Grüner Veltliner Weitenberg 2021

Veyder Malberg

Grüner Veltliner Weitenberg 2021

mineralisch
exotisch & aromatisch
97+
100
2
Grüner Veltliner 100%
5
weiß
13,0% Vol.
Trinkreife: 2023–2045
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 97+/100
6
Österreich, Wachau
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Grüner Veltliner Weitenberg 2021

97+
/100

Lobenberg: Der Weinberg liegt in der Mitte der Wachau in Weißenkirchen, im hohen Terrassenbereich mit Süd-West-Exposition. Die Böden sind aus Gneis und Glimmerschiefer. Der Weinberg hat nur 0,3 ha und ist mit 70 Jahre alten Rebstöcken bepflanzt, die ältesten des Weingutes. Dieser Klon ist ein heute unüblicher mit sehr viel lockerer gepackten Beeren an kleinen Trauben und anderem Laubwerk, das entspricht dem Effekt der Verrieselung. Der Ausbau erfolgt im 800-Liter Fass, zweijähriges Holz in Zweit- und Drittbelegung, wie immer völlig botrytisfrei gelesen, Handlese, Vergärung, dann Mazeration für 3-4 Stunden, Ganztraubenanquetschung, extrem langsames Abpressen, Spontanvergärung. Der Wein schmeckt völlig anders als die erwartete GC Smaragd Ausprägung. In der Nase viel Pfefferminze, Litschi, Kiwi, heller weißer Pfirsich und Zitronengras – frisch und rassig. Feines Salz, feiner weißer Pfeffer und Gesteinsmehl, weiße Johannisbeere. Spannungsgeladener Mund mit ziemlich hoher Säure, das kracht schon gut für einen Veltliner, behält aber diese samtige, burgundische Struktur, die die Rebsorte auszeichnet. Grandioser, aber sehr feiner würziger Bitterstoff über der Birnenfrucht mit Ananas, ein wenig wie der innere Kern einer Ananas, mit der leichten Herbheit. Melone, Fenchel, Kümmel, gelbe Früchte, gelbe Pflaume, sehr lang, sehr rassig am Ende. Nie zu fett werdend, immer Balance wahrend, immer kompakt bleibend. Extrem schön zu trinkender Grüner Veltliner mit erhabener Größe. 97+/100

Mein Winzer

Veyder Malberg

Als Winzer hat sich Peter Veyder-Malberg schon vor seiner Selbstständigkeit einen großen Namen gemacht. Jahrelang war er als Oenologe und Leiter des Schlossweingutes Graf Hardegg im Weinviertel tätig, bevor sich 2007 die Wege trennten.