Grüner Veltliner Hochrain

Veyder Malberg

Grüner Veltliner Hochrain 2018

BIO

mineralisch
exotisch & aromatisch
95–96
100
2
Grüner Veltliner 100%
5
weiß
13,0% Vol.
Trinkreife: 2020–2035
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 95–96/100
6
Österreich, Wachau
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Grüner Veltliner Hochrain 2018

95–96
/100

Lobenberg: Hochrain liegt zwischen Weißenkirchen und Spitz im mittleren Teil des Hangs auf Lös, vor zehntausenden von Jahren hierher gewehter Wüstensand. Kleinkörniger Sand, wie Puder, extrem mineralischer Boden mit hoher Wasserhaltefähigkeit. Extrem beliebt bei Regenwürmern mit der Folge, dass er gut zu durchwurzeln ist. In traditioneller Handarbeit von den Böschungsterrassen der Lage Hochrain geerntet und unter komplettem Verzicht von technischen Hilfsmitteln in den Weinkeller gebracht. Der Pressvorgang läuft über 6-8 Stunden mit ganz wenig Druck bis maximal 1,8 bar. Zwischendurch wird nicht umgemaischt, das führt zu ganz sanfter Extraktion und zu nur wenig Bitterstoffen aus den Kernen. Wie alle Weine Spontanvergärung zu 13° Alkohol, das entspräche damit einer Smaragdqualität. 2,5 Gramm Restzucker, Säure um 6,5 Gramm pro Liter. Wunderbare Nase mit Ananas, Kümmel, weißem Pfirsich, sehr feine Würze, leicht nussige Ader, schöner Nerv in der Nase. Ausgebaut im großen Holzfass, zwei Jahre alt, 800 l Fässer. Ein kleiner Holztouch ist zu spüren, das Toasting ist minimal. Tolle Würze. Vergärung erfolgt nur leicht angequetscht, nicht entrappt, drei bis vier Stunden Maischestandzeit vor der Pressung. Leichtes Tannin und tolle Frische der Rappen. Grandiose Würze im Mund, tolle Spannung, feine Bitterstoffe von den Phenolen. Schöne konzentrierte Ananas mit Apfel und Birne, salzige Mineralität, viel Druck aufbauend, spannend, eine große Freude. 95-96/100

Peter Veyder-Malberg
Mein Winzer

Veyder Malberg

Als Winzer hat sich Peter Veyder-Malberg schon vor seiner Selbstständigkeit einen großen Namen gemacht. Jahrelang war er als Oenologe und Leiter des Schlossweingutes Graf Hardegg im Weinviertel tätig, bevor sich 2007 die Wege trennten.

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