von Racknitz

Riesling Schloßböckelheimer Königsfels trocken 2013

94–95+
100
2
Riesling 100%
5
weiß
12,0% Vol.
Trinkreife: 2016–2035
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 94–95+/100
6
Deutschland, Nahe
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Riesling Schloßböckelheimer Königsfels trocken 2013

94–95+
/100

Lobenberg: Der Schloßböckelheimer Königsfels Riesling wächst auf rotem vulkanischen Gestein. 1,5 ha auf vulkanischen Böden, klassische Drahtrahmenerziehung, 20-30 Jahre alte Reben. Die Nase des Weins ist schon deutlich auf Vulkangestein hindeutend, denn es fehlt die Schiefergesteinsmineralität. Wir sind in diesem Wein sehr konzentriert, mittig, noch etwas verschlossen. Die Frucht steht hinter Gestein zurück. Im Mund salzig, pfeffrig. Schlanke Frucht, sehr viel Stein, sehr viel salzige Mineralität. Total durchgegoren. Ein ziemlich mineralischer Kracher. Allerdings ist der Wein zugleich sehr fein. Mit diesem von Racknitz Wein kommen wir dann schon in der zur Zeit klassischen Nahe an, mit drückend explosiver Frucht, auch mit Exotik. Maracuja. Rote Zitrusfrüchte. Zitronengras. Tee. Salzig endend. Das ist schon sehr saftig, sehr geschmackvoll. Doch ziehe ich dem Königsfels den Disibodenberg in seiner erdigen, puristischen Würze vor. Tolle Länge im Königsfels. Auch das ist letztlich ein puristischer Wein von Luise von Racknitz, nur nicht ganz so karg und extrem, ein Wein mit Zugeständnis an den Zeitgeist. Eben auch saftig. Der Königsfels aus aus Schloßböckelheim ist lang und ausdrucksstark. Unbedingt dekantieren. 94-95+/100