Hermitage 2012
97-98+
100
9
voluminös & kräftig, pikant & würzig, frische Säure
2
Syrah 100%
3
Lobenberg 97-98+/100
5
Rotwein
Holzausbau
13,0% Vol.
Trinkreife: 2020–2050
Verpackt in: 12er OHK
6
Frankreich, Rhone, Nordrhone
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Michel Tardieu - Nordrhone, Quartier Les Ferrailles - Route de Cucuron, 84160 Lourmarin, FRANKREICH


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lobenberg

Lobenberg über:Hermitage 2012

97-98+
/100

Lobenberg: Im Süden gab es im Februar starken Frost. Nach dem frühen warmen Wetter war jedoch schon Saft in den Pflanzen. Viele starben durch den starken Frost von bis zu minus 15°C. Ertrag im Süden daher 20% weniger als im Vorjahr. Der Norden war davon weniger betreffen. An der Rhone verlief die Blüte homogen, anders als in Bordeaux. Es gab ein wenig Verrieselung, was qualitätssteigernd wirkte. Es folgte ein extrem heisser Sommer. Die Weine wurden gestresst, machten teilweise zu. Die Reifung verlief sehr langsam. Mit ersten Schauern begann die Reife wieder. Da man im Süden auf Grund der Wetterverhältnisse lange zuwarten kann, daher konnte man bis Ende September/ Anfang Oktober die Lese der ausgereiften Grenache durchführen. Im Süden gab es Probleme bei der Mourvèdre, die eine längere Vegetationsperiode braucht. Grenache fiel hervorragend aus. Elegante, feine Weine mit in der Regel nur 13-13,5% vol. Alkohol. Ein Jahrgang, der mit dem hervorragenden Finessejahrgang 2006 zu vergleichen ist. Im Norden gab es mehr Probleme mit Regen. Das richtige Zeitfenster musste abgepasst werden. Im Norden wurde Mitte September reif geerntet, mit wenig Alkohol und wenig Fett. Die Weine liegen zwischen 12-12,5% vol. Alkohol. Der Norden ist in etwa zu vergleichen mit einem etwas besseren 2004er Jahrgang. Alle Weine werden in Zement vergoren und Säureabbau im Barrique. Aus den Lagen Roumiers und Pirelles, über 60-jährige Reben. 13% vol., Ausbau in neuen Barriques. Wie immer ungeschönt und ungefiltert. Durchvergoren 1-2 Gramm Restzucker, auf das Maximum. Alle Trauben wurden vor der Fermentation entrappt. Die Nase ist unglaublich frisch. Weisser Pfeffer mit Schlehe, reifer, roter Waldfrucht, Walderdbeere. Dann kommt ein wenig Gummi. Wieder dominikanische Zigarre und Sauerkirsche. Feines, seidiges, geschliffenes Tannin im Mund, überhaupt keine Ecken und Kanten, nur feine, langgezogene Mineralität. Der Wein endet in schöner, pfeffriger Kirschnote, feinem Gesteinsmehl. Auch in der Historie von Tardieu ist der 2012er sicherlich einer der feinsten und zugleich leckersten, aromatischsten Hermitages und ein Wein, der schon relativ jung mit viel Vergnügen getrunken werden kann. 97-98+/100

Mein Winzer

Michel Tardieu – Nordrhone

Michel Tardieu ist inzwischen legendär und einer der besten Weinmacher Frankreichs. Robert Parker u. v. a. überhäuften ihn zu Recht mit Superlativen. Sehr oft arbeitet er an der Rhone und in anderen Regionen mit seinem Freund Philippe Cambie zusammen. […]

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