Chateau de Saint Cosme

Cote Rotie 2015

frische Säure
pikant & würzig
strukturiert
97–98+
100
2
Syrah 100%
5
rot
13,0% Vol.
Trinkreife: 2020–2050
Verpackt in: 12er
3
Lobenberg: 97–98+/100
Winespectator: 95/100
Suckling: 94/100
Galloni: 92–94/100
6
Frankreich, Rhone, Gigondas und Rasteau
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Cote Rotie 2015

97–98+
/100

Lobenberg: 2015, das Überjahr an der Nördlichen Rhone, wenngleich ich bei Rückverkostungen zum Teil 2016 als noch interessanter einstufe, weil es mehr Finesse hatte und feiner war. Aber 2015 ist ein richtiges Kracherjahr. Und trotzdem hat es superfeine, reife Tannine. Der Wein wächst zu 100% auf Schieferlagen. Schiefer ergibt, wie wir wissen, eine völlig andere Würze als Granit. Den Unterschied kann man sehr gut bei Stephan Ogiers Lancement sehen. Das ist Granit in einer unendlichen, rotfruchtigen Feinheit, und dagegen seinem Belle Helene, mit viel mehr Power und Würze. Dieser Schiefer-Cote Rotie von Louis zeigt auch diese Würze und gleichzeitig diese unglaubliche Feinheit des Jahrganges. Viel schwarzer Frucht mit Mango, Pfirsich, Aprikose unterlegt. Ganz feine Lakritze. Die Schieferböden geben diese spezielle Würze. Der Wein besteht zu 100% aus unentrappten Ganztrauben. Vergärung spontan im Beton. Ausbau zu 100% im gebrauchten Barrique. Louis verwendet nur Barriques, aber hier nur gebrauchte. Die Feinheit des Jahrganges 2015 vermählt sich mit der Rappenwürzigkeit zu einem Finessemonster. So fein, so grandios, so perfekt verwoben. Wenn man an den Cote Rotie von Michel Tardieu denkt, dann sind wir auf einem ähnlichen Level. Auch Jamet macht ähnliche Weine. Das ist schon ein Traum im Glas. Im Mund verbindet sich diese Rappenwürzigkeit mit der hohen Intensität der auf Schiefer wachsenden, alten Syrah, zu einem grandiosen Spiel. Der Mund zieht sich zusammen, die Zunge rollt sich, die Augen werden klein. Was für eine Intensität, und gleichzeitig so eine große Verspieltheit. Seidig sind diese Tannine, aber sie zeigen fast eine Schärfe in der salzigen, lakritzigen, minzigen Länge. Grandios. Immer wieder hochrollend. Cote Rotie 2015 ist einfach DAS Jahr, und Saint Cosme gehört sicherlich zu den besten Erzeugern. Ich bin begeistert. 97-98+/100

95
/100

Winespectator über: Cote Rotie

-- Winespectator: --WS. This has a little sauvage note peeking out, with bay leaf and game accents adding range to the rich core of crushed plum and blackberry fruit. Best from 2020 through 2035. 95/100

94
/100

Suckling über: Cote Rotie

-- Suckling: Impressive blackberry, dark spices and tarry nuances on the nose with a wealth of interest and youthful complexity. The palate has plenty of star anise, dark cherry and blackberry flavor with orange rind, too. Smooth tannins with power. 94/100

92–94
/100

Galloni über: Cote Rotie

-- Galloni: (50% new oak): Glass-staining ruby. Heady, exotically perfumed red and dark berry scents are complicated by suggestions of star anise, violet and cola. Sweet, seamless and penetrating in the mouth, offering intense boysenberry and black raspberry flavors that deepen steadily on the back half. Rich yet lithe, with strong closing thrust and silky, even tannins lending framework and gentle grip.92-94/100

Mein Winzer

Chateau de Saint Cosme

Gigondas ist zusammen mit der Appellation Chateauneuf-du-Pape sicherlich die spannendste und innovativste Region der Rhone und der junge Louis Barruol von Chateau de Saint Cosme gehört nicht nur laut Robert Parker zusammen mit Santa Duc und Bouissiere zur Creme de la Creme der Appellation.