Riesling Ruppertsberger Gaisböhl G.C. Großes Gewächs trocken

Bürklin Wolf

Riesling Ruppertsberger Gaisböhl G.C. Großes Gewächs trocken 2018

BIO

mineralisch
frische Säure
97–98
100
2
Riesling 100%
5
weiß
12,5% Vol.
Trinkreife: 2020–2038
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 97–98/100
Galloni: 92–93/100
6
Deutschland, Pfalz
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Riesling Ruppertsberger Gaisböhl G.C. Großes Gewächs trocken 2018

97–98
/100

Lobenberg: Eine Monopollage von Bürklin Wolf. Buntsandstein, Verwitterung, sandiger Lehm und ein bisschen Kalkmergel. Eine der wärmeren Lagen von Bürklin Wolf. Ein bisschen weiter in der Ebene gelegen, etwas mehr Sonneneinstrahlung pro Tag. Südosthang, zum Glück keine Abendhitze, alte Reben, biodynamisch bewirtschaftet, wie alles hier. Der Gaisböhl wird zu 25% im Edelstahl, zu 75% im Holz ausgebaut. Unter 2 Gramm Restzucker durchgegoren, über 7 Gramm Säure bei 13% vol. Alkohol. Feine Sponti-Nase, reife gelbe Früchte, rauchig, gelbe Melone, frische Reneklode, Apfel und Birne, alles gelbfruchtig. Weil die Lage von sich aus der warm ist hat Nicola Libelli (der Kellermeister) versucht mit 25% im Stahl etwas mehr Frische über Reduktion reinzubringen und den Wein etwas schlanker zu machen. Aber es bleibt ein üppiger, gelbfruchtiger Wein mit viel Druck, ein typischer Pfälzer, mit guter Länge. 2018 muss er sich meines Erachtens den beiden Top P.C. Böhlig und Gerümpel beugen. Er hat nicht ganz die Eleganz, aber viel Schmelz, er ist recht wuchtig, es fehlt ein bisschen das komplexe Spiel am Ende, um in die erste Reihe vorzustoßen. 97-98/100

92–93
/100

Galloni über: Riesling Ruppertsberger Gaisböhl G.C. Großes Gewächs trocken

-- Galloni: Well more than half of this gently sloping 20-acre monopole Einzellage featuring gravel over sandstone and clay is deemed by Bürklin-Wolf in principle “grand cru,” though that doesn’t mean all of the fruit from those parcels will end up in any given vintage’s “G.C.” bottling. More than a quarter of this year’s rendition was fermented in tank, but like the cask-fermented share, it stayed on the full lees for a year before being racked into a blending tank and left for additional months on the fine lees. It was due for bottling less than a month after my mid-November 2019 tasting. Yeasty and struck-flint reductive notes vie for attention with intriguing scents of sea breeze and raw beef as well as of more predictably pit- and seed-inflected white peach and lemon. Like many a great red Burgundy or Chablis, this is one of those wines whose nose alone leaves you wondering how such a thing could come from grapes. The palate impression is palpably dense and uncommonly waxy, suggesting a concentrated meat and mineral broth. The finish grips with impressive tenacity, especially in its effect on the salivary glands. 92-93/100

Mein Winzer

Bürklin Wolf

Bürklin Wolf greift auf eine Historie zurück, die bis ins Jahr 1597 geht. Doch den Status als Primus inter pares verdankt es besonders Bettina Bürklin-von Guradze, die das Weingut seit 1992 leitet.

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