Riecine

La Gioia Rosso Toscana 2017

voluminös & kräftig
frische Säure
95–96
100
2
Sangiovese 95%, Merlot 5%
5
rot
14,0% Vol.
Trinkreife: 2021–2031
Verpackt in: 6er OHK
3
Lobenberg: 95–96/100
Falstaff: 94/100
Suckling: 92–93/100
6
Italien, Toscana, Chianti und Vino Nobile
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
La Gioia Rosso Toscana 2017

95–96
/100

Lobenberg: La Gioia ist der Sortiments-Spitzenwein von Riecine und mit dem Jahrgang 2017 zum ersten Mal aus 95% Sangiovese und 5% Merlot gekeltert. Er verbleibt mindestens 24 Monate in neuen und gebrauchten Barriques, um die ungemeine Kraft zu bändigen. Tiefes, dichtes Rot. Das Bukett strahlt wie auch der Chianti Classico pure Finesse aus. Schwarzer Pfeffer, Nelke, klare Sauerkirsche, süße Kirsche, auch reife Nektarine und zarte Karamelle. Ungeschminkt geht es am Gaumen weiter. Das Tannin schmiegt sich ganz samtig an den Gaumen, darüber legt sich ein Teppich an Aromen. Dunkle Beeren in allen Facetten, knackige Herzkirsche, etwas Unterholz. Herzkirsche und Sauerkirsche kämpfen um die Vorherrschaft am Gaumen bis beide in einen süßen Kern zulaufen. Der La Gioia baut enorm Druck am Gaumen auf! Zusätzlich zu dieser pikanten feinsalzigen Note im Ausklang spielt die feine, reife Säure wieder eine zentrale Rolle. Niemand in der Toscana beherrscht sie als künstlerisches Element derartig wie Riecine. Unendlich langer Ausklang. 95-96/100

94
/100

Falstaff über: La Gioia Rosso Toscana

-- Falstaff: Glänzendes Rubin mit feinem Granatschimmer. Einprägsame Nase mit satten Noten nach Waldhimbeere und Gojibeere, balsamische Noten im Hintergrund. Kleidet den Gaumen satt aus, öffnet sich mit feinmaschigem, gut platziertem Tannin, umwoben von feinem süßem Schmelz, gute Spannung. 94/100

92–93
/100

Suckling über: La Gioia Rosso Toscana

-- Suckling: A tangy and fresh sangiovese with bright acidity and clean, fine tannins. Fresh fruit. Very fine for the vintage. 92-93/100

Mein Winzer

Riecine

Der junge Önologe und Mitbesitzer Sean O'Callaghan, der in Deutschland sein Fach lernte, prägte den Betrieb von 1992 bis 2016. Behutsam feilte er am Weingutsstil, nachdem der langjährige Besitzer John Dunkley aus dem Betrieb ausschied.