Galicien Falcoeira A Capilla 2017

Bodegas Telmo Rodriguez Ladeiras Do Xil

Galicien Falcoeira A Capilla 2017

96–98
100
2
Brancellao, diverse autochthone Reben, Mencia, Merenzao
3
Lobenberg 96–98/100
Suckling 97/100
Parker 94/100
5
Rotwein
13,5% Vol.
Trinkreife: 2021–2041
Verpackt in: 6er OHK
6
Spanien, Valdeorras
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Bodegas Ladeiras Do Xil, 32779 Santa Cruz, Ourense, Spanien


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lobenberg

Lobenberg über:Galicien Falcoeira A Capilla 2017

96–98
/100

Lobenberg: Der Weinberg liegt direkt gegenüber von As Caborcas, also im gleichen Tal an der Grenze zur Ribera Sacra, alles auf Granit. Südexposition, ein halbes Hektar groß, uralte Reben in Terrassenform und extremer Steillage. Auch hier wurden in die Zwischenlücken neue amerikanische Unterlagsreben gepflanzt, später veredelt mit einer Selektion Marsalle. Die Hauptrebsorten sind gleich wie im As Caborcas. Also die angesprochenen Mencia, Brancellao und Merenzao mit diverse andere autochthone Rebsorten, zum Teil auch ein wenig weiße Reben dazwischen. Alles Bio. Gemischter Satz, zusammen vergoren. Die Weißweine als Full Bunch, also unentrappt, die Rotweine sind komplett entrappt. Im Stahl und offenen Holzbottich spontan vergoren. Im Stückfass ausgebaut, inklusive Malolaktik. 14 Monate Ausbau, danach nochmals ein Jahr Flaschenlager. Natürlich alles organisch. Ganz klar unterscheidbar vom As Caborcas. Die Südexposition gibt dem Wein mehr Reichhaltigkeit, mehr Wärme, mehr Wucht und Fülle. Wir haben zwar auch hier die Krautwürzigkeit der Mencia, diese enorme Frische, diese Cabernet Franc artige Ausprägung. Auch hier Burgund mit Rappen als Assoziation. Aber eben auch mehr warme, reiche, süße Kirsche. Sauerkirsche, Schlehe, sehr viel Veilchen, Flieder, Rosen. Blumiger und reicher mit der süßen Himbeere darunter. Trotzdem bleibt es ein Unikat, bleibt ein Wein für Freaks. Der Mund des Falcoeira ist deutlich süßer, reicher, voller als As Caborcas. Die Exposition macht doch ganz schön was aus. Beide liegen zwar auf gleicher Höhe und kommen vom Granit, aber der Unterschied einer Nordwestexposition und einer Südexposition ist doch schon ziemlich groß. Das Ganze bleibt aber voller Finesse, bleibt ein zarter, verspielter Wein. Die Weine von Galicien sind noch frischer und noch verspielter als die Weine aus Bierzo. Die sind zwar auch aus der Mencia, aber Bierzo liegt südlicher und tiefer und ist insgesamt wärmer, und damit sind die Weine da doch viel reicher. Das wirklich untypische Spanien ist sicherlich hier oben in der Ribera Sacra, und diese Valdeorras Weine von Telmo Rodriguez sind ja eben vom Untergrund und der ganzen Lage mehr Ribera Sacra als Valdeorras. Das ist wirklich schicker Stoff, der mit einer schönen, süßen Himbeere, Sauerkirsche und ein bisschen süßer Erdbeere ins Finale geht. Der As Caborcas ist noch mehr Freakstoff, hier sind wir schon in einer Kompromisslinie. Beide sicherlich als Essensbegleiter ganz hervorragend. Ich werte sie gleich hoch, auch wenn sie total unterschiedlich sind. 96-98/100

Suckling

Suckling über:Galicien Falcoeira A Capilla 2017

97
/100

-- Suckling: A full-bodied red with lots of dusty tannins and loads of ripe-berry and flinty undertones. They just melt in the glass. A structured and rich young red. Fresh, too. Plums and dried fruit at the end. Some tea and bark. It turns to slate. Drink in 2022. 97/100

Parker

Parker über:Galicien Falcoeira A Capilla 2017

94
/100

-- Parker: The 2017 Falcoeira A Capilla was produced with the grapes from the field blend of Mencía, Brancellao, Sousón, Garnacha Tintorera and other grapes that they replanted in a vineyard located in a historic place in the zone, on steep terraces with granite soils at 400 to 600 meters in altitude. This fermented in 3,000-kilo oak vats with indigenous yeasts and matured in a 2,000-liter oak foudre. This has a warmer exposure, and 2017 was a dry and warm year. Despite all that, the wine is subtle and harmonious, quite contained, not exactly closed but with more serious nuances. It has finesse and elegance. This was harvested the last week of August, extremely early, and I think that was the right decision for this wine. It follows the path of the 2016. It seems like the vineyard has settled down and is delivering more character. I think this was the most surprising of the reds from 2017. 1,176 bottles reflect the low-yielding, dry and warm year. 94/100

Mein Winzer

Bodegas Telmo Rodriguez Ladeiras Do Xil

Gemeinsam mit seinem Önologenteam, bestehend aus seinem kongenialen Partner der ersten Stunde, dem baskischen Önologen Pablos Eguzkiza, und dem später hinzu gekommenen Önologen und französischem Basken Richard Echats, entschied das spanische Allround-Talent Telmo Rodriguez sich im Jahre 2002 sich der DO Valdeorras, einer bislang noch unbekannten Region Galiciens, zuzuwenden. [...]

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