Pontac Monplaisir

Chateau Pontac Monplaisir 2014

voluminös & kräftig
tanninreich
93–94
100
2
Merlot, Cabernet Sauvignon
5
rot
13,5% Vol.
Trinkreife: 2018–2035
Verpackt in: 6er OHK
3
Lobenberg: 93–94/100
Gabriel: 18/20
6
Frankreich, Bordeaux, Pessac Leognan
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Chateau Pontac Monplaisir 2014

93–94
/100

Lobenberg: Schwarzfrucht mit Tendenz zu hoher Reife. Reich, reif und üppig in der Nase, süße Blumen mit Lakritz, schwarzer Kirsche, Maulbeere, Schokoladenkuchen und Cassis. Dazu salzig anmutender Grip. Lorbeer, Holunder, Estragon. Wer mal den grandiosen 2010er probiert hat weiß was für einen dichten Bums dieser in Stadtnähe aus uralten Reben erzeugte Wein in passenden Jahren zeigen kann. Nicht umsonst sind die Nachbarn Mission, Carmes und Seguin ebenfalls Kracher in 2014! Der Mund schwankt zwischen der erdigen Schwarzfruchtsüße eines Saint Emilions und der würzigen, rotfruchtigen Cabernet-Reife eines La Mission Haut Brion. Das könnte stilistisch der Zweitwein von Haut Brion sein. Toller Stoff und groß wie der gerade erst trinkreif werdende 2010er. 93-94/100

18
/20

Gabriel über: Chateau Pontac Monplaisir

-- Gabriel: Tiefes Granat. Die Nase ist mit schön frischen, floralen Noten versehen und zeigt in der Frucht reife Maulbeeren, im zweiten Ansatz schöne Tabaknoten. Im Gaumen weist der Wein eine erstaunliche Konzentration auf und zeigt auch eine sehr hohe Reife in dessen Frucht, alles kompakt und beeindruckend, druckvolles Finale. Dieser relativ günstige Pessac schlägt heuer ganz viele teurere Crus aus Léognan. War immer schon sehr zuverlässig – aber heuer ist er über sich hinaus gewachsen. Ein Must für intelligente Value-Bordeauxkäufer! 18/20

Mein Winzer

Pontac Monplaisir

Château Pontac Monplaisir liegt inzwischen mitten im Wohngebiet, von den ehemals 50 Hektar Rebland sind 34 dem Bauboom der wachsenden Stadt gewichen, 16 Hektar stehen noch unter Reben. Alain Maufras bewirtschaftet das Weingut seit 1990. Zusammen mit seinem Önologen Athanese Fakorellis steht er sehr...