O Diviso 2015
96-97
100
2
Mencia, Brancellao, Merenzao, diverse autochthone Reben
3
Lobenberg 96-97/100
Suckling 98/100
Parker 95+/100
5
Rotwein
13,5% Vol.
Trinkreife: 2020–2040
Verpackt in: 6er OHK
6
Spanien, Galicien
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Bodegas Ladeiras Do Xil, 32779 Santa Cruz, Ourense, Spanien


  • 45,00 €

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lobenberg

Lobenberg über:O Diviso 2015

96-97
/100

Lobenberg: Das ist einer von drei Einzellagenweinen Telmos aus Galicien. Sein drei winzigen Grand Crus aus der Region Valdeorras. Aber Valdeorras im vorderen Teil, direkt an der Ribera Sacra, dort wo beide Regionen noch identisch sind und komplett aus Granitböden bestehen, im weiteren Verlauf wird Valdeoras dann schiefriger. Extrem steile Terrassenlagen, alles entlang des Flusses Bibei. Dieser Weinberg liegt direkt an einer kleinen Kapelle, eine ehemalige Klosterkapelle. Die Weine wachsen steil auf Terrassen, heruntergehend bis zum Fluss Bibei. In einigen hundert Meter Entfernung liegt der kleine Ort Ermitas. Die Region ist wirklich extrem. Komplett auf Granit stehend, uralte Reben. Die Hauptrebe, wie bei allen Weinen dieser Region, ist Mencia. Eine Rebsorte, die in Portugal Jean heißt und eigentlich durch Bierzo sehr bekannt ist, sie ist aber auch die Hauptrebsorte in Galicien. Eine Rebsorte, die für extreme Frische steht. Das Ganze hier ist zu Telmos und Pablos großer Freude ein gemischter Satz. Zur Mencia kommen Brancellao, Meranzao und diverse autochthone Rebsorten hinzu. Der Weinberg hat ungefähr drei Hektar, die Exposition ist Nordwest. Der Großteil der Reben ist uralt, aber das Team um Telmo und Pablo haben die ganzen Lücken in diesem uralten Weinberg wieder aufgeforstet. Amerikanische Rootstocks gepflanzt und dann im zweiten Gang veredelt mit einer Selektion Marsalle aus eben diesem uralten Weinberg. Ungefähr zwei Drittel alter Wein und ein Drittel neu gepflanzt. Alles organic und Bio natürlich. Die Weine werden komplett und spontan vergoren in Stahl und offenen Holzbottichen. Danach Ausbau in Holzfudern. Die Malo war zuvor nach der Gärung passiert. 14 Monate Ausbau im Holz, danach ein weiteres Jahr Flaschenlager. Die Weine dieser Region sind komplett organisch zertifiziert, aber man will es nicht auf den Flaschen zeigen. Dieser Wein war eigentlich konzipiert als „As Ermitas“, aber aus namensrechtlichen Gründen (Palacios in Priorat hat einen Ermita) ist der Name vorerst nicht durchsetzbar. Der Wein heißt deshalb O Diviso. Der Wein wird zwei Wochen später geerntet als die anderen Weine, es hier einfach noch kühler. Trotzdem ist die Nase im weinigen Ergebnis deutlich wärmer als die der zwei anderen Lagen. In diesem Wein ist, anders als in den beiden anderen, auch ein nicht unerheblicher Teil Alicante Bouschet, eine Rebsorte, die roten Saft ohne Schalenkontakt ergibt. Sehr würzig, sehr rotfruchtig, aber auch sehr dunkel ausfallend. Außerdem haben wir hier im Terroir deutlich mehr dunkle Erden, Zerfallsprodukte vom Schiefer und ähnliches. Also kein reiner Granitboden. Das macht sich in der Nase total bemerkbar. Das ist sicherlich der konsenzsfähigste Wein dieser drei Single-Vineyards. Sehr viel schwarze Kirsche, sehr reich. Auch Maulbeere, viel Erdigkeit. Dazu immense, schwarze Würze, alter Balsamico, und scheinbar ein krautwürziger Einfluss von Rappen, Veilchen, Johannisbrotbaum. Wir sind hier tendenziell wo ganz anders als in der Ribera Sacra. Das "Anderssein" setzt sich im Mund fort. Auch hier viel mehr schwarze Frucht. Schwarze Kirsche, Maulbeeere, aber auch wieder dieses Würzige vom Johannisbrotbaum und alten Balsamico. Ein bisschen schwarze Lakritze, sehr viel Salz, tolle Länge zeigend. Ein leicht von den beiden anderen Weinen zu unterscheidender Wein aus Galicien, mit einer völlig anderen Charakteristik. Das ist ein toller Essensbegleiter, das zähmt ihn. Grandioser Stoff mit sehr eigener Ausprägung. Ich weiß nicht, ob ich diesen Wein vor die beiden Anderen setze. Ich bewerte sie einfach alle drei gleich, weil sie alle drei so unterschiedlich sind, und jeder für sich stehen kann. Auf jeden Fall grandioser nordspanischer Stoff. 96-97/100

Suckling

Suckling über:O Diviso 2015

98
/100

-- Suckling: Ethereal nose of flowers that you normally only smell in a dream. The super fine, filigree tannins give it a weightless feel on the palate. Then comes the silkiness of the almost endless finish. Drink whenever you want through 2035. Made from ancient vines that are a mencia-dominated field blend. 98/100

Parker

Parker über:O Diviso 2015

95+
/100

-- Parker: The news this year comes in the shape of a new red, the 2014 O Diviso, from 2.9 hectares of terraced vineyards (1.2 hectares of very old vines, and hey have planted a further 1.7 hectares) around the Monasterio de las Ermitas next to the Bibei River, in the village of O Bolo. (They wanted to call this Las Ermitas but had problems with the name.) The old vines are a mixture of varieties, and in this late ripening vineyard, there is less Mencía and more Garnacha Tintorera and Mouratón; there's also some Caíño, which is not very common around there. It fermented in stainless steel vats with indigenous yeasts and matured in 600-liter oak barrels for 14 months. I was really taken by this new wine that showed a little more austere and mineral than As Caborcas—subtle and with a super fine texture in the palate with very refined tannins. This goes straight to the summit of Valdeorras reds. I'll be a bit daring and give it the edge over As Caborcas. And I have the feeling that the best is yet to come... Only 933 bottles were filled in May 2016. Volumes should grow gradually in future vintages. 95+/100

Mein Winzer

Bodegas Telmo Rodriguez Ladeiras Do Xil

Gemeinsam mit seinem Önologenteam, bestehend aus seinem kongenialen Partner der ersten Stunde, dem baskischen Önologen Pablos Eguzkiza, und dem später hinzu gekommenen Önologen und französischem Basken Richard Echats, entschied das spanische Allround-Talent Telmo Rodriguez sich im Jahre 2002 sich der DO Valdeorras, einer bislang noch unbekannten Region Galiciens, zuzuwenden. [...]

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