Bodegas Artadi de Laguardia

Valdegines 2015

Valdegines 2015
StilStil
voluminös & kräftig
seidig & aromatisch
strukturiert
RebsorteRebsorte
Tempranillo 100%
BewertungBewertung
Lobenberg 94+/100
Penin 96/100
Parker 93/100
Suckling 96/100
WeinWein
Rotwein
barrique
14,5% Vol.
Trinkreife: 2019 - 2039
Verpackt in: 6er OHK
LageLage
Spanien
Rioja und Navarra
Allergene
Sulfite

  • 39,00 €

0,75 l · 28171H

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Abfüller - Bodegas Artadi, Ctra. Logrono, s/n., 01300 Laguardia (Alava), SPANIEN


Lobenberg

Lobenberg über:
Valdegines 2015

94+/100
Lobenberg: Vorbemerkung zum Jahrgang in Rioja: Das Jahr war geprägt von extrem hoher Feuchtigkeit im Winter, Schnee im frühen Frühjahr, ausreichend Feuchtigkeitsspeicher. Dann ein sehr warmes und schnelles Frühjahr mit schnellem Austrieb, ein sehr heißer Sommer, der in jungen Rebanlagen teilweise Hitzestress auslöste. Im September ausreichend Regen, um die ganze Reife wieder zu beschleunigen, teilweise zu viel und sich abzeichnende Fäulnis, und dann – wie in Europa in diesem Jahr so verbreitet – im September und Oktober den Jahrgang rettende trockene Tage und sehr kühle Nächte. Die Tage waren warm, aber nicht zu heiß. Das Ganze wurde somit final von großer Frische bestimmt. Artadi und alle Winzer in den Hochlagen von 600 und mehr Metern konnten warten bis zur ersten Lese Anfang Oktober, waren aber doch ein bisschen getrieben vor der Furcht vor Regen. Dann immer mehr zuwartend bei diesen perfekten Nacht- und Tageskonditionen. Man konnte wirklich Parzelle für Parzelle, je nach Reife und phenolischer Entwicklung, bis Ende Oktober oder Anfang November ernten. Artadi, Remelluri und Telmo Rodriguez waren die letzten in diesem Jahr, wo es ja nach Überwindung der ersten Furchtschwelle diesen ganzen Erntedruck im Oktober gar nicht mehr gab. Der Alkohol liegt um gut 14 Grad, was völlig normal ist. Der PH-Wert liegt um 3,3-3,4 und die Säure bei 4,3-4,4g/l. Das ist für einen Rotwein eine sehr beachtliche Größenordnung. - Artadi hat mit dem letzten Jahrgang die offizielle DO Rioja verlassen und ist jetzt außerhalb der Rioja. Die Weine werden nicht mehr als Rioja klassifiziert, da Artadi sich mit den Behörden nicht einigen konnte über die Lagenbezeichnung der Weinberge. Bei Artadi werden grundsätzlich alle Trauben komplett entrappt und das Ganze wird nur sehr vorsichtig eingemaischt und vielfach auch als ganzen Beeren vergoren. Die Nase ist deutlich weniger von Holz beeinflusst als viele Jahrgänge zuvor. Das liegt aber an der hohen Säure des Jahrgangs 2015, an dieser großen rassigen Finesse. Auch wurde hier bis Mitte Oktober alles geerntet, vielleicht sogar etwas zu früh. Das Holz tritt völlig in den Hintergrund. Wir sind komplett auf Frucht, so wunderschöne Brombeere, rote Johannisbeere, Schlehe, unglaublich fein, getrocknete Blaubeere, Kräuter, Wacholder, Holunder, dazu auch gelbe Früchte, Mango, reife Aprikose, daneben rosinierten Früchte, Nüsse, Röstaromen, extrem komplex und verspielt. Auch ganz viel schwarze Kirsche darunter, aber würzig eingebunden in das Kräuterspektrum. Der Mund ist dann deutlicher von schwarzer und roter Kirsche dominiert, aber auch extrem viel Schlehe. Auch hier wieder Holunder, ein wenig getrocknete Blaubeere, tolle Säure zeigend, rote Johannisbeere, fast ein wenig Schärfe von der hohen Mineralität, auch etwas grüne Olive, ein Hauch Unreife, pfeffrig und salzig. Der Wein ist dabei immer schlank bleibend, extrem verspielt mit dieser wahnsinnig tollen, lebendigen Säure. Sehr burgundisch, sehr fein, auch ein wenig in dieser Finesse an einen Pomerol des Jahrgangs 2015 erinnernd, aber deutlich mehr Säure und Frische zeigend. Fast ein bisschen Affinität zu einem St Joseph von der Rhone 2015 zeigend. 2015 ist überhaupt das Jahr, mit dieser grandiosen Frische, dieser wunderschönen roten Frucht und trotz der schwarzen Kirsche, ist die rote Frucht hier vorne. Das Ganze ist gut eingebettet in feines Holz, aber nie dominant, keine Vanille, keine starke Röstaromatik, aber gute Schärfe von der Mineralität. Endend in einem fast scharf mineralischen, salzigen Schwarzkirschfinale, aber tänzelnd. Die Schlehe und Sauerkirsche kommen wieder hoch, das macht richtig Freude. Es ist kein ganz großer Wein, dafür wird dieser Osthang nicht hochreif genug. Vollreif ist Valdegines auf Grund der eher östlichen Exposition nie, dafür fehlt ihm dann auch die reife Wucht. Es ist es ein kühler Weinberg. Das ist mehr ein feiner Wein und der grüne Hauch verleiht im einige interessante Ecken und Kanten. Schick! 94+/100
Penin

Penin über:
Valdegines 2015

96/100
-- Penin: Kirschrot mit granatrotem Saum. Aroma: ausgewogen, komplex, würzig, frisches Obst, ausdrucksvoll. Mund: geschmackvoll, reife Tannine, ausgewogen, nachhaltig, schöne Säure, lang. 96/100
Parker

Parker über:
Valdegines 2015

93/100
-- Parker: Since 2014, all of Artadi's wines have been sold without appellation of origin, but their origin is, of course, Rioja, as most of the vineyards are in Laguardia or in the nearby villages. The 2015 Valdeginés fermented with indigenous yeasts in open-top vats like before, but the time in barrel was shortened to nine months (from 12). The year was dry and this is a little warmer. The fruit feels quite forward and black rather than red, without the tannic structure of the 2014s. They are very different vintages. There is some more lightness on the finish here, and I had difficulties deciding which one I preferred. The truth is that 2014, 2015 and 2016 are very good vintages for Artadi. 2017 has been more difficult, and the wines feel a little tannic from the lack of rain. 13,000 bottles produced. 93/100
Suckling

Suckling über:
Valdegines 2015

96/100
-- Suckling: Great black and blue fruit, but if you pay attention, it will pull you down into its rooty, earthy depths. Seriously concentrated, but very fresh with really polished tannins, the finish very long and complete. Drink or hold. 96/100
Mein Winzer

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