Robert Denogent

Macon Villages Les Sardines 2019

fruchtbetont
exotisch & aromatisch
mineralisch
91–92
100
2
Chardonnay 100%
5
weiß
13,0% Vol.
Trinkreife: 2021–2031
Verpackt in: 12er
3
Lobenberg: 91–92/100
Gerstl: 18/20
6
Frankreich, Burgund, Maconnais
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Macon Villages Les Sardines 2019

91–92
/100

Lobenberg: Der Wein stammt aus verschiedenen hügeligen Lagen um Mâcon, die sich schon lange im Besitz der Familie befinden und den typischen lehmigen Kalkboden aufweisen. Schöne Birnen-Melonen-Nase, ganz fein. Fermentiert im Zement, Ganztraubenpressung ohne Standzeiten, ausgebaut im gebrauchten Barrique. Im April gab es Frost und kurz darauf auch noch Hagel im Mâconnais. Zudem war der Sommer 2019 recht heiß, die Trauben sehr konzentriert und haben beim Pressen sehr wenig Saft ergeben. Dadurch ist der 2019er der kleinste jemals geerntete Jahrgang der Domaine, aber was für ein beeindruckender! Expressiv, kraftvoll, reif und wunderbar opulent in der gelben Frucht, Quitte, Weinbergspfirsich, fast gar Himbeere. Druck, Power, Saft, hier ist einfach von allem viel im Glas, wunderbar reichhaltig, geradezu wollüstig. Der Mund ist ein Ereignis in Fülle, Quitte, Pfirsich, Grapefruit, Melone, alle Regler nach rechts. Man muss sich einfach nur mitreißen lassen von diesem Dampfhammer aus den Hügeln um Mâcon. Die Säure ist zart und hintergründig, passgenau in den gelbfleischigen Körper eingebunden, dennoch hat der Wein eine schöne Frische aus der Saftigkeit der Frucht und der feinen Gerbstoffstruktur. Dieser Wein ist genau das, was die Franzosen als vin de soif bezeichnen, ein Zechwein par excellence, der auf keiner reich gedeckten Tafel mit Epoisses und getrockneter Wurst fehlen sollte. Der Wein macht jeden Trinker glücklich, denn es ist in Flaschen gefüllte gastronomische Freude und man bekommt überwältigend viel Wein in den Mund. 91-92/100

18
/20

Gerstl über: Macon Villages Les Sardines

-- Gerstl: Der strahlt wie ein Maikäfer, ein genialer Duft, atemberaubend frisch, superklar und präzis, eine himmlische Duftwolke. Auch am Gaumen geht die Post ab, irre Rasse, feiner Schmelz, der Weinsingt, da ist gewaltig Spannung drin, der vibriert förmlich, erinnert schon etwas an einen Mosel-Riesling, ein kleines Monster, aber mit Charme und Eleganz, ein Megawein. 18/20

Mein Winzer

Robert Denogent

Fast in Steinwurfnähe vom Château de Fuisse liegt mitten im Ort die Domaine Robert Denogent. Qualitativ hat sie dem Château schon seit Jahren die Stellung als Nummer 1 abgenommen. Das südliche Burgund war in der Vergangenheit durchaus auf dem Niveau der besten Weißweine der Côte de Beaune.