Galicien Gaba do Xil blanco O Barreiro Godello 2021

Bodegas Telmo Rodriguez Ladeiras Do Xil

Galicien Gaba do Xil blanco O Barreiro Godello 2021

voll & rund
exotisch & aromatisch
92–93+
100
2
Godello 100%
5
weiß
13,0% Vol.
Trinkreife: 2022–2027
Verpackt in: 12er
3
Lobenberg: 92–93+/100
Parker: 92/100
6
Spanien, Valdeorras
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Galicien Gaba do Xil blanco O Barreiro Godello 2021

92–93+
/100

Lobenberg: Seit 2021 heißt der Wein »O Barreiro«, weil er nun nur noch aus eigenen Weinbergen stammt. Insgesamt sind es 16 Hektar Fläche mit 95 Prozent Godello. Die Vergärung und der achtmonatige Ausbau auf der Feinhefe finden komplett im Stahltank statt. Sehr feine weißblütige Nase, typisch Godello. Schöne Süße aus Jasmin-Blüten und Flieder – total spielerisch. Dann weißer Pfeffer und eine leichte Chilischärfe, daneben Salz und Kreide. Ein klein wenig an Marsanne erinnernd oder an Chenin Blanc. So ist Godello – wunderbar fein! Hinter den Blüten kommen auch leichtes Zitronengras, Limette und rötliche Kumquat. Der Mund zeigt eine erstaunliche Intensität. Schöne weißpfeffrige Chilischärfe läuft über die Zunge, Salz an den Rändern. Gute Länge, aber mit extrem viel Charme. Der Wein wäre mit einer Holzspur sicherlich überfahren worden, deswegen ist der Ausbau im Stahl schon ziemlich perfekt. Und die Evolution vom Gaba do Xil zum O Barreiro aus eigenen Reben ist deutlich spürbar. Der Wein ist intensiver, dichter und länger. Unglaublich geschmackvoll! Der Mund kommt mit Nashi-Birne, weißer Williams Birne, Kumquat und einem kreidig-salzigen Akazienhonig. Weißer Blütenstaub und Kreide im Nachhall. Immer mehr in Richtung eines weißen Marsanne aus Saint-Péray tendierend. Sehr geschmackvoll, extrem köstlich und saftig, mit gutem Trinkfluss. Perfekter Zechwein mit Klasse! 92-93+/100

Jahrgangsbericht

Der Winter 2020/2021 brachte zwischen Dezember und März sehr viel Regen und Schnee, auch etwas Frost. Die Böden waren vor dem Austrieb der Reben mit ordentlichen Wasserreserven gefüllt – ein guter Start in den Jahrgang 2021. Die Blüte verlief bis auf kleine Verrieselungen ziemlich normal, kein Frost, kein Mehltau. Dann folgten nach einem trockenen Mai noch vor der Blüte große Regenmengen im Juni. Nach der Blüte begann ein sehr trockener, warmer, teils heißer Sommer. Hitze- und Trockenstress waren die Folge, die Reben machten ab Mitte August total dicht, um sich zu schützen. Die Beeren waren zu diesem Zeitpunkt dickschalig und kerngesund, Sorge bereitet aber die phenolische Reife, die durch den Stillstand der Reben nicht erreicht werden konnte. Dieses Phänomen gab es in allen Regionen der nördlichen Hälfte Spaniens, also in allen Topregionen. Von Anfang September bis zum 25. September gab es einige Tage satten Regen. Durch die neue Wasserversorgung setzten Photosynthese und Reifung sofort ein. Ab dem 25. September war es trocken, extrem sonnig und warm, nachts sanken die Temperaturen deutlich. Fünf traumhafte Wochen mit großen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nach und hochintensiver Sonne folgten. Diese große Kühle, ja Kälte der Nächte, nach dem letzten Regen vom 25. September, gilt als der Schlüssel zu diesem großen, reifen und zugleich frischen Cool-Climate-Jahrgang. Das Ergebnis waren überall hochgesunde, dickschalige Beeren mit sattem Tannin und hoher Säure vor der Lese im Herbst. Die Weine sind weniger extremreif und immens als 2019, aber deutlich aromatischer und reifer als 2018, mit einer Frische, die ihresgleichen sucht.

92
/100

Parker über: Galicien Gaba do Xil blanco O Barreiro Godello

-- Parker: The entry-level white from Valdeorras is now called the 2021 Gaba do Xil O Barreiro, which they harvested intermittently because of the rain from early September. The wine has only 12.5% alcohol and retained a low pH of 3.4. This was bottled unoaked after four months with lees in stainless steel. They have reduced the volume here, making a selection from their own vineyards in Larouco on red soils with a little more clay, so it's almost a different wine. This feels a bit reductive, a lot more than the other two whites; it's younger, a bit too young, but the palate is fresh and precise, with salty granite minerality and a dry finish with a bitter twist. 77,334 bottles produced. It was bottled in May 2022. 92/100

Mein Winzer

Bodegas Telmo Rodriguez Ladeiras Do Xil

Gemeinsam mit seinem Önologenteam, bestehend aus seinem kongenialen Partner der ersten Stunde, dem baskischen Önologen Pablos Eguzkiza, und dem später hinzu gekommenen Önologen und französischem Basken Richard Echats, entschied das spanische Allround-Talent Telmo Rodriguez sich im Jahre 2002 sich...