Pinot Noir Brauneberger Klostergarten ** trocken 2013

Markus Molitor

Pinot Noir Brauneberger Klostergarten ** trocken 2013

96-97
100
2
Pinot Noir 100%
3
Lobenberg 96-97/100
Parker 93+/100
VVWine 18,5/20
5
Rotwein
13,5% Vol.
Trinkreife: 2019–2040
Verpackt in: 6er
6
Deutschland, Mosel Saar Ruwer
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Markus Molitor, Haus Klosterberg, 54470 Bernkastel-Wehlen, DEUTSCHLAND


  • 39,80 €

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lobenberg

Lobenberg über:Pinot Noir Brauneberger Klostergarten ** trocken 2013

96-97
/100

Lobenberg: Alle Pinot Noir bei Molitor stehen zu 100% auf Schieferboden. Diese geben bekanntlich die gerade dadurch bedingten, etwas deutschfruchtigen Aromen. Das bedeutet i.d.R. weniger Kirsche als im kalksteinhaltigen Burgund und Baden. Stattdessen Himbeere, Erdbeere, Pflaume und Hagebutte, aber auch etwas Schlehe. Genau das zeichnet diese Weine aus. Die Weine werden zum Teil mit den Rappen vergoren, gemäß der Methode: Komplette Entrappung und die reifsten Rappen werden wieder zugegeben. Diese sind von Jahr zu Jahr unterschiedlich in der Menge. Das Alkohole liegen bei allen Pinot Noirs aus 2013 bei 13,5%. Komplett durchgegoren. Alle Weine werden im Holz spontan vergoren und auch im Holz ausgebaut. 2013 war bis dato, zusammen mit 2010, sicherlich der größte Jahrgang den Markus Molitor je erzeugt hat. Das mag vielleicht von 2015 getoppt werden, aber das müssen wir noch abwarten. Dieser Klostergarten aus Brauneberg kommt mit deutlich mehr Feinheit rüber als der Mandelgraben. Auch hier haben wir diese feine Würze der Rappen. Noch deutlichere Kirschfrucht. Zusammen mit Himbeere, Schlehe, auch rote Johannisbeere, etwas Wachholder. Tolle Würze, sicherlich von den Rappen kommend. Hohe Intensität. Diese Nase ist berauschend. Auch hier wieder, noch stärker als in 2010, den wir zuvor probiert haben, diese an Dujac und Prieure Roch erinnernde Würzigkeit der Nase. Diesen Wein kann man locker neben Spitzenburgunder stellen. Der Mund zeigt eine unglaubliche Intensität, aber wie schon der Ein-Sterne-Wein, hat auch dieser Wein eine, fast an die Loire erinnernde, Feinheit. Einen Cabernet Franc-artigen Angang. Das ist schon ein bisschen wie Clos Rougeard. Eine Mischung aus Pinot Noir und Cabernet Franc, aber so geschliffen, so spielerisch leichtfüßig, und trotzdem diese wunderbare, salzige Intensität der Schieferböden. Auf Kirsche, Himbeere, Schlehe laufend. Und anders als 2012 ist die Zwetschge ganz klar hinter den genannten Früchten zurück. Das ist sowohl in der Nase als auch im Mund ein Traum an Feinheit und trotzdem Intensität. Man muss diese Pinot Noir Stilistik mögen. Was manchen Leuten fehlen mag ist die Wucht und süße Dichte der Frucht. Dafür ist die Verspieltheit und die Mineralität viel intensiver. Unglaublich lang, verhallt erst nach Minuten. Und ich bin jetzt erst in der qualitativen Mitte angelangt. Wie soll es oben noch weitergehen? Dieser 2013er Klostergarten ist so toll. 96-97/100

VVWine

VVWine über:Pinot Noir Brauneberger Klostergarten ** trocken 2013

18,5
/20

-- VVWine: Blasses Granatrot. Zurückhaltende und würzige Pinot-Nase nach gekochten Erdbeeren, roten Kirschen, Zwetschgen, weissem Pfeffer, floralen Noten sowie etwas Nelken und Rauch. Am Gaumen sehr elegant, gut strukturiert und mit feinem Tannin. Die Säure ist straff und fordernd, die Frucht tritt etwas in den Hintergrund und dadurch wirkt der Wein leicht karg, aber dennoch mit mundfüllender Viskosität. Dahinter kommen dezente Aromen nach Erdbeeren, Sauerkirschen, roten Johannisbeeren sowie Nelken und etwas Zedernholz zum Vorschein. Im langen Abgang sehr klar, elegant, mineralisch und präzise. Je länger dieser Wein im grossen Glas atmet, desto mehr tritt das dezent eingesetzte Holz in den Hintergrund. Alles wirkt fein verwoben, gut balanciert und in sich ruhend. Dennoch ist hier auch einiges an Spannung vorhanden, welche den Wein charaktervoll und wunderbar trinkig macht. Ein sehr schöner Pinot Noir - unbedingt eine Flasche jung geniessen und ein paar Flaschen einlagern! Jetzt bis 2025+ 18,5/20

Mein Winzer

Markus Molitor

Als der blutjunge Markus Molitor 1984 mit 20 Jahren das Weingut an der Mosel vom Vater übernahm, fing er praktisch bei Null an; ohne jede eigene Anbaufläche. Also harte Maloche auf gepachtetem Rebland. [...]

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