Markus Molitor

Pinot Noir Graacher Himmelreich *** trocken 2016

Pinot Noir Graacher Himmelreich ***  trocken 2016
StilStil
strukturiert
seidig & aromatisch
frische Säure
RebsorteRebsorte
Pinot Noir 100%
BewertungBewertung
Lobenberg 98-100/100
WeinWein
Rotwein
13,0% Vol.
Trinkreife: 2024 - 2055
Verpackt in: 6er
LageLage
Deutschland
Mosel Saar Ruwer
Allergene
Sulfite

  • 120,00 €

0,75 l · 35649H

160,00 €/l

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Abfüller - Markus Molitor, Haus Klosterberg, 54470 Bernkastel-Wehlen, DEUTSCHLAND


Lobenberg

Lobenberg über:
Pinot Noir Graacher Himmelreich *** trocken 2016

98-100/100
Lobenberg: Je länger die Probe bei Molitor fortschreitet, bei der ich offenbar der erste auserwählte Verkoster bin, der die 16er Pinots probieren darf, desto klarer wird mir, warum der 2016er Einstern * so genial, und zusammen mit dem Klostergarten ohne Stern 2016 so überragend ist. Auch im Zeitverlauf der letzten Jahre betrachtet. Weder Himmelreich noch Schlossberg haben eine Ein- oder Zweisterne-Version erhalten, und all diese Qualitäten sind in den Pinot Noir Einstern geflossen. Was dann aber an kleinster Menge für die Dreisterne-Versionen übrig blieb ist dementsprechend wirklich überragend. Und vielleicht ist der Unterschied in 2016 zwischen den Dreisterne-Varianten und denen ganz ohne Stern noch verblüffender als 2015. Der Himmelreich *** ist 2016 deutlich anders als der 15er geraten. 15 haben wir diese Explosion an warmer, reicher, roter Frucht, diese Opulenz, diese Konzentration ob der extrem niedrigen Erträge, wie wir sie eigentlich von der Mosel gar nicht erwarten durften. In 16 sind wir dann wieder moselanisch, deutlich feiner, schiefrig, ebenso reif, weil auch 16 ein reifes Jahr war, aber eben deutlich zarter. Balancierter, schwebender, erhabener als 15. Was sicher nicht heißt, dass das besser ist als 15, weil deren Üppigkeit einfach überwältigend ist. Himmelreich 16 zeigt diese feine, schieferige Rauchwürze über der schwarzen Kirsche, über der Rappigkeit, ein Hauch Lorbeer, auch etwas an Wacholder erinnernde Würze, provenzalische Kräuter. Und doch mit reifer, schwarzer, dunkler Frucht, fast ein wenig an Trarbach erinnernd in der Nase, das kommt unglaublich schön rüber. Im Mund dann aber ganz anders als der Trarbacher Schlossberg und der Brauneberger Klostergarten, das ist ein sehr eigener Ausdruck. Diese extreme Eleganz aus Graach, aus der Lage Himmelreich, die ja auch im Riesling, und besonders beim restsüßen Riesling zu dieser unglaublichen Filigranität führt. Das haben wir auch in diesem Pinot Noir. Der Klostergarten *** ist diese wunderschöne Opulenz mit reicher, roter Frucht, fast etwas an 15 erinnernd, der Trarbacher Schlossberg zeigt sich karg und leicht abgehoben und abgespacet. Im Himmelreich haben wir ungemeine Eleganz vermählt mit roter und schwarzer Frucht, viel schwarze Kirsche, aber auch ein kleiner Hauch Cassis darunter. Sehr schöne wachholderige Würzigkeit, viel Schiefer, viel Rauch, lang, hedonistisch und fein, fast schwebend. Und immer wieder mit schwarzer Kirsche und einem Hauch Cassis nachrollend. Diese Cassis-Note ist doch etwas verblüffend, das erinnert durchaus an einige Weine aus Vosne-Romanee, Meo-Camuzet lässt da grüßen. Was noch mehr verblüfft ist diese eindrückliche Geschmacksintensität, der Wein mag gar nicht mehr weggehen. Wir haben diese Schwarzkirsch-Cassis-Version mit etwas geflämmtem Holz, mit Rauch vom Schiefer über Minuten im Mund. Eine feine Süße ausstrahlend, die haften bleibt, fast etwas balsamisch wie ein uralter, konzentrierter Balsamico an Zunge und Gaumen haftend. Der beschwingteste und hedonistisch Wein von allen ist der Klostergarten ***, der Rotfruchtigste und vielleicht auch der Leckerste. Der Kargste, Erhabenste und Schwebendste ist Trarbach. Und hier im Himmelreich *** haben wir eine Konzentration und Spannung, die weit über die der anderen beiden hinausgeht. Ich finde diesen Wein hier deshalb aber nicht besser als speziell den Klostergarten, er ist bloß völlig anders. Er ist viel erwachsener, und er braucht mehr Zeit und auch ein wenig den geübteren Genießer, weil er doch so anspruchsvoll ist und so unendlich in seiner dunklen, schwarzfruchtigen Charakteristik läuft. 98-100/100
Mein Winzer

Markus Molitor

Als der blutjunge Markus Molitor 1984 mit 20 Jahren das Weingut an der Mosel vom Vater übernahm, fing er praktisch bei Null an; ohne jede eigene Anbaufläche. Also harte Maloche auf gepachtetem Rebland. [...]

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