Lobenberg: Die feinherbe Powerversion mit drei Sternen aus Molitors Hauslage, dem Klosterberg in Wehlen. Die Nase ist ein wildes Spiel aus pikanter Exotik, Gestein und fein verwobenem Holz als zarte Unterlegung. Intensive Frucht, cremig und fein, dabei aber mit mächtig viel Schub und Dichte ankommend. Stephan Reinhardt schreibt, dass die besten von Molitors 2018ern sich ähnlich groß wie Molitors sehr gut reifende 2003er entwickeln werden, trotz der Zugänglichkeit in ihrer jugendlichen Üppigkeit. Wuchtig zwar, aber so kristallin und geschliffen wie nur möglich in diesem außergewöhnlichen Jahrgang. Ein großer Wein! 100/100