Galicien Falcoeira A Capilla 2014

Bodegas Telmo Rodriguez Ladeiras Do Xil

Galicien Falcoeira A Capilla 2014

Limitiert

96–98
100
2
Brancellao, diverse autochthone Reben, Mencia, Merenzao
5
rot, trocken
13,5% Vol.
Trinkreife: 2018–2038
Verpackt in: 6er OHK
9
seidig & aromatisch
saftig
pikant & würzig
3
Lobenberg: 96–98/100
Suckling: 96/100
Penin: 95/100
Parker: 93/100
6
Spanien, Valdeorras
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Galicien Falcoeira A Capilla 2014

96–98
/100

Lobenberg: Der Weinberg liegt direkt gegenüber von As Caborcas, also im gleichen Tal an der Grenze zur Ribera Sacra, alles auf Granit. Südexposition, ein halbes Hektar groß, uralte Reben in Terrassenform und extremer Steillage. Auch hier wurden in die Zwischenlücken neue amerikanische Unterlagsreben gepflanzt, später veredelt mit einer Selektion Marsalle. Die Hauptrebsorten sind gleich wie im As Caborcas. Also die angesprochenen Mencia, Brancellao und Merenzao mit diverse andere autochthone Rebsorten, zum Teil auch ein wenig weiße Reben dazwischen. Alles Bio. Gemischter Satz, zusammen vergoren. Die Weißweine als Full Bunch, also unentrappt, die Rotweine sind komplett entrappt. Im Stahl und offenen Holzbottich spontan vergoren. Im Stückfass ausgebaut, inklusive Malolaktik. 14 Monate Ausbau, danach nochmals ein Jahr Flaschenlager. Natürlich alles organisch. Ganz klar unterscheidbar vom As Caborcas. Die Südexposition gibt dem Wein mehr Reichhaltigkeit, mehr Wärme, mehr Wucht und Fülle. Wir haben zwar auch hier die Krautwürzigkeit der Mencia, diese enorme Frische, diese Cabernet Franc artige Ausprägung. Auch hier Burgund mit Rappen als Assoziation. Aber eben auch mehr warme, reiche, süße Kirsche. Sauerkirsche, Schlehe, sehr viel Veilchen, Flieder, Rosen. Blumiger und reicher mit der süßen Himbeere darunter. Trotzdem bleibt es ein Unikat, bleibt ein Wein für Freaks. Der Mund des Falcoeira ist deutlich süßer, reicher, voller als As Caborcas. Die Exposition macht doch ganz schön was aus. Beide liegen zwar auf gleicher Höhe und kommen vom Granit, aber der Unterschied einer Nordwestexposition und einer Südexposition ist doch schon ziemlich groß. Das Ganze bleibt aber voller Finesse, bleibt ein zarter, verspielter Wein. Die Weine von Galicien sind noch frischer und noch verspielter als die Weine aus Bierzo. Die sind zwar auch aus der Mencia, aber Bierzo liegt südlicher und tiefer und ist insgesamt wärmer, und damit sind die Weine da doch viel reicher. Das wirklich untypische Spanien ist sicherlich hier oben in der Ribera Sacra, und diese Valdeorras Weine von Telmo Rodriguez sind ja eben vom Untergrund und der ganzen Lage mehr Ribera Sacra als Valdeorras. Das ist wirklich schicker Stoff, der mit einer schönen, süßen Himbeere, Sauerkirsche und ein bisschen süßer Erdbeere ins Finale geht. Der As Caborcas ist noch mehr Freakstoff, hier sind wir schon in einer Kompromisslinie. Beide sicherlich als Essensbegleiter ganz hervorragend. Ich werte sie gleich hoch, auch wenn sie total unterschiedlich sind. 96-98/100

96
/100

Suckling über: Galicien Falcoeira A Capilla

-- Suckling: Very spicy and minerally on the nose with dark fruits such as blueberry and blackberry. Full body, dense and silky textured. Beautiful finish of slate and orange peel. Crystalline. Drink now or hold. 96/100

93
/100

Parker über: Galicien Falcoeira A Capilla

-- Parker: The red single vineyard 2014 A Capilla de la Falcoeira is sourced from 45 terraces on a south-facing orientation planted with a mix of red grapes—Mencía, Brancellao, Sousón and Garnacha Tintorera. It's a new vineyard they have planted themselves, inspired by how the old vineyards have a field blend of varieties. It fermented with indigenous yeasts in stainless steel vats and matured in well-seasoned 228-liter oak barrels. This is the most powerful of the three single vineyard reds; it's a vineyard that achieves higher ripeness, but in 2014 it feels quite balanced. It doesn't have the depth of the other two, but it's still very impressive for a very young vineyard. The common thread is the textured feeling, the granite minerality. The vines are yielding a little more. 1,280 bottles were filled in May 2016. 93/100

Mein Winzer

Bodegas Telmo Rodriguez Ladeiras Do Xil

Gemeinsam mit seinem Önologenteam, bestehend aus seinem kongenialen Partner der ersten Stunde, dem baskischen Önologen Pablos Eguzkiza, und dem später hinzu gekommenen Önologen und französischem Basken Richard Echats, entschied das spanische Allround-Talent Telmo Rodriguez sich im Jahre 2002 sich...