Domaine Gourt de Mautens

Domaine Gourt de Mautens Rouge 2015

Domaine Gourt de Mautens Rouge 2015 Domaine Gourt de Mautens Rouge 2015
RebsorteRebsorte
Carignan
Cinsault
Counoise
Grenache
Mourvedre
Shiraz
Terret Noir
Vaccarese
BewertungBewertung
Lobenberg 97-100/100
Jeb Dunnuck 97/100
WeinWein
Rotwein
barrique
15,0% Vol.
Trinkreife: 2022 - 2045
Verpackt in: 6er
LageLage
Frankreich
Rhone
Gigondas und Rasteau
Allergene
Sulfite

  • 50,00 €

0,75 l · 33114H

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Lobenberg

Lobenberg über:
Domaine Gourt de Mautens Rouge 2015

97-100/100
Lobenberg: Mit etwas Aufregung fuhr ich zur Domaine um 2014 und vom Fass 2015 und 2016 zu probieren. Nach den vielen großen Jahren wusste ich nicht, ob 2014 hier den Standard halten kann. Louis Barruol von Saint Cosme machte mir Mut, für ihn ist speziell Rasteau 2014 ganz groß. Aber es ist dann wie er sagt und doch auch ganz anders. Ich kam mit der Erinnerung der großen Jahre 2009 und 2010, danach der ganz erfolgreiche 2012, und ich dachte, jetzt fällt es bestimmt ein wenig ab, weil gerade in Chateauneuf du Pape 2014 ein eher leichterer Jahrgang war. 2014 Gourt de Mautens ist aber in meiner Verkostung die bisherige Krönung bei Gourt de Mautens. Der Wein ist besser als 2009, 2010, 2012. Das ist schwer zu verstehen. Man muss aber wissen wohin die Reise geht mit Jerome Bressy. Wohin will er? Was ist seine Stilistik? Jerome macht ultrafeine Weine, macht Weine im raffinierten Stil von Cabernet Francs. Dieser floralen Stilistik. Er benutzt 12 oder 14 verschiedene Rebsorten, bearbeitet seine winzigen 15 Hektar akribisch, fast mit der Nagelschere. Einzelstockerziehung, teilweise Wurzelecht. Von der Appellationsbehörde verboten. Jetzt ist er nur noch Tafelwein. Das ist Jerome völlig egal. Das Terroir sind typische Rasteau Böden. 50% Grenache, der Rest teilen sich Carignan, Mourvedre, Counoise, Syrah, Vaccarese, Cinsault und Terret Noir. Die Majorität in 2014 ist Grenache, aber in anderen Jahren wie bspw. 2013 war die Majorität Mourvedre, weil die Grenache nicht so gut ausfiel. Jeder Winzer an der Rhone, ja fast auch im Burgund, kennt Jerome, weil er so eine Ausnahmeerscheinung ist. Was ist sein Geheimnis? Wie die besten Winzer an der Loire entrappt er nie. Wenn ein Jahrgang nicht gut genug ist, wie der Rote 2013er, macht er ihn einfach aus noch kleineren Erträgen, da ist er wie Clos des Papes, die Qualität wird immer gehalten! Oder er macht alle Jubeljahre mal einen Rose. Aber sonst ist alles was er macht groß. Also auch 2014 zu 100% nicht entrappt. Grandiose Nase nach Himbeere, konzentrierte Hagebutte, rote frische Pflaume, und dazu florale Aspekte wie Jasmin, Rosenblätter, Veilchen. Alles so schwebend, extrem duftig. Da müssen sich die meisten Burgunder warm anziehen, wenn sie in einer Schnüffelprobe bestehen wollen. So ein tänzelnder, raffinierter Wein. Dann diese Frische, die schon aus dem Glas steigt. Feine Salzigkeit, sehr viel Mineralität. Aber alles seidig. Der Mund setzt nochmals einen drauf. Wo habe ich so etwas jemals im Mund gehabt? Es gibt ultrafeine Kalifornier aus ganz hohen Lagen, es gibt Clos Rougeard. Aber Clos Rougeard von der Loire ist, hiermit verglichen, sogar ein klein wenig üppig. Das ist so raffiniert, fein und verspielt. Ultra lang. Es hört für Minuten nicht auf. Salz spielt mit Himbeere, roter Pflaume, Jasmin, Flieder, Veilchen, Vergissmeinnicht, Minze, Eukalyptus. So viel Blumen und so viel salzige Länge. Die Säure ist deutlich, der Wien ist unheimlich frisch von der Rappenwürze, die total durchschlägt, aber überhaupt nichts Grünes hat. Ich glaube, selbst ein Dujac aus dem Burgund würde sich freuen wenn er diesen 2014er probiert. Ich bin hin und weg. Und nur weil ich nach dem 2014er aus dem Fass 2015 probieren durfte, dieses Riesenjahr an der Rhone, kann ich dem 2014er nicht 100 Punkte geben, die er vielleicht verdient hätte. Ich glaube nicht, dass ich viel schönere Weine im Programm habe. Selbst die feine Sensation Thierry Germain aus der Loire oder Duemanis Cabernet Franc aus der Maremma, die wunderschönen Weine von Passopisciaro vom Ätna. All das ist maximal gleichwertig mit Gourt de Mautens Rouge 2014. 97-100/100
Jeb Dunnuck

Jeb Dunnuck über:
Domaine Gourt de Mautens Rouge 2015

97/100
-- Jeb Dunnuck: The Chambolle-Musigny of the Rhône, the 2015 IGP Vaucluse from Jerome Bressy is a totally sensational blend of 50% Grenache and the balance a mix of Mourvèdre, Carignan, Counoise, Vaccarèse, Cinsault, Syrah, and Terret Noir (we're getting close to all the varieties). Aged in a mix of concrete tanks, foudre, demi-muids, and barrels, bottled unfined and unfiltered, this naked beauty has just about everything you could want from a bottle of wine. Notes of rose petals, kirsch, blackberries, garrigue, and spice all emerge from this pure, elegant and gorgeous red that offers full-bodied richness, no hard edges and a killer finish. It got more than a few Wows in my notes and is an ethereally textured southern Rhône that needs to be tasted to be believed. 97/100
Mein Winzer

Domaine Gourt de Mautens

Der Name dieser winzigen Lage existiert seit 1635. Gourt bedeutet Quelle und Mautens heißt regnerisches Wetter. Und genau auf dieser kleinen Lage begünstigten Terroirs liegt der Hauptteil der 13 Hektar uralter (bis und über 100 Jahre) Reben. […]

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