Riesling Nahegauer Landwein P  (Schlossböckelheimer Pfaffenberg) trocken 2015

Michael Teschke

Riesling Nahegauer Landwein P (Schlossböckelheimer Pfaffenberg) trocken 2015

97+
100
2
Riesling 100%
3
Lobenberg 97+/100
Gerstl 19/20
5
Weißwein
12,0% Vol.
Trinkreife: 2017–2032
Verpackt in: 6er
6
Deutschland, Rheinhessen
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Michael Teschke, Laurenziberg 14, 55435 Gau Algesheim, DEUTSCHLAND


  • 17,50 €

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lobenberg

Lobenberg über:Riesling Nahegauer Landwein P (Schlossböckelheimer Pfaffenberg) trocken 2015

97+
/100

Lobenberg: Dieses ist der Riesling von der Nahe aus dem gleichen Projekt wie der Schloss Böckelheimer Königsfels. Ein Projekt aus der Scheidung von Weingut von Racknitz und der entsprechenden Vermögensaufteilung. Jede zweite Zeile wurde von Michael Teschke gelesen, der mit dem Ex-Mitbesitzer befreundet ist. Winzige Träubchen in goldgelber Farbe, winzig wie Johannisbeeren. Winzige Erträge, sehr konzentriert. Der Pfaffenstein ist die höchste Lage auf der Kuppe der dortigen Region der Nahe. Circa 50 Jahre alte Reben. Michel hat alles per Hand geerntet. Dann auf den Laurenziberg geschafft. Dann hier 2-3 Tage Maischestandzeit mit angequetschten Trauben, als Ganztraube gepresst und spontan vergoren. Alles im Stahl, auch im Stahl verblieben. Der Wein hat nie Holz gesehen. Eine uralte Lage mit höchster Reputation. Die offizielle Bezeichnung ist Schloss Böckelheimer Pfaffenstein. Überwiegend roter Schiefer mit Verwitterungsgestein. Diese Lage liegt deutlich höher als andere Lagen. Die Feinheit liegt in dem Höhenunterschied begründet. Deutlich ist der Sponti-Ton in der Nase. Wenn wir das mit dem örtlichen Superstar Schäfer-Fröhlich vergleichen, ist das hier sicherlich charakterlich eher so etwas wie das Felseneck. Super fein, sehr traubige Frucht. Viel Birne, heller Apfel, starke Darjeeling Tee Note, feine Würze. Ein grandioser Mund. Dicht und trotzdem ultrafein. Phenolik zeigend. Ganz viel Kraft, aber nicht fett, nicht so laut wie der Königsfels. Viel feiner durch die kühlere Höhenlage, und trotzdem so unendlich lang mit einer Salzspur hinten raus. Das hat wirklich hohe Intensität. Beide Rieslinge sind unglaublich typisch für diesen Teil der Region der Nahe. Nicht umsonst hat Schäfer-Fröhlich seine Sonderstellung im Laufe der Jahre erkämpft, weil eben seine Lagen so grandios sind. Das gilt in gewisser Weise eben auch für diese beiden Lagen bei von Racknitz. Und wenn dann ein Meister wie Michael Teschke, mit seinem völlig andern Zugang zu Wein, an die Weine gelassen wird, dann wird aus von Racknitzer Weinen etwas Freudvoll, Lustvolles. Etwas Dichtes und Explosives. Alles trägt immer die Handschrift desjenigen, der den Wein macht. Und das ist hier eine völlig andere Liga. Frau von Racknitz hätte mal Herrn Teschke hinzuziehen sollen, um auch ihre potenziell ganz grandiosen Weine zu ernten. Die Lagen sind auf jeden Fall sagenhaft. Dies ist ein traumhafter Riesling, der wahrscheinlich relativ wenig Geld kosten wird, denn auf Grund der Vermögensauseinandersetzung und der unmöglichen Etikettierung kann ja kein großer Preis am Markt mehr durchgesetzt werden. Mit etwas Hoffnung ist das Ganze klar unter 20 Euro zu bekommen. Für einen Wein, der rein von der Qualität, locker mal mehr als 30 Euro wert sein dürfte. Ich finde ihn grandios. 97+/100

Gerstl

Gerstl über:Riesling Nahegauer Landwein P (Schlossböckelheimer Pfaffenberg) trocken 2015

19
/20

-- Gerstl: Auch dieser Wein kommt von der Nahe aus der Top-Lage Pfaffenstein mit 40–50 Jahre alten Reben. Michael Teschke: «Das waren kleine Träubchen wie Johannisbeeren.» Was ist das für ein raffinierter Duft, sensationelle Tiefe, fabelhafte Mineralität, dezente, aber berauschend schöne Frucht, ganz auf der erfrischenden, zitrusartigen Seite, das ist der Duft eines ganz grossen, superedlen Rieslings. Was für ein nobles Getränk, da ist cremiger Schmelz ohne Ende, eine himmlische Aromatik, nobel strukturiert, verspielt leicht, sagenhaft lang, das ist so ein beschwingter, fröhlicher Wein, aber auch ein richtig grosser. 19/20

Mein Winzer

Michael Teschke

Die Seele des Silvaners in Rheinhessen und in Deutschland lebt bei Michael Teschke in Gau-Algesheim. „Ich möchte das Rad beim Wein nicht neu erfinden, es soll sich lediglich etwas schöner drehen.“ [...]

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