Sylvaner von der Dünnbach trocken 2014

Michael Teschke

Sylvaner von der Dünnbach trocken 2014

voll & rund
mineralisch
frische Säure
94–95
100
2
Silvaner
5
weiß
12,5% Vol.
Trinkreife: 2016–2035
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 94–95/100
Gerstl: 18+/20
6
Deutschland, Rheinhessen
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Sylvaner von der Dünnbach trocken 2014

94–95
/100

Lobenberg: Aus den ältesten Lagen von Teschke, der Wein kommt aus 53 Jahre alte Reben. Gleiche Bearbeitung. Ganztraube, Einmaischung, Anvergärung. Der Silvaner „Von der Dünnbach“ verbleibt 36 Stunden auf der Maische, vergärt spontan, um dann komplett mittels Korbpresse Abgepresst zu werden. In Edelstahl zu 100% spontan vergoren und ausgebaut. Ein gutes halbes Jahr verbleibt der Silvaner „Von der Dünnbach“ auf der Vollhefe im Gärgebinde. Hier haben wir jetzt richtigen Druck in der Nase. Phenolik, Tannin, Kalkstein. Wucht und Länge. Burgundisch. Blind ist Michael Teschkes Wein eher Chardonnay denn Silvaner in der wuchtigen, kraftvollen Struktur. Schöne rauchige Aromen, Feuersteinaffinität. Steinig, würzig, salzig, schalig. Cremiger Mund von hoher Intensität, aber eher in Summe doch sehr fein bleibend. Gute Harmonie ausstrahlend. Phenolik, Tannin. Aber der Wein ist nie spröde, nie bäuerlich, eher intensiv, dicht und fein-cremig, mit salzig-kreidigem Finale endend. Schöne blumige Noten dabei, Jasmin, Salz und Pfeffer, Gestein. Als Frucht wieder Quitte, Birne, weißer Pfirsich, wie alle Weine von Michel Teschke. Weniger Fruchtbomben denn stylische, strukturierte Langläufer. Geiles Finale. 94-95/100

18+
/20

Gerstl über: Sylvaner von der Dünnbach trocken

-- Gerstl: Was für eine Tiefe in diesem Duft, ganz dezente Frucht in Verbindung mit den edlen, herben Noten, die diese genialen Sylvaner von Teschke so einzigartig machen. Am Gaumen zeigt er sich noch eine Spur strammer, noch rassiger, gradliniger, als der Vorgänger, aber auch sagenhaft fein und edel, ein tänzerischer Gaumenschmeichler der himmlischen Art, hinterlässt Aromen, die sinnlicher nicht sein könnten, unbeschreiblich.18+/20

Mein Winzer

Michael Teschke

Die Seele des Silvaners in Rheinhessen und in Deutschland lebt bei Michael Teschke in Gau-Algesheim. "Ich möchte das Rad beim Wein nicht neu erfinden, es soll sich lediglich etwas schöner drehen." Hier, genau hier, ist die Heimat des „anderen“ Silvaners, des ursprünglichen Silvaners, des Silvaners...