Condrieu 2017
99–100
100
9
voll & rund, niedrige Säure
2
Viognier 100%
3
Lobenberg 99–100/100
5
Weißwein
barrique
13,5% Vol.
Trinkreife: 2020–2035
Verpackt in: 12er OHK
6
Frankreich, Rhone, Nordrhone
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Michel Tardieu - Nordrhone, Quartier Les Ferrailles - Route de Cucuron, 84160 Lourmarin, FRANKREICH


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lobenberg

Lobenberg über:Condrieu 2017

99–100
/100

Lobenberg: Condrieu aus 100% Viognier, 45 Jahre alte Reben. Ganztraubenpressung, sofort vergoren und für 10 Monate auf der Vollhefe verbleibend in neuem Barrique. Danach Überführung in größere Holzfässer. Condrieu liegt als Ort direkt neben Ampuis an der Côte Rôtie. Die Viognier ist eigentlich immer sehr schön ölig wie ein Grüner Veltliner. Und das Ganze in dieser Cool-Climate-Stilistik, hier in dieser frischen Nordrhone, ergibt dann eben dieses tolle Spiel aus einer eigentlich cremig, öligen Rebsorte und einer Cool-Climate-Lage. 2017 kommt Condrieu natürlich total entgegen, weil 2017 diese unglaubliche Frische aus den kühlen Nächten und dem geringen Ertrag mitbringt, und gleichzeitig diese hohe Reife der höheren Durchschnittstemperatur. Und der Wein hat genau dies. Er hat fast eine Über-Üppigkeit an reifer, gelber Melone mit einem total süßen Apfel. An einer von Kumquat und Orangen unterlegten weißen, reifen Birne, Aprikose, Pfirsich dazu. Alles wunderbar reif. Getragen und vor allem harmonisch. Total intensiv, so das es fast weh tut. So viel kommt rüber. Dann denke ich: Hoffentlich hält dieser Mund die Komplexität. Und ich bin geflasht. Der Mund steigert das sogar nochmals, denn er hat nicht nur diese irrwitzig hohe Aromatik und die famose Komplexität, er zeigt dazu vom Beginn an auf der Zunge eine salzige Mineralität und eine grandiose Frische. Aber keine Frische aus Zitrussäure, keine spitze Frische, sondern eine reife Frische. Eine Frische wie ein ganz reifer, zehn Jahre alter Riesling. Frische aus Orange und Kumquat. Wie man diese Frische aus diesen Früchten gewinnt ist mir unklar, aber das passiert in der Tat im Mund. Die Balance ist ein wirklich himmlisches Vergnügen. So raffiniert, so komplex, und wie ich schon sagte, von allem fast zu viel. Ein Wein der seinem Vorgänger 2016 sogar ein bisschen die Show stehlen kann. Man muss sich dennoch entscheiden ob man einen Wein will, der in dieser irren Fruchtkomplexität eine so hohe Dominanz ausstrahlt. Es lässt wenig Raum für anderes. Trotzdem ist der Wein extrem fein. Wir haben es hier nicht mit einem Kraftmeier, nicht mit einem fetten Wein zu tun, sondern mit einem Viel-Wein. 99-100/100

Mein Winzer

Michel Tardieu – Nordrhone

Michel Tardieu ist inzwischen legendär und einer der besten Weinmacher Frankreichs. Robert Parker u. v. a. überhäuften ihn zu Recht mit Superlativen. Sehr oft arbeitet er an der Rhone und in anderen Regionen mit seinem Freund Philippe Cambie zusammen. […]

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