefunden haben, selbst jetzt schon, im noch jugendlichen Alter. Der Le Mont demi-sec wirkt frisch und saftig mit gelber, fast opulenter Frucht von reifem Steinobst und Kernobst. Natürlich dominieren auch hier die Aromen von Birnen und Quitten, und zwar so, als seien sie zum exakt richtigen Zeitpunkt an der Grenze von Knackigkeit zur Saftigkeit gepflückt worden. Zur Frucht gesellen sich leicht phenolische, rauchige und würzige, an Tabak erinnernde Noten, ferner das schon erwähnte Salz sowie die feinbitteren und herben Komponenten von Ingwer und Kumquats. Das ist großer Stoff. Speiseempfehlungen: Pfannkuchen mit Apfelspalten, braunem Zucker und Zitronensaft (vegetarisch) Gebackener Schweinbauch mit Fenchelsamen und Apfelsauce (Fleisch, Schwein) Geräucherter Wildlachs mit Estragonbutter auf Schwarzbrot (Fisch)

Weingut

Weingut über:Vouvray Le Mont demi-sec (fruchtsüß) 2017

---- Weingut: Bottled in April 2017, the wines are marked by purity and balance, with silky touches of stone and exotic fruit on the nose and finessed aromas of tea infusions adding complexity on the palette. Terroir-driven, the Demi-Sec and Moelleux define 2016. The reappearance of Moelleux from Clos du Bourg, not produced since 2009, has given us great joy. And finally, the Moelleux Première Trie from Le Mont and Clos du Bourg as well as the Cuvée Constance, once more highlighted by the expression of botrytis, will lead the way in showing what an exceptional vintage 2016 truly is. The wines of 2015 have now had over two years in bottle and have had time to harmonize. The intense and ripe character of the vintage is quite evident, and is similar, in fact, to the rich concentration and backbone of 2009, but with the added depth that botrytis often bring. The aromatic complexity, energy and unctuousness of the wines, particularly Cuvée Constance, is exciting and evokes comparisons to the wines of 1959. The "time" winemaker is not quite the "time" of men. Even though we are tracing our rhythm over the four seasons, this 2017 vintage really gave us the impression of accelerating time. The last bunches were cut on October 9th, nearly the same date as when picking began in 2016! Adapting to the whims of the weather presents the beauty of our experience as a winemaker. Harvested under a beautiful Indian summer and after vinification, the 2017 vintage brings us immense satisfaction. The terroirs are affirmed with uniqueness in the Sec and Demi-Sec; only the Le Mont expresses itself from each facet, from the dry to the soft first sort. Each of these wines reveal the elegance and precision of a remarkable Loire vintage. Obwohl die Weine weitgehend gleich vinifiziert sind und die Lagen in Vouvray jeweils nur rund 100 Meter voneinander entfernt liegen, präsentieren sie sich doch ganz unterschiedlich. Diese Unterschiede hat Jean-Bernard Berthomé auf unnachahmliche Weise herausgearbeitet und verbindet sie mit dem entspannten und gleichzeitig präzisen Stil des Hauses und der Finesse und Frische des Jahrgangs 2017. Le Haut-Lieu ist offen, hell, klar und – um es einzuordnen – fast moselanisch. Le Mont mit seiner hohen Quarzanteilen ist aromatisch dunkler, rauchiger und verschlossener, die Frucht gelbfleischiger und dichter und im Vergleich zum Haut-Lieu der Pfälzer unter den Vouvrays während der Le Clos du Bourg sich dagegen wie ein Rheinhesse vom Kalkstein präsentiert. Nur dass man, wenn man einen Riesling findet wollte, der die Komplexität, Klarheit und Finesse so in Einklang bringt wie der 2017er Clos du Bourg, schon ganz weit oben einsteigen muss. Wie brillant und doch verschieden sich die letzten Jahrgänge in den Weinen der Domaine Huet präsentieren, wird in einem Vergleich der drei 1ère Trie aus der Lage Le Mont offensichtlich. Seit 1997 hatte es auf der Domaine keine Botrytis mehr gegeben. Doch nach einem heißen und trockenen Sommer und Regen im August brachte die Winde aus dem Osten die Botrytis zurück, die man vor allem im Première Trie spürt. Der Vouvray ist von fantastischer Harmonie, Komplexität, einer herrlich aufgefächerten, gelben Frucht, Würze und einer fast einzigartigen Balance im Süße-Säurespiel. 2016 und 2017 Le Mont 1ère Trie im Vergleich: 2016 war ein in vielerlei Hinsicht außergewöhnlicher Jahrgang der zunächst durch Spätfröste und eine große Sommer-Trockenheit geprägt wurde, die den Ertrag um mehr als 50 % begrenzt hat. So zeigen sich die Weine dicht und konzentriert, fleischig und gerade beim 1ère Trie mit Noten von Botrytis, saftiger Frucht, mit Dörrobst und Nüssen. Gleichzeitig ist der Wein von der brillanten Säure geprägt, die die Frucht und Süße balanciert. Auch im Jahr 2017 war der Sommer heiß, doch der Regen kam exakt zu den richtigen Zeitpunkten. Die Frucht wurde so schnell reif, dass die man auf der Domaine trotz der vielen Erntedurchgänge schon Anfang Oktober fertig war mit der Lese – rund einen Monat früher als üblich. Natürlich spiegelt sich dies im Wein wider, in dem sich die Botrytis ganz zurückhaltend zeigt. Dafür schwingt der Wein, ja er vibriert geradezu, ist hell und klar und so präzise und finessenreich, wie man es so nur in ganz wenigen, ganz großen Jahren erleben kann. Hier fügt sich alles in großer Perfektion zusammen.

Mein Winzer

Huet

Die in Vouvray ansässige Domaine Huet zählt zu den ganz großen Kultbetrieben der Loire und Frankreichs. Huet, das ist Chenin Blanc in Reinform. Dieser 35 Hektar kleine Betrieb produzierte einige der größten Weinlegenden Frankreichs. [...]

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