Jahrgang 2016 - Rotwein - Syrah 100%

Les Terrasses Cote Rotie rouge

Les Terrasses Cote Rotie rouge

Les Terrasses Cote Rotie rouge

Lobenberg 98

Lobenberg: Jean-Luc Jamet und sein Bruder haben 2012 die Domaine geteilt, um auch für die kommenden Generationen für die Erbschaft gerüstet zu sein. Jeder hat Teile der berühmten Lagen von Jamet in Côte Rotie bekommen, sie bleiben alle komplett erhalten. Nur dass Jean-Luc über all die Jahrzehnte der Weinbergsarbeiter war und daher die Lagen deutlich besser kannte als sein Bruder, der mehr den Ausbau und den Verkauf gemacht hat. Jean-Luc vinifiziert alle Partien der einzelnen Parzellen getrennt und vermählt sie dann zu diesem einzigen finalen Blend. Ein Vorgehen, dass durchaus Sinn machen kann, wir kennen es auch von anderen Rhône Domaines, wie Clos des Papes, die auch alle ihre Parzellen zu einer einzelnen Assemblage zusammenführen. Das bedeutet es gibt hier bei Jean-Luc Jamet nur dieses einen Côte Rotie, zusammengesetzt aus 12 Lagen. Was sein Bruder mit den Lagen macht behagt ihm nicht und weil er wie kein anderer die verschiedenen Schiefer und Granit Parzellen kennt, denke ich es ist eine weise Entscheidung von ihm. 75% nicht entrappt, Ausbau komplett im Barrique, zur Hälfte neu, die andere Hälfte zweite und dritte Belegung. Im Côte Rotie haben wir nun seit 2015 eine ungebrochene Folge von großen Jahren, 2016 gilt als der Vorläufige Höhepunkt, weil er so kraftvoll und zugleich elegant ist. Aber 2017 und 2018 mögen das in völlig anderer Stilistik irgendwann einholen oder vielleicht sogar toppen können, wer weiß. 2016 ist sicherlich der würdige Nachfolger von 2010. Sehr deutliche Côte Rotie Nase, aber weniger verbrannt als erwartet, mehr frische, rote Frucht, satte Waldhimbeere, etwas Erdbeere, etwas Zwetschge, rote Johannisbeere, eine Nase wie ich sie von Ogier vom Lancement kenne, also fast etwas Saint Julien-artig aus Bordeaux. Schön mit der frische der Rappen unterlegt, ohne jemals grob zu werden, alles war reif. Rund, drückend, feine steinige Mineralität darunter, Salz und grandioser Charme. Der Mund zeigt gewaltigen Gripp, aber nichts ist hart, total weich, seidig geschliffen, massiv und rund, samtig, sogar eher seidig. Tolle Länge, viel Gripp, aber nichts zum Anbeten, nichts zum Niederknien, eher ein Côte Rotie mit sehr viel Charme, Dichte und sehr viel roter Frucht. Lang, lang, lang anhaltend, ich habe lange keinen so charmanten, so wenig auf Effekthascherei getrimmten Côte Rotie getrunken. Wahrscheinlich ist es genau Jean-Lucs weise Entscheidung, die einzelnen Lagen zu einem großen Côte Rotie zu vermählen, der Wein zeigt nämlich eine immense Harmonie, Trinkigkeit, Saftigkeit. Das ist ein Spaßmacher mit ganz großer Klasse. 97-98/100

-- Falstaff: Zu Beginn ein Fruchtverweigerer im Duft, ganz auf steinig mineralische gehend, mit nur einer Spur von Süßkirsche dabei. Am Gaumen dann aber prall kirschfruchtig, zum Kauen dicht, große Menmgen feinsten Gerbstoffkerns, reife Säire, mineralisch durchdrungen, ein völlig in sich ruhender Wein, alles ist an seinem Platz, nachgerade unscheinbar in diesem jugendlichen Zustand, aber welch ein Potenzial. 97/100


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Rebsorten:
Syrah 100%
Artikelnummer:
38916H
Jahrgang:
2016
Bewertung:
Lobenberg 97-98
Falstaff 97
Trinkreife:
2020 - 2050
Alkoholgrad:
13,0% vol.
Allergene:
Sulfite
Verpackt in:
12er
Abfüller:
Jean Luc Jamet, Le Vallin 69420 Ampuis FRANKREICH

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