Riesling Erdener Prälat Auslese *** Weiße Kapsel trocken 2018

Markus Molitor

Riesling Erdener Prälat Auslese *** Weiße Kapsel trocken 2018

100+
100
9
mineralisch, voll & rund
2
Riesling 100%
3
Lobenberg 100+/100
Parker 100/100
5
Weißwein
Holzausbau
13,0% Vol.
Trinkreife: 2026–2064
Verpackt in: 6er
6
Deutschland, Mosel Saar Ruwer
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Markus Molitor, Haus Klosterberg, 54470 Bernkastel-Wehlen, DEUTSCHLAND


  • 590,00 €

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lobenberg

Lobenberg über:Riesling Erdener Prälat Auslese *** Weiße Kapsel trocken 2018

100+
/100

Lobenberg: Der Erdener Prälat ist schon für sich genommen eine Legende und ein mythisch überhöhter Ort. Hier haben wir 120 bis 130 Jahre alte wurzelechte Einzelpfahlstöcke, nur wenige tausend Quadratmeter groß. Jeder Winzer schätzt sich glücklich in dieser winzigen Lage etwas sein eigen zu nennen. Die Extremversion als Amphitheater des benachbarten Erdener Treppchens. Also die Eleganz Erdens mit diesem dunklen Schiefer in Kombination mit diesem Brennglas von Exposition mit diesen uralten wurzelechten Reben. Das ist schon ziemlich einmalig in dieser Form an der Mosel. 13% Alkohol sprechen für eine hohe Reife und den Wunsch den Wein im trockenen Bereich zu halten. Die Nase ist noch deutlich geprägt von der Vergärung im kleinen Holz, Kokos und Kaffee zusammen mit weißem und gelbem Steinobst und einem immensen Blumenstraus an weißen und gelben Blüten. Dazu eine Schiefermineralik die schon fast in der Nase sticht vor Intensität. Super-individuell und eigenwillig. Bei 13% kommt der Wein ob seiner extrem hohen Reife fast mit einer gewissen Süße im Mund, die den Gaumen mit einer Harmonie flutet, wie man sie selten trifft. Aus den Tagen als Ernie Loosen noch Prälat als GG gemacht hat und auch eine Auslese Goldkapsel weiß man noch wie schwer das zu schlagen ist, weil es so eine eigene Dimension darstellt. So fein verwoben, Riesling in typischer Ausprägung mit viel Quitte, Orange, Blüten, viel weißem Steinobst, etwas Feige darunter, Reneklode, was eben eine unglaubliche Eleganz ausmacht. Nichts Lautes, nichts Zitrushaftes, nichts zu Dominantes. Auch der Schiefer bildet nur eine feine Unterlage auf dem alles tanzt. Man muss sich auf diese unendliche Feinheit einlassen. Dieses Verträumte, das den Genießer in süßer, blumiger Harmonie fast überschwemmt. Eine Balance wie man sie extrem selten ins Glas bekommt. Die Parzelle im Prälat von Molitor hat gerade einmal 500 Quadratmeter. Es ist schon famos wie man so viel Ausdrucksstärke so harmonisch verpacken kann. Da der Wein auch nicht gerade günstig ist, empfehle ich doch eine längere Riesling-Erfahrung mitzubringen. Das ist wie bei einem Romanée-Conti, es macht nur Sinn ihn zu trinken, wenn man ihn auch würdigen kann. Auch hier ist die 100 Punkte Skala eigentlich zu eng. 100+/100

Parker

Parker über:Riesling Erdener Prälat Auslese *** Weiße Kapsel trocken 2018

100
/100

-- Parker: The 2018 Riesling Erdener Prälat Auslese *** (White Capsule) is terribly fine and complex on the deep, pure and elegant nose that shows tobacco and tropical fruit as well as rum aromas from the intense yet refined and crystal-clear, red slate bouquet. The nose is simply mind-blowing in its combination of intensity and finesse, of complexity and purity. There are exotic notes, yet everything here is so insanely fine, clear and slatey. This is arguably the most exciting bouquet I have ever had under my nose! Silky, round and intense on the palate, this is a full-bodied, warm and rich yet fine and juicy, crystalline and elegant Prälat with a sustainable, spectacular, intense and complex yet finely structured and very elegant finish that still keeps purity and finesse despite its warmth and power. What an incredible firstling from this tiny grand cru that Molitor got from an eight-are plot from Kajo Christoffel. The price is high (590 euros) but worth every cent since there is no other Prälat of this class on the planet. Tasted twice at the domain in September 2020. 100/100

Mein Winzer

Markus Molitor

Als der blutjunge Markus Molitor 1984 mit 20 Jahren das Weingut an der Mosel vom Vater übernahm, fing er praktisch bei Null an; ohne jede eigene Anbaufläche. Also harte Maloche auf gepachtetem Rebland. [...]

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