Markus Molitor

Pinot Noir Trarbacher Schlossberg *** trocken 2016

Pinot Noir Trarbacher Schlossberg *** trocken 2016
RebsorteRebsorte
Pinot Noir 100%
BewertungBewertung
Lobenberg 97-98+/100
WeinWein
Rotwein
13,0% Vol.
Trinkreife: 2024 - 2049
Verpackt in: 6er
LageLage
Deutschland
Mosel Saar Ruwer
Allergene
Sulfite

  • 95,00 €

0,75 l · 35651H

126,67 €/l

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Abfüller - Markus Molitor, Haus Klosterberg, 54470 Bernkastel-Wehlen, DEUTSCHLAND


Lobenberg

Lobenberg über:
Pinot Noir Trarbacher Schlossberg *** trocken 2016

97-98+/100
Lobenberg: Das Schöne bei den verschiedenen Lagen Molitors ist, dass wir so unterschiedliche Ausdrücke haben. Wir haben immer Schiefer, aber die Expression der Frucht unterscheidet sich doch sehr deutlich. Was auch klar ist, da wir in 2016 schon von der Nase viel elegantere Weine haben als diese runden und vollen 2015er, die es in dieser Art an der Mosel doch recht selten gibt. Die 16er entsprechen viel mehr der Normalität und sind auch schon eher vergleichbar mit den wunderbarenb Weinen aus 2012, die mir beide genial gut gefielen. 15 bleibt ein Ausnahmejahr mit dieser reifen, roten Wuchtigkeit und dem winzigen Ertrag, der diese extrem konzentrierten Weine hervorbrachte. Die 15er sind Riesen, ganz ohne Frage, die 16er sind für mich aber die Spitze in der Eleganz bei reifer Frucht, und sie sind die perfekte Expression der Mosel. Die Weine aus Trarbach sind grundsätzlich noch etwas feiner, etwas schiefriger und karger. Wie wir das auch beim Riesling haben, zum Beispiel bei Vollenweider, setzt es sich auch beim Pinot Noir fort. Sehr erhabene Nase, die Frucht ist präsent aber nicht so überquellend wie im Brauneberger Klostergarten oder im Himmelreich. Sehr versammelt, sehr fein, sehr schick. Schiefer und Schwarzkirsche, leichte Holzwürze darunter, viel schiefriger Rauch. Im Mund findet sich dann ein wenig Blaubeere neben der schwarzen Kirsche, dazu Schiefer, Holz, feine Würze, leichte Rappigkeit. Auch etwas Asche und Holzkohle, deutliches Graphit. Feine Säure, gute Frische zeigend. Nicht ganz so hedonistisch, nicht so wollüstig wie der Brauneberger Klostergarten ***. Das Faszinierende an diesem trarbacher Wein ist diese Kargheit und Steinigkeit, die überhaupt so typisch für die Trarbacher Weine ist, und die ich auch an Vollenweiders trockenen Rieslingen so unglaublich schätze. Es ist eben eine ganz eigene, lokale Stilistik, und demnach etwas für Puristen. Der Wein endet gar nicht im Mund, eherr im Kopf. Diese schwarze Kirsche schiebt unaufhörlich, auch Blaubeere ist dabei, vielleicht sogar ein Hauch ganz feine Brombeere und Cassis darunter. Das geht bis ins Unendliche, der Wein hört gar nicht mehr auf. Das ist ein sehr spezieller Ausdruck und unterscheidet sich von allen anderen Molitor Pinot Noirs aus 2016. In dieser Ausprägung, in dieser Eleganz, in dieser Schwarzfruchtigkeit, wie wir sie im Burgund vielleicht in einem Bonnes Mares haben, der doch auch so anders ist als die Nachbarlage Musigny in Chambolle. Trarbach ist eben so etwas wie Morey-Saint-Denis im Burgund, sehr eigenwillig, sehr anders in der Würze. Bonnes Mares, Corton Grand Cru und Trarbacher Schlossberg - das liegt auf einer Wellenlänge. Wer das Karge und schwarzfruchtig Rauchige liebt, wird von diesem 16er begeistert sein. 97-98+/100
Mein Winzer

Markus Molitor

Als der blutjunge Markus Molitor 1984 mit 20 Jahren das Weingut an der Mosel vom Vater übernahm, fing er praktisch bei Null an; ohne jede eigene Anbaufläche. Also harte Maloche auf gepachtetem Rebland. [...]

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