Veyder Malberg

Riesling Bruck trocken 2018

BIO

frische Säure
mineralisch
voll & rund
97–99
100
2
Riesling 100%
5
weiß
12,0% Vol.
Trinkreife: 2020–2040
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 97–99/100
Gerstl: 19/20
6
Österreich, Wachau
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Riesling Bruck trocken 2018

97–99
/100

Lobenberg: Die Lage Bruck liegt in Spitz in einem Nebental mit Südexposition, auf 380 m Höhe und damit deutlich höher als die meisten Lagen der Wachau. Der Boden besteht aus Urgestein, Schiefer, Glimmerschiefer. Jeden Abend kommt ein kühler Wind aus dem Wald heruntergeweht. Die Reben aus dieser kühlen Lage sind in der Regel drei Wochen später reif als die Lagen am Loibenberg oder Kellerberg. Die Weine sind grundsätzlich kühler und aromatischer. Auch hier nicht entrapptes Lesegut, nur leicht angequetscht, dann 3-4 Stunden auf der Maische bevor der Wein über 6-8 Stunden sanft abgepresst wird. Vergärung spontan und Ausbau komplett in Edelstahl. Mango, Aprikose, Gesteinsmehl in der Nase, dann etwas Quitte, Koriander, Anis, Fenchel. Immer definierter und klarer werdend, immer würziger. Nur 12° Alkohol. 6,7 Gramm Säure, ungefähr 5 Gramm Restzucker. Sehr spannungsgeladener, extrem saftiger Mund. Sehr fester Biss mit nur leichter Bitternote daneben. Knackig, gleichzeitig voluminös und schmelzig. Vollmundig, üppig, ohne je fett zu sein. Grandioser Riesling in einer Art, wie es kaum ein anderer Erzeuger der Wachau schafft. Sehr puristisch, sehr geradeaus. Die Rieslinge dieses Winzers können womöglich als einzige der Wachau stilistisch in die Phalanx der Großen Deutschen Gewächse eingereiht werden. Großes Kino. 97-99/100

19
/20

Gerstl über: Riesling Bruck trocken

-- Gerstl: Pier Tognini: Zitronengelb mit grünen Reflexen. Expressiver Auftakt. Reife Aromen von Weinbergpfirsich, Aprikosen und Nektarinen, gepaart mit reifem, grünem Apfel und geriebener Zitronenschale. Dazu Noten von weissen Blüten und nassem Schiefer. Hoch komplex und mit sagenhafter aromatischer Tiefe. Am Gaumen direkt und feingliedrig, wieder Nektarinen und weisser Pfirsich mit markanter, steiniger Mineralität und floralen Noten. Der Bruck endet lang, kräftig und harmonisch mit würzig-mineralischem Finish. 19/20

Mein Winzer

Veyder Malberg

Als Winzer hat sich Peter Veyder-Malberg schon vor seiner Selbstständigkeit einen großen Namen gemacht. Jahrelang war er als Oenologe und Leiter des Schlossweingutes Graf Hardegg im Weinviertel tätig, bevor sich 2007 die Wege trennten.

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