Chateau Smith Haut Lafitte 2019

Smith Haut Lafitte

Chateau Smith Haut Lafitte 2019

100+
100
9
voluminös & kräftig, tanninreich
2
Cabernet Sauvignon 60%, Merlot 35%, Cabernet Franc 4%, Petit Verdot 1%
3
Lobenberg 100+/100
Gerstl 20+/20
Wine Cellar Insider 96–98/100
Parker 96–98+/100
Neal Martin 96–98/100
5
Rotwein
barrique
14,5% Vol.
Trinkreife: 2030–2069
Verpackt in: 6er OHK
6
Frankreich, Bordeaux, Pessac Leognan
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Smith Haut Lafitte, , 33650 Martillac, FRANKREICH


  • 89,90 €

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lobenberg

Lobenberg über:Chateau Smith Haut Lafitte 2019

100+
/100

Lobenberg: Die Besitzer dieses Weinguts sind Florence und Daniel Cathiard. Inzwischen seit Jahren biologischer Weinbau. Die Cépage besteht aus 60 Prozent Cabernet Sauvignon, 34 Prozent Merlot, vier Prozent Cabernet Franc und zwei Prozent Petit Verdot. Spontane Vergärung der entrappten Beeren in offenen Holzgärständern. Der Ausbau erfolgt zu 60 Prozent in neuen Barriques, zu 40 Prozent in gebrauchten. Die Auswahl des Holzes hat sich im Laufe der Zeit in Richtung Burgund verschoben, zu härterem Holz mit dichteren Poren und weniger Toasting. Spontane Gärung, biologische Weinbergsarbeit. 2019 war das zweite mediterrane Extremjahr in Folge. Im Sommer gab es auch 2019 eine lange Verschlussphase der von Hitze und Trockenheit heimgesuchten Weinberge mit einer daraus resultierenden Bewahrung der Frische. Ein Phänomen mediterraner Weinberge. Die Südrhone kennt das nun seit 2o Jahren, in Bordeaux ist diese Art des Weins und Klimas trotz der Erfahrung von 2003 und 2009 immer noch relativ neu. Tiefe pH-Werte, Frische und erstaunlicherweise auch gute Säurewerte verbleiben in diesen heißen Sommern. Etwas, das man nie vermutet hätte, zumal man mit Blick auf 2003 auch negative Vorberichterstattung hatte. Aber 2003 gab es zugleich mehr Regen, die Reben haben nie wirklich zugemacht, sondern unter der Hitze gelitten und dadurch auch ordentlich Alkohol gebildet. 2018 und 2019 war das nicht der Fall. Das heißt, wir haben auch moderate Alkoholgrade um 13 Volumenprozent. Ich habe das große Vergnügen, hintereinander die verschiedenen Stilistiken aus Pessac Leognan probieren zu können. Zuerst einen La Mission-artigen Château Seguin mit dieser wunderbaren Würze, dann den Edel-Burgunder mit reichlich Fülle eines Richebourg in Form von Château Leognan, und jetzt final den Smith Haut Lafitte. Ein Weingut, das seit 2016 qualitativ fast explosionsartig dazugewonnen hat in Sachen Qualität, Finesse und Feinheit. War es 2009 und 2010 noch überextrahierte, holzbeladene Blockbuster und Kraftmeier, so ist es ab 2016 mit das Eleganteste, das man sich in Pessac Leognan vorstellen kann. Nase und Mund werden dominiert von allerfeinster Schwarzkirsche hoher Intensität. Aromatisch explosiv und süß, aber nicht fett. Sowas von intensiv. Das Ganze mit feiner, salziger Lakritze unterlegt. Minze und Eukalyptus spielen ziemlich massiv mit rein. Das Süßholz bricht immer wieder durch. Dazu Rosen und Veilchen, auch ein bisschen Lavendel. Eine süße, fast reiche Blumigkeit unterlegt das Schwarzkirsch-Potpourri. Dann kommen süße Maulbeere, Brombeere und Cassis dazu. Alles sehr süß, sehr aromatisch, reich und dicht, aber nicht fett. Es bleibt eine spielerische Balance in dieser immensen Üppigkeit. Der Wein nimmt alles ein im Mund. Schwarze Erde, dunkle, flüssige Schokolade. Immer wieder diese konzentrierte Schwarzkirsche, dann kommt auch Pflaume dazu, aber nicht als Backpflaume, sondern durchaus frischbleibend. Auch ein Hauch Amarena Kirsche. Aber nochmal: Es hört sich an wie überreif, aber das ist es nicht. Es ist nur so unglaublich dicht und passend reif und voluminös. Es ist ein Blockbuster, aber er hat ein butterweiches, samtiges, fast seidiges Tannin. Seltsamerweise hat er bei dieser enormen Üppigkeit kein übermäßiges Fett, es ist keinesfalls ein langweilig breiter Wein, sondern einfach nur ein hochintensives, majestätisches Ereignis. Das ist einfach ein großer Wein. Ich war sehr angetan vom extrem aromatisch würzigen Seguin und vom burgundischen Château Leognan, aber ich muss ganz ehrlich zugeben, dass Smith Haut Lafitte dem Ganzen die Krone aufsetzt. Das ist einfach ein brutal intensiver Kracher, ohne dabei fett zu sein. Ein Blockbuster ohne Breite. Von allem zu viel und trotzdem macht der Wein unglaublich Spaß und bereitet Freude. Dieser Wein wird über viele Jahrzehnte altern können und ich freue mich darauf, diesen Wein zu meinem 90. Geburtstag trinken können, denn dann wird er wahrscheinlich gerade erst im optimalen Bereich landen. 100+/100

Gerstl

Gerstl über:Chateau Smith Haut Lafitte 2019

20+
/20

-- Gerstl: Max Gerstl: Der Duft ist unendlich edel, schmeichelt die Nase auf überaus charmante Art, das ist ein zutiefst berührendes Weinparfüm, alleine dieser Duft ist ein die Sinne berauschendes Erlebnis, ich könnte stundenlang an diesem Glas riechen. Ein Gaumen wie Samt und Seide und ein Feuerwerk an erfrischenden Aromen, da geht die Post ab, das ist einfach himmlisch, diese einzigartige Eleganz, die verspielte Leichtigkeit mit der sich dieses Kraftbündel bewegt, ein Meisterwerk.20+/20

Wine Cellar Insider

Wine Cellar Insider über:Chateau Smith Haut Lafitte 2019

96–98
/100

-- Wine Cellar Insider: Quite deep in color, the initial nuances of chocolate mint, flowers, spice, incense, espresso and smoky red fruits fills your nose and glass. On the palate, the wine is fleshy, seductive, soft and loaded with dark sweet fruits. Expansive, silky and long, the layers of sweet fruits linger in the finish. The fruit shows a beautiful purity and sensuous quality in the fruits. The wine was made from a blend of 59% Cabernet Sauvignon, 36% Merlot, 4% Cabernet Franc and 1% Petit Verdot, reaching 14.2% alcohol with a pH of 3.7. The harvest took place September 23 through October 10. Yields were 38 hectoliters per hectare with the grand vin produced from only 40% of the harvest. 96-98/100

Parker

Parker über:Chateau Smith Haut Lafitte 2019

96–98+
/100

-- Parker: The blend this year is 59% Cabernet Sauvignon, 36% Merlot, 4% Cabernet Franc and 1% Petit Verdot, harvested from the 17th of September to the 10th of October. The wine is aging in French oak barriques, 60% new. Deep garnet-purple colored, the 2019 Smith Haut Lafitte is downright hedonic on the nose, rolling sensuously out of the glass with notions of warm cassis, chocolate-covered cherries, Black Forest cake and black raspberries with nuances of cinnamon toast, lilacs, camphor and iron ore. Medium to full-bodied, the palate juxtaposes remarkable energy and brightness with densely packed, rich, ripe black fruits, framed by wonderfully ripe, finely grained tannins and fantastically invigorating freshness, finishing long with mineral-tinged fireworks. Stunning! 96-98+/100

Neal Martin

Neal Martin über:Chateau Smith Haut Lafitte 2019

96–98
/100

-- Neal Martin: The 2019 Smith Haut-Lafitte was cropped at 36hl/ha, undergoing manual pigeage and maturation in 60% new barrels for a planned 18 months. It has an intense, very pure bouquet with blackberry, briary and cherry compote and a hint of black olive tapenade in the background. The palate is medium-bodied with fine grain tannins that frame the pure, mineral-infused black fruit. Undercurrents of graphite and black olive surface towards the complex finish that I feel is less opulent but maybe more sophisticated than recent vintages of this top performer. Very elegant and refined, this is an outstanding success for winemaker Fabien Teitgen and his team. Tasted twice including samples direct from the château. 96-98/100

Mein Winzer

Smith Haut Lafitte

Heute ist Château Smith Haut Lafitte als Cru Classé eines der glänzendsten Erfolgsbeispiele der jüngeren Bordeaux-Geschichte. Florence und Daniel Cathiard (eine zu viel Reichtum gekommene Pariser Familie) kauften 1991 das etwas heruntergekommene Château Smith Haut Lafitte von der alteingesessenen Familie Eschenauer (nachdem es bis Kriegsende in deutschem Besitz war). […]

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