Markus Molitor

Pinot Noir Haus Klosterberg 2018

fruchtbetont
saftig
93
100
2
Pinot Noir 100%
5
rot
12,5% Vol.
Trinkreife: 2022–2034
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 93/100
6
Deutschland, Mosel Saar Ruwer
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Pinot Noir Haus Klosterberg 2018

93
/100

Lobenberg: Haus Klosterberg ist die Hausmarke von Markus Molitor, die Reben hierfür stehen über alle Weinberge verteilt, oftmals die etwas jüngeren Rebanlagen, teilweise auch aus Pachtflächen, all das fließt dann in den Haus Klosterberg mit ein. Das ist also der Einstiegs-Pinot. Changierend zwischen leichtem hellrot und leicht schwarzen Reflexen. Auch in der Nase ein deutlicher Schwarzkirsch-Einschlag, zusammen mit Weichselkirsche, Kirschkernen und feiner roter Kirsche. Sehr duftig! So überhaupt keine Erdbeer-Himbeernote, alles geht Richtung Kirsche und läuft Richtung Burgund, aber fein, leicht und verspielt. Im Mund Sauerkirsche, zarte Schwarzkirsche und rote Kirsche. Dann kommen langsam rote Johannisbeere und dazu ein guter frischer Säurekick. Hohe Intensität und trotzdem verspielt und leicht. 2018, dieses in Deutschland doch recht üppige Jahr, zeigt sich hier von einer extrem feinen Seite. Schwebender Mund und trotzdem ein guter Grip dahinter. Schiefergestein, schwarze Kirsche, Würze und Länge, feines Salz und trotzdem mit Körper. Auch leicht und filigran, was sich auch in den Werten widerspiegelt – der Wein hat nur 12,5 Volumenprozent. Das ist vom Alkohol ein Leichtgewicht und trotzdem ist er so geschmackvoll und intensiv in der Ausdrucksstärke. Hedonismus und gleichzeitig ist es filigran und leicht. Auf dem gleichen Level wie der 2017er und der war grandios. Das ist echt schick, das macht echt Freude! Ein gehaltvoller, intensiver Terrassenwein. Etwas kühler trinken. Das ist Pinot Noir in einer berauschenden Form. Große Freude! 93/100

Mein Winzer

Markus Molitor

Als der blutjunge Markus Molitor 1984 mit 20 Jahren das Weingut an der Mosel vom Vater übernahm, fing er praktisch bei Null an; ohne jede eigene Anbaufläche. Also harte Maloche auf gepachtetem Rebland.