Riesling Nierstein Hipping Großes Gewächs trocken 2018

Sankt Antony

Riesling Nierstein Hipping Großes Gewächs trocken 2018 BIO

96–98+
100
2
Riesling 100%
3
Lobenberg 96–98+/100
5
Weißwein
12,5% Vol.
Trinkreife: 2022–2044
Verpackt in: 6er
6
Deutschland, Rheinhessen
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Weingut St. Antony, Wilhelmstraße 4, 55283 Nierstein am Rhein, DEUTSCHLAND


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Lobenberg über:Riesling Nierstein Hipping Großes Gewächs trocken 2018

96–98+
/100

Lobenberg: Dirk Würtz, der ja jetzt federführend bei St. Antony ist hat sich entschieden alle GGs zu 100% im Edelstahl zu vergären und auszubauen. Komplett spontanvergoren, während des gesamten Prozesses und auch zur Füllung nur sehr niedrig geschwefelt, das ist spürbar, die Weine zeigen sich offen, klar und zugänglich, selbst im jungen Stadium eher leicht oxidativ, zumindest keineswegs reduktiv, trotz des Stahlausbaus. St. Antonys Parzelle im Hipping heißt Käferberg, diese liegt im hintersten Teil des Hippings direkt an den Brudersberg und das Pettenthal angrenzend. Das Besondere hier ist, dass die Parzelle nordwärts gerichtet ist, das war gerade 2018 natürlich ein besonderer Segen, weil so die Kühle und die Frische eher bewahrt werden konnte. Die Rheinfront insgesamt ist natürlich ein ziemlich warmer Fleck eigentlich. Wie viele Topwinzer presst auch St. Antony sehr langsam, über 6 bis 8 Stunden mit viel Luftkontakt, um eine gewisse Phenolik zu erhalten und um etwas Mostoxidation zuzulassen. Das Ergebnis präsentiert sich in der Nase schön frisch, eine sehr klare Fruchtexpression, enorm viel Quitte, ganz feine Zitruseinschübe zwischendrin, die Frische spenden, etwas Limettenabrieb, viel Minze und getrocknetes Basilikum, auch ein bisschen grüner Tee. Ein winziger Touch Litschi und Melone hintenraus ist das einzige Anzeichen in der Nase für ein heißes Jahr. Insgesamt ein irrer Fruchtausdruck, total reintönig und clean, immer tolle Kühle ausstrahlend mit viel Minze und Eukalyptus. Sehr feine Mischung aus gelber und weißer Frucht, wirkt knackig und mit zartem Schub. Natürlich etwas weniger rassig, etwas weniger bissig als in manch anderen Jahren, etwas gesetzter, reifer, runder, das ist eben dem harmonischen Jahrgang geschuldet. Der Mund ist sehr fein, filigran, fast abgehoben, dennoch sehr nachhaltig im Aroma. Immer wieder schiebt sich diese diese kühle Minznote in den Vordergrund, feine gelbe Frucht kommt dazu, Mirabelle, Nektarine und die Quitte aus der Nase, feine Tabaknoten im Ausklang, würzig, gewissermaßen erdig, was von dem leicht oxidativen Stil noch verstärkt wird. Ein sehr zarter, sehr geschliffener Hipping, fast anschmiegsam in seiner Anmutung. Die Säure ist moderat, nur Weinsäure, nichts Spitzes, nichts Grünes, alles ist erhaben und reif, filigran und tänzelnd. Weiße und gelbe Frucht vermischt sich mit dieser minzigen Kühle im Mund, fast mentholartige Frische, die den Gaumen lange und nachhaltig belegt. Sehr aromatisch, irre Fruchtexpression gepaart mit dieser Kühle, etwas Melone, ein kleiner Touch Marille, Quitte mit ihren feinen Bitterstoffen, ein bisschen griffige Phenolik hintenraus. Ein tänzelnder Hipping, fein und filigran, sehr transparent und unglaublich zart aus diesem so heißen Jahr. Während das Pettenthal eher dunkel und würzig wirkte, ist Hipping heller, klarer, verspielter, die Mineralik wirkt fast eher kalkig und hell als schieferwürzig dunkel, obwohl Hipping natürlich auch auf rotem Rheinschiefer steht, der hier aber eine ganz andere Ausprägung als im Pettenthal annimmt. Der Nachhall ist minzig, fast schwebend fein, viel Quitte, etwas Limettenabrieb, ein Touch Orangenschale und Melone. Diese animierenden Bitterstoffe wie aus der Quittenschale, lassen das Wasser im Mund zusammenlaufen, alles ist reif, alles ist klar, sehr erhaben in dieser schwebenden Feinheit. Aber das Schönste an diesem Hipping ist diese mentholige Minznote, die diese animierende Kühle mit sich bringt, die eine langanhaltende sensorische Frische im Mund erzeugt, die 2018 nicht von einschneidenden Säuren geprägt ist, sondern aus der Reife der Frucht und aus den Rheinschieferböden. 96-98+/100

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Sankt Antony

Ein Winzer aus Rheinhessen, der am Roten Hang nicht nur Riesling, sondern auch Blaufränkisch erzeugt? Dieses Bekenntnis zum Mut beschreibt Felix Peters wohl am besten. [...]

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