Pascal Marchand

Pommard Village 2012

94
100
2
Pinot Noir
5
rot
12,5% Vol.
Trinkreife: 2017–2037
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 94/100
6
Frankreich, Burgund, Cote d'Or
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Pommard Village 2012

94
/100

Lobenberg: 2012, ein Jahr der Katastrophen (Verrieselung und Hagelstürme) in Burgund und zugleich eines der interessantesten und qualitativ herausragendsten Jahre der letzten Jahrzehnte. Mit winzigen Mengen, berstender Frucht, seidigen, ultrafeinen Tanninen, frischer Säure, und vor allem dem Alleinstellungsmerkmal überragender Aromatik. Biologisch-organische Weinbergsbearbeitung, teilweise schon in Umstellung zur Biodynamie. Je nach Wein zum Teil oder bei 1er- und Grand Crus auch totale Ganztraubenvergärung ohne Entrappung. Natürlich spontan vergoren in Holzfudern. Lange Maischestandzeiten nach dem Gärvorgang, vorsichtiges Abpressen, Malo im Barrique, einmaliger Abzug, alles nur mit Schwerkraft, dann Ausbau ohne Batonnage oder Abzug bis zur Füllung nach 18 Monaten auf der Feinhefe in neuen und gebrauchten Barriques. Die für einen Pommard so typischen Aromen von Blaubeeren nebst konzentrierter roter Frucht zeigen sich deutlich in Nase und Mund. Das Ganze geht schon in Richtung Creme de Cassis. Ungeheuer konzentriert mit schöner innerer Spannung und Dynamik. Dichte, dunkle Farbe. Etwas Lakritz, Thymian, ätherische Öle. Schwarze Beeren. Macht sehr viel Spaß mit seiner Vollmundigkeit und Üppigkeit. 94/100