Tumba de Rey Moro Garnacha 2021

Comando G Viticultores: Tumba de Rey Moro Garnacha 2021

Holzkiste

Zum Winzer

100
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2
Garnacha 100%
5
rot, trocken
14,0% Vol.
Trinkreife: 2026–2044
Verpackt in: 3er OHK
9
pikant & würzig
seidig & aromatisch
strukturiert
3
Lobenberg: 100/100
Suckling: 100/100
Parker: 99/100
6
Spanien, Madrid, Sierra de Gredos
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Tumba de Rey Moro Garnacha 2021

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Lobenberg: Die Weine sind deutlich heller, zarter als die Garnacha aus Katalonien oder dem Languedoc. Das liegt an der speziellen Genetik der Garnacha hier in Gredos. Die Böden sind überwiegend sandig mit Einschüben von Granit, Schiefer und Quartz, darunter der reine Granitfels. Das Mikroklima ist mild und für Zentralspanien recht feucht, die hügelige Landschaft ist teilweise unaufhörlich in Nebel eingehüllt. Dieses spezielle Klima in Kombination mit der extremen Hochlage sorgt für eine sehr lange, langsame Vegetationsperiode mit voller Reife. Die Reben des Tumba del Rey Moro stehen auf 1100 Metern Höhe. Natürlich biodynamisch bewirtschaftet. Spontangärung im offenen Gärständer, dann Ausbau in 500- und 700-Liter-Fässern aus französischer Eiche für 12 Monate. Die Einzellage besteht aus zerklüfteten Terrassen mit freistehenden Buschreben von 60 bis 70 Jahren. Die Besonderheit hier ist pink-farbener Granitstein und auch mehr Quartz-Anteile im Boden. Die Nase erinnert an feinen Châteauneuf vom Sandboden, etwas an Rayas erinnernd, tänzerisch und filigran in der roten Frucht, Sauerkirsche, Kirsche und reife Johannisbeere. Am Gaumen ein Finessewunder, so zart und verspielt, floral und aromatisch, Veilchen und Kräuter, Thymian und Rosmarin, fast etwas Weihrauch. Komplex und tief, aber gleichzeitig so charmant, einnehmend und umarmend. Das ist schon ein ganz eigener, völlig verblüffender Stil, den Comando G hier von diesen wundersamen Weinbergen erzeugt. So spannend schmeckt das etwas andere Spanien! 100/100

Jahrgangsbericht

Der Winter 2020/2021 brachte zwischen Dezember und März sehr viel Regen und Schnee, auch etwas Frost. Die Böden waren vor dem Austrieb der Reben mit ordentlichen Wasserreserven gefüllt – ein guter Start in den Jahrgang 2021. Die Blüte verlief bis auf kleine Verrieselungen ziemlich normal, kein Frost, kein Mehltau. Dann folgten nach einem trockenen Mai noch vor der Blüte große Regenmengen im Juni. Nach der Blüte begann ein sehr trockener, warmer, teils heißer Sommer. Hitze- und Trockenstress waren die Folge, die Reben machten ab Mitte August total dicht, um sich zu schützen. Die Beeren waren zu diesem Zeitpunkt dickschalig und kerngesund, Sorge bereitet aber die phenolische Reife, die durch den Stillstand der Reben nicht erreicht werden konnte. Dieses Phänomen gab es in allen Regionen der nördlichen Hälfte Spaniens, also in allen Topregionen. Von Anfang September bis zum 25. September gab es einige Tage satten Regen. Durch die neue Wasserversorgung setzten Photosynthese und Reifung sofort ein. Ab dem 25. September war es trocken, extrem sonnig und warm, nachts sanken die Temperaturen deutlich. Fünf traumhafte Wochen mit großen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nach und hochintensiver Sonne folgten. Diese große Kühle, ja Kälte der Nächte, nach dem letzten Regen vom 25. September, gilt als der Schlüssel zu diesem großen, reifen und zugleich frischen Cool-Climate-Jahrgang. Das Ergebnis waren überall hochgesunde, dickschalige Beeren mit sattem Tannin und hoher Säure vor der Lese im Herbst. Die Weine sind weniger extremreif und immens als 2019, aber deutlich aromatischer und reifer als 2018, mit einer Frische, die ihresgleichen sucht.

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Suckling über: Tumba de Rey Moro Garnacha

-- Suckling: So ethereal, scented and precise on the nose with huge complexity, but everything remains soft-spoken and quiet. Wet stones, white pepper, tile, and mineral. A little less round and loud than 2020, but this is super nuanced and refined, showing more linearity with chalky tannins. Lovely austerity here, completely stripped down. Ungrafted, north-facing vineyard. Drink or hold. 100/100

99
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Parker über: Tumba de Rey Moro Garnacha

-- Parker: The pale, delicate and ethereal 2021 Tumba del Rey Moro feels more austere than any other vintage of this single-vineyard wine. It comes from vines at 1,100 meters above sea level on granite soils in the village of Villanueva de Ávila and has a notable absence of fruit. Instead, it's mineral and floral, with subtle herbal notes ('piparra' peppers again!). It was harvested around the 12th of October, and by that time, the grapes had had a full development of aromas and flavors. The wine finished with 14% alcohol but with gobsmacking balance and freshness. The alcohol is not noticeable, a constant across the portfolio. The nose was shy at first and took time to develop, but when it did, it was layered and complex, with more Burgundian floral notes. The palate is super austere with lots of energy, reminiscent of liquid granite, with grip and light. It's a sharp vintage of Tumba del Rey Moro. 1,712 bottles produced. It was bottled in April 2023. 99/100

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Comando G Viticultores

Comando G – das G steht für Garnacha, und ebenjene ist die Herzensangelegenheit der beiden spanischen Winzertalente Fernando García & Dani Landi. Dani Landi hat sich seine Sporen bei keinem geringeren als dem umtriebigsten Winemaker Spaniens, Telmo Rodriguez, verdient, der als erster Topwinzer das...

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