Vouvray Le Clos du Bourg sec 2017

Huet

Vouvray Le Clos du Bourg sec 2017 BIO

95–96
100
9
mineralisch, frische Säure
2
Chenin Blanc 100%
3
Lobenberg 95–96/100
Parker 96/100
Winespectator 93/100
Falstaff 93/100
5
Weißwein
13,0% Vol.
Trinkreife: 2020–2036
Verpackt in: 12er
6
Frankreich, Loire
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Domaine Huet, 11 Rue de la Croix Buisée, 37210 Vouvray, FRANKREICH


  • 36,00 €

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lobenberg

Lobenberg über:Vouvray Le Clos du Bourg sec 2017

95–96
/100

Lobenberg: Clos Du Bourg ist etwas steiniger mit Tuffstein und auch meist der kräftigste Wein bei Huet. Die Aromatik ist anders als beim filigranen Le Haut-Lieu etwas erdiger und dunkler. Ich habe hier vor allem die typische Quittennote, dann weiße Blüten, auch etwas grüner Apfel und rauchige Noten. Am Gaumen besticht der Clos du Bourg mit stahliger Säure, markantem Gerüst und feinen Apfelnoten 95-96/100

Parker

Parker über:Vouvray Le Clos du Bourg sec 2017

96
/100

-- Parker: The golden-yellow colored 2017 Vouvray Clos du Bourg Sec opens with a fine yet concentrated nose with notes of finely milled limestones and chalk intertwined with lime zest and lemon juice aromas—pure, precise and fine, with a lovely hint of reduction. Lush, precise and highly refined, this is a round, juicy, very elegant, pure, vital, chalky and persistently salty Vouvray with great mineral tension and a frisky, endless, salty finish. The Clos de Bourg is tight and mercilessly pure, with mineral vibrancy and a highly stimulating, even mouthwatering finish. Very fine tannins and great balance give this wine huge aging potential—20 years or more. Tasted in March 2019. 96/100

Winespectator

Winespectator über:Vouvray Le Clos du Bourg sec 2017

93
/100

-- Winespectator: This glistens, with glazed pear, warm persimmon, green plum and quince flavors, all carried by elegant white ginger and verbena notes. A light gilding of piecrust adds to the flattering feel, though there's ample acidity here for balance and drive. Drink now through 2032. 93/100

Falstaff

Falstaff über:Vouvray Le Clos du Bourg sec 2017

93
/100

-- Falstaff: Mittleres Grüngelb, Silberreflexe. Mit Orangenzesten unterlegte Nuancen von getrockneten Bananen, etwas Blütenhonig, Noten von Lindenblüten, reifer Apfel. Stoffig, engmaschig, angenehme Fruchtsüße, frisch strukturiert, ein Hauch von Karamell und Nougat im Abgang, mineralisch, gelber Apfel im Rückgeschmack, trockener Abgang, ein facettenreicher Speisenbegleiter. 93/100

Weingut

Weingut über:Vouvray Le Clos du Bourg sec 2017

--- Weingut: Bottled in April 2017, the wines are marked by purity and balance, with silky touches of stone and exotic fruit on the nose and finessed aromas of tea infusions adding complexity on the palette. Terroir-driven, the Demi-Sec and Moelleux define 2016. The reappearance of Moelleux from Clos du Bourg, not produced since 2009, has given us great joy. And finally, the Moelleux Première Trie from Le Mont and Clos du Bourg as well as the Cuvée Constance, once more highlighted by the expression of botrytis, will lead the way in showing what an exceptional vintage 2016 truly is. The wines of 2015 have now had over two years in bottle and have had time to harmonize. The intense and ripe character of the vintage is quite evident, and is similar, in fact, to the rich concentration and backbone of 2009, but with the added depth that botrytis often bring. The aromatic complexity, energy and unctuousness of the wines, particularly Cuvée Constance, is exciting and evokes comparisons to the wines of 1959. The "time" winemaker is not quite the "time" of men. Even though we are tracing our rhythm over the four seasons, this 2017 vintage really gave us the impression of accelerating time. The last bunches were cut on October 9th, nearly the same date as when picking began in 2016! Adapting to the whims of the weather presents the beauty of our experience as a winemaker. Harvested under a beautiful Indian summer and after vinification, the 2017 vintage brings us immense satisfaction. The terroirs are affirmed with uniqueness in the Sec and Demi-Sec; only the Le Mont expresses itself from each facet, from the dry to the soft first sort. Each of these wines reveal the elegance and precision of a remarkable Loire vintage. Obwohl die Weine weitgehend gleich vinifiziert sind und die Lagen in Vouvray jeweils nur rund 100 Meter voneinander entfernt liegen, präsentieren sie sich doch ganz unterschiedlich. Diese Unterschiede hat Jean-Bernard Berthomé auf unnachahmliche Weise herausgearbeitet und verbindet sie mit dem entspannten und gleichzeitig präzisen Stil des Hauses und der Finesse und Frische des Jahrgangs 2017. Le Haut-Lieu ist offen, hell, klar und – um es einzuordnen – fast moselanisch. Le Mont mit seiner hohen Quarzanteilen ist aromatisch dunkler, rauchiger und verschlossener, die Frucht gelbfleischiger und dichter und im Vergleich zum Haut-Lieu der Pfälzer unter den Vouvrays während der Le Clos du Bourg sich dagegen wie ein Rheinhesse vom Kalkstein präsentiert. Nur dass man, wenn man einen Riesling findet wollte, der die Komplexität, Klarheit und Finesse so in Einklang bringt wie der 2017er Clos du Bourg, schon ganz weit oben einsteigen muss. Wie brillant und doch verschieden sich die letzten Jahrgänge in den Weinen der Domaine Huet präsentieren, wird in einem Vergleich der drei 1ère Trie aus der Lage Le Mont offensichtlich. Seit 1997 hatte es auf der Domaine keine Botrytis mehr gegeben. Doch nach einem heißen und trockenen Sommer und Regen im August brachte die Winde aus dem Osten die Botrytis zurück, die man vor allem im Première Trie spürt. Der Vouvray ist von fantastischer Harmonie, Komplexität, einer herrlich aufgefächerten, gelben Frucht, Würze und einer fast einzigartigen Balance im Süße-Säurespiel. 2016 und 2017 Le Mont 1ère Trie im Vergleich: 2016 war ein in vielerlei Hinsicht außergewöhnlicher Jahrgang der zunächst durch Spätfröste und eine große Sommer-Trockenheit geprägt wurde, die den Ertrag um mehr als 50 % begrenzt hat. So zeigen sich die Weine dicht und konzentriert, fleischig und gerade beim 1ère Trie mit Noten von Botrytis, saftiger Frucht, mit Dörrobst und Nüssen. Gleichzeitig ist der Wein von der brillanten Säure geprägt, die die Frucht und Süße balanciert. Auch im Jahr 2017 war der Sommer heiß, doch der Regen kam exakt zu den richtigen Zeitpunkten. Die Frucht wurde so schnell reif, dass die man auf der Domaine trotz der vielen Erntedurchgänge schon Anfang Oktober fertig war mit der Lese – rund einen Monat früher als üblich. Natürlich spiegelt sich dies im Wein wider, in dem sich die Botrytis ganz zurückhaltend zeigt. Dafür schwingt der Wein, ja er vibriert geradezu, ist hell und klar und so präzise und finessenreich, wie man es so nur in ganz wenigen, ganz großen Jahren erleben kann. Hier fügt sich alles in großer Perfektion zusammen.

Christoph Raffelt

Christoph Raffelt über:Vouvray Le Clos du Bourg sec 2017

-- Christoph Raffelt: Farbe: mittleres Strohgelb Nase: Der Weinberg, den Gaston Huet als letzten seiner drei Lagen Ende der 1950er erwerben konnte, war für ihn immer der kompletteste, weil er in gewisser Weise das Leichte und Tänzelnde des Haut-Lieu mit der dunklen Rauchigkeit und der etwas üppigeren Frucht des Le Mont in Einklang brachte. Das ist auch im 2017er Jahrgang so. Der Clos du Bourg ist ein faszinierend tiefer und kompletter Wein. Er kommt im Duft auf leisen Sohlen daher, ist dafür aber um so transparenter, klarer und eindrücklicher. Der Chenin öffnet sich mit Blütendüften, dem Fleisch von gelbem Kernobst, mit leicht herben Zitrus- und Kräuternoten sowie mit ein wenig Gesteinsmehl. Gaumen: Am Gaumen wirkt der Wein hell und klar mit unglaublicher Spannung und mit viel Druck. Der Wein ist leicht, tänzelnd und hat doch viel Kraft. Die Säure ist präzise sowie brillant und zieht sich bis weit ins lange Finale hinein. Der Clos du Bourg ist ein ungemein vielschichtiger und vibrierend lebendiger Vertreter des Hauses, dessen Kalksteinader man geradezu körperlich spürt. Neben aller feinen Würze und Mineralität freut man sich zudem über die Saftigkeit von knackigen Birnen und Quitten, Ananas und Marillen, über eine feine Salzigkeit und die angedeutete Würze von Kurkuma und Ingwer. Auch hier findet sich im Finale wieder ein Hauch von Zitrusfrüchten wie Kumquats und Bitterorangen, die für ein Plus an Trinkfluss sorgen. Speiseempfehlungen: Kalbsbraten mit Quitten und Chenin (Fleisch, Kalb) Marokkanische Tajine mit Rotbarsch, Aprikose und Zimt (Fisch) Valençay im Blätterteig mit Quittengelee (vegetarisch)

Mein Winzer

Huet

Die in Vouvray ansässige Domaine Huet zählt zu den ganz großen Kultbetrieben der Loire und Frankreichs. Huet, das ist Chenin Blanc in Reinform. Dieser 35 Hektar kleine Betrieb produzierte einige der größten Weinlegenden Frankreichs. [...]

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