J.B. Becker

Wallufer Walkenberg Riesling Spätlese Alte Reben trocken 2017

frische Säure
mineralisch
97–98+
100
2
Riesling 100%
5
weiß
12,5% Vol.
Trinkreife: 2023–2053
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 97–98+/100
6
Deutschland, Rheingau
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Wallufer Walkenberg Riesling Spätlese Alte Reben trocken 2017

97–98+
/100

Lobenberg: Geerntet aus dem ältesten Rebbestand, ökologische Bewirtschaftung. Die Reben sind 40 Jahre und älter. Es gab leichte Verluste durch den falschen Mehltau im Frühling. Kein Wasserstress im Herbst. Spontanvergorener Wein, Ausbau nur im großen Holzfass. Wie schon beim Kabinett eine sehr traubige Nase, aber in den alten Reben noch mehr Schmelz, noch mehr feine Süße über der großen Frische und Lebendigkeit. Hier auch, neben den traubigen Tönen, schöner reifer Boskoop-Apfel, wieder Birne, gelbe Melone und gelbe Reneklode. Alles sehr fein. Und im Mund etwas, was ich so bei Hajo Becker noch nie getrunken habe. Ein Jungwein, der schon im jungen Stadium ausgesprochen lecker ist. Die Säure ist absolut präsent. Die Augen ziehen sich zusammen, der Mund auch. Die Zunge rollt sich. Wir haben die klassische knackige Hajo Becker Frische. Leichte Akazienhonignote, leichter Brioche-Ton, etwas Karamelle. Aber natürlich alles moderat. Die frische Säure und der unglaublich frische Riesling- und Traubenton dominieren. Dazu eine feine Mineralität. Salz, lang auf der Zunge. Der Wein, und das muss man immer relativ sehen, hat für Hajo Becker unglaublich viel Harmonie und ist geradezu köstlich, leichtfüßig und cremig dicht. Natürlich, wenn wir das mit einem Robert Weil vergleichen oder Leitz, bleibt Hajo Becker ein Extremist. Dafür ist der Wein zu mineralisch präsent. Was für ein schicker Wein. Toller Stoff allemal. 97-98+/100

Mein Winzer

J. B. Becker

Das Weingut J. B. Becker wurde 1893 von Jean Baptist Becker gegründet. Er pflanzte in den besten Wallufer Lagen (Walkenberg) überwiegend Riesling und Spätburgunder.