Keller

Dalsheimer Hubacker Riesling Großes Gewächs 2011

Limitiert

mineralisch
frische Säure
99–100
100
2
Riesling
5
weiß
13,0% Vol.
Trinkreife: 2013–2040
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 99–100/100
Gerstl: 20/20
Falstaff: 95/100
6
Deutschland, Rheinhessen
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Dalsheimer Hubacker Riesling Großes Gewächs 2011

99–100
/100

Lobenberg: Der Wein wächst komplett auf gelbem Kalksandstein und auch auf ein wenig Buntsandstein. Lehmauflage 60-80 cm. Ein Wein, der tendenziell nicht nur mineralisch sondern auch extrem kraftvoll ausfällt. Klaus Peter Keller legt großen Wert auf eine späte Lese, dabei soll der Wein aber auf keinen Fall überreif sein. Extrem gesundes Lesegut ist Pflicht. Botrytis ist hier ein Fremdwort! Er ist ein Vorreiter sehr intensiver Laubarbeit: Reduktion der Blätter um die Reife zu Verzögern und um warten zu können bis zur inneren Reife der Beeren. Seine Weine haben trotz des späten Lesezeitpunkts eine extrem hohe und traumhaft schöne Säure. Und er schafft es, was für Rheinhesse erstaunlich ist, seine Großen Gewächse bei ungefähr 12,5° Alkohol zu halten. Deutlich druckvolle Nase, aber auch hier extrem saftig, vollfruchtige, gelbe Frucht dominiert, Mango, gelber Pfirsich, Aprikose, auch ein wenig Maracuja und Passionsfrucht. Frische von Orangenschalen dazu. Im Mund dann zu allererst Mandarine, dann folgt ein bisschen Orangenschale, dann erst kommt der gelbe Pfirsich und im Gefolge weißer Pfirsich. Viel Kraft, schöne Länge. Mango stellt sich ein, dann auch die aus der Nase bekannte Maracuja. Feine Aromen von Zitrusabrieb. Die Bitterstoffe sind kaum zu spüren, der Saft ist rund und mollig und zugleich schick in seiner spannenden Säurestruktur. Im Nachhall kommt dann der Schub und die gewohnte Kraft in Form einer salzigen Spur und mit viel Gesteinsmehl. Der Wein hallt lange nach, bleibt aber in Summe ein extremer Charmeur. Ein großrahmiger Wein. 99-100/100

Katalog über: Dalsheimer Hubacker Riesling Großes Gewächs

-- Katalog: -- Gerstl: Wouw der Hubacker, ich glaube kaum dass ich ihn schon dermassen genial mineralisch erlebt habe. Diese Mineralität ist einfach himmlisch, vor allem in Verbindung den famosen Aromen von feinster gelber Frucht die ein Markenzeichen dieses Weines sind. Am Gaumen kommt er so leichtfüssig daher, wie man ihn kennt, delikat und zartschmelzend, obwohl auch irre Rasse ein prägendes Element ist, explosive Zitrusfrucht und cremiger Schmelz vereinen sich zu einem Geschmackserlebnis, das sich mit Worten niemals treffend beschreiben lässt, man kann einfach nur staunen über dieses Wunder der Natur, solch eindrückliche Geschmackserlebnisse bieten nur die allergrössten Weine dieser Welt. 20/20

Internet über: Dalsheimer Hubacker Riesling Großes Gewächs

-- Internet: -- Falstaff: Blasses Weißgelb mit grünlichen Reflexen. Konzentriertes Bukett, wirklich dichte helle Fruchtaromen. Feine Rasse, enorm spannungsreich, salzig, lang anhaltend und trotz der Servierwärme ohne Wucht, aber mit Länge. 95/100

Mein Winzer

Klaus Peter Keller

Klaus Peter Keller ist wahrlich ein Top-Winzer, der bestes Terroir mit Geschick und Einfühlungsvermögen zu traumhaften Weinen vermählt. Behutsam führt der ambitionierte Klaus Peter Keller seit diesem Jahrhundert die Weinerzeugung in zigster Generation fort, er, der vielleicht bei den trockenen...