Bernhard Huber

Spätburgunder Alte Reben trocken 2012

seidig & aromatisch
saftig
strukturiert
93–94+
100
2
Spätburgunder 100%
5
rot
13,5% Vol.
Trinkreife: 2017–2035
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 93–94+/100
Gerstl: 18/20
6
Deutschland, Baden
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Spätburgunder Alte Reben trocken 2012

93–94+
/100

Lobenberg: Zu 100% deklassierte Fässer der verschiedenen großen Gewächse Bienenberg, Schlossberg und Wildenstein, also eine Fassselektion der Huber GGs, damit ein Wein aus Reben von deutlich über 25 Jahren und älter. Ein glasklarer Zweitwein. Tolle Röstaromatik in der Nase. Dieser Wein, und das ist deutlich riechbar, liegt die ersten 12 Monate komplett im neuen Holz, denn da ist die Selektion zwischen großem Gewächs und Zweitwein noch nicht getroffen. Danach wird er in Zweit- und Drittbelegungsbarrique für fast ein weiteres Jahr ausgebaut. Final bekommt der Wein nochmal 6 Monate Flaschenlager, bevor er auf den Markt kommt. Die Nase berauscht in der ausgeprägten Röstaromatik, alles unterlegt mit schwarzer Kirsche, verbranntes Fleisch, hocharomatisch duftig, berauschend. Im Mund ist der Wein sehr delikat, Hubers Alte Reben zeigt tolles Säure-Süße-Spiel mit viel Kreide darunter. Auch hier wieder die Röstaromatik, ein Wein mit Kirschenpotpourri, deutliche Cranberry dazu, feine Bitterstoffe, Lorbeer, schwarze Olive, auch grüne Olive. Dieser fast GG-Wein Hubers macht richtig Spaß. Man muss nicht niederknien vor diesem tänzelnden tollen Zweitwein, ein lecker trinkiger Wein, schon fast großer Stoff. 93-94+/100

18
/20

Gerstl über: Spätburgunder Alte Reben trocken

-- Gerstl: Das sind die abgestuften GGs, 95% des Weines kommen aus GG Lagen. Der Duft kommt sehr schön aus der Tiefe, hat viel Strahlkraft, feine Frucht, schwarze Kirsche, raffinierte florale Noten. Sehr sanfter, cremiger Gaumenfluss, da ist aber auch die nötige Rasse, die dem Wein Eleganz und Frische verleiht, grosser klassischer Pinot. 18/20

Mein Winzer

Bernhard Huber

Die Geschichte des Spätburgunder in Malterdingen begann vor über 700 Jahren, als die Zisterziensermönche die aus dem Burgund stammenden Reben dort pflanzten.