Seguin

Chateau Seguin 2015

Chateau Seguin 2015
StilStil
voluminös & kräftig
tanninreich
RebsorteRebsorte
Merlot 50%
Cabernet Sauvignon 50%
BewertungBewertung
Lobenberg 97-100/100
Gerstl 20/20
WeinWein
Rotwein
barrique
14,0% Vol.
Trinkreife: 2020 - 2045
Verpackt in: 12er OHK
LageLage
Frankreich
Bordeaux
Pessac Leognan
Allergene
Sulfite

  • 40,00 €

0,75 l · 27388H

53,33 €/l

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Abfüller - Seguin, Chemin de la House, 33610 Canejan, FRANKREICH


Lobenberg

Lobenberg über:
Chateau Seguin 2015

97-100/100
Lobenberg: 14,5% Alkohol, 3,87 PH-Wert. Die Rebsortenzusammensetzung 2015 ist 50% Merlot und 50% Cabernet Sauvignon. 40 Hektoliter pro Hektar Ernteertrag. Bei Dichtpflanzung sind das nur 500 Gramm je Weinstock. Nur 50% sind in den ersten Wein gegangen und 50% in den Zweitwein. Auslese total. Die Ernte erfolgte bis zum 12. Oktober. Die Trauben wurden nach der Ernte komplett entrappt. Dann wurde im Holz bei bis zu 28 Grad Celsius zwei Wochen lang fermentiert. Danach kam die Malo im Barrique, Ausbau dann 15 Monate im neuen Holz. Hier wird alles biologisch bzw. sogar biodynamisch bearbeitet, aber nur in der tendenziell 2015 etwas schwächeren „Cuvée de la House“ auch zertifiziert. Dieses kleine Weingut am Rande der Stadt Bordeaux, in der Nähe von La Mission Haut-Brion gelegen, ist historisch anerkannt und verbrieft schon eines der ganz großen Terroirs der Appellation. Mindestens seit 2009 ist Seguin auf dem Level der ganz großen Weine. Niemand spricht es aus, denn die Weine sind so viel unbekannter und preiswerter. Aber häufig ist Château Seguin dramatisch besser als die Weine der Nachbarn. Ich halte es nicht für ein Sakrileg, wenn man in manchen Jahren Château Seguin mit Château Pape-Clément, mit Carmes Haut Brion oder mit La Mission in eine Gemeinschaftsprobe stellt. Der Wein ist tief rubinrot bis schwarz. Schon die Nase des schwarzen Weines auf diesem perfekten Terroir lässt viele andere Weine verblassen. Waren schon die bisherigen Jahrgänge beeindruckend, so ist 2015 eine einzigartig dichte und charmante Duftwolke und zeigt eine nie da gewesene Intensität an harmonisch dichter Cassis und Kirsche. Die Nase fängt aber an mit Minze und Eukalyptus. Berauschend. Schwarze und rote Kirsche, aber so unglaublich fein und ätherisch schwebend. Die Duftwolke versucht einen in das Glas zu ziehen. Viel Praline und dunkle Schokolade, Nutella, ein Hauch Blaubeere, und das Ganze mit einer wunderbaren Frische und tänzelnd, schon in der Nase samtig seidig und eine perfekte Balance ausstrahlend. 2015 unterscheidet sich von allen vorherigen Jahrgängen, auch von den großen 09er und 10er, durch diese unglaubliche Balance und Harmonie. Der Wein tritt in den Mund ein, schmeckt sofort, ist lecker, man mag ihn kaum ausspucken. Alles tänzelt. Die Tannine sind seidig samtig in einer so balancierten Art, dass man es kaum glauben mag. Nach dem Runterschlucken verbleibt alles unglaublich fein. Der Wein strengt überhaupt nie an und berührt trotzdem alle Sinne. Alles ist für Minuten belegt, aber nicht wie 2010 mit einer großen Wucht und Kraft, sondern mit einer immensen Feinheit. Der oft genutzte Vergleich „burgundisch“ trifft hier nicht allein zu, wir sind absolut auch in Bordeaux oder könnten vielleicht sogar in Kalifornien sein. Diese wunderbare zarte, schwarze Kirsche mit der getrockneten Blaubeere und der zarten Cassis, Johannisbeere, Minze, Wacholder, Eukalyptus, schöne provenzalische Kräuter, Koriander und Estragon, aber alles ganz fein und ganz schwebend. Alle Sinne werden permanent berührt und sind über Minuten im Mund präsent. Ich glaube, dass ist ein Beispiel, wie Bordeaux eben sein kann, wenn Bordeaux ganz groß ist. Nämlich nicht eindrucksvoll erschlagend, sondern unendlich fein und alle Sinne berührend. Nach den ersten hundert im Schnelldurchgang verkosteten Weine eines vorherigen Händler-Tastings ist Seguin der erste ganz große Wein meiner Jahrgangsverkostung. Ich glaube, dass Pessac Léognan sicherlich nicht eine der schwächeren Appellationen ist, sondern in der allerersten Reihe tanzt. Von der Feinheit, der Filigranität und Finesse ist er fast schon ein wenig an Domaine de Chevalier erinnernd, aber intensiver und dichter. Hausintern verglichen ist er etwas rubenshafter und sexier, als der etwas schlankere und maskulinere Biowein Cuvée de la House. Es gab im Jahr 14 Spritzungen in den Weinbergen. Davon waren 12 auch im normalen Wein rein biologisch-dynamische Spritzungen. Das ist der einzige Unterschied in der Behandlung der beiden Weinberge. Das ist großes Kino und ich bin froh nach dem wunderbaren 2014 diese Steigerung im Glas zu haben. Superber Stoff, wenn man denn extrem feine Weine, welche einen fast zärtlich streicheln, vorzieht. 97-100/100
Gerstl

Gerstl über:
Chateau Seguin 2015

20/20
-- Gerstl: Die Ernte dauerte vom 21. September bis 12. Oktober, die Assemblage besteht aus 50% Merlot und 50% Cabernet Sauvignon, Ertrag 42hl/ha. Es herrscht knisternde Spannung, wir probienren den ersten 2015er. Schon der Duft erzeugt Gänsehaut, was für ein himmlisches Fruchtbündel, schwarze Frucht vom Feinsten, Kirsche, Brombeer, Cassis, bei aller Intensität bleibt Noblesse das prägende Element, da ist gigantisch Terroirtiefe mit im Spiel, Noten von Leder, Tabak, Lakritze, bis hin zu schwarzen Trüffeln, begleiten die Frucht, welche letztlich beinahe in den Hintergrund verschwindet, in Summe ist es jetzt ein geradezu delikates Parfüm. Ein Antrunk wie Samt und Seide, die Tannine sind von sprichwörtlicher Feinheit, was für eine himmlische Extraktsüsse, ausbalanciert von perfekt reifer Frische verleihender Säure, das ist ein monumetales Kraftbündel, kommt aber sensationell leichtfüssig daher, der schwebt richtigehend über den Gaumen, was für ein sinnlicher Wein, sensationell nachhaltig. Er ist dem sensationellen 2014er, den wir anschliessend nochmals probieren, sehr ähnlich, hat einfach von Allem noch einen Hauch mehr, eine Spur mehr Konzentration, einen Hauch mehr Extraktsüsse und noch eine Spur mehr Rasse. Die Serie der grandiosen Seguin setzt sich fort und 2015 bildet zweifellos den Höhepunkt. 20/20
Mein Winzer

Seguin

Der im letzten Jahrhundert bekanteste Weinführer "Cocks an Feret" lobte das damals im Besitz der Familie Pascal befindliche Château in den höchsten Tönen: "the highest part of the commune, with magnificent gravely rises producing full-bodied, elegant wines similar of those of Haut-Brion". […]

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