Chateau Pichon Longueville Comtesse de Lalande 2eme Cru 2014

Pichon Lalande

Chateau Pichon Longueville Comtesse de Lalande 2eme Cru 2014

Limitiert

Holzkiste

voluminös & kräftig
tanninreich
97–98+
100
2
Cabernet Sauvignon 65%, Merlot 22%, Cabernet Franc 7%, Petit Verdot 6%
5
rot
Gereift
13,0% Vol.
Trinkreife: 2024–2048
Verpackt in: 12er OHK
3
Lobenberg: 97–98+/100
Gabriel: 20/20
Vinum: 19,5/20
Galloni: 97/100
Falstaff: 95–97/100
Gerstl: 20/20
6
Frankreich, Bordeaux, Pauillac
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Chateau Pichon Longueville Comtesse de Lalande 2eme Cru 2014

97–98+
/100

Lobenberg: 65% Cabernet Sauvignon, 22% Merlot, 7% Cabernet Franc und 6% Petit Verdot. Die Nase, wie beim Zweitwein, After Eight. Viel Schoko, viel Minze, noch feiner, noch finessereicher. Tänzelnd. Große Seidigkeit und Feinheit ausstrahlend. In diesem Wein dominiert Schwarzkirsche, aber in einer extrem feinen Art. Was beim Zweitwein noch als fehlende Dichte zu bemängeln war, kommt hier dazu. Totale Seidigkeit, samtig-saftiger Trinkfluss, fast nur aus Schwarzkirsche, nur ganz leichtes Cassis darunter, aber Veilchen, Minze, Eukalyptus, helle Schokolade. Und wie schon im Jahr 2013 kann Pichon Lalande scheinbar die schwierigen Jahre trotz relativ hohem Merlot-Anteil gut handeln. Ein ultrazarter Finessewein, sogar an die ganz großen Jahre heranreichen könnend. Einer der wirklich großen Weine, und mit Pontet Canet und Mouton Rothschild der beste Wein der Appellation und einer der Superstars des Jahrgangs. 97-98+/100

20
/20

Gabriel über: Chateau Pichon Longueville Comtesse de Lalande 2eme Cru

-- Gabriel: 65 % Cabernet Sauvignon, 22 % Merlot, 7 % Cabernet Franc, 6 % Petit Verdot. Extrem dunkles Purpur mit lila und violetten Reflexen. Das Bouquet ist zu Ausflippen. Da sind viele reife, dunkle Pflaumen, Cassis, Black Currant, Lakritze, schwarzer Pfeffer, schwarze Oliven und Pumpernickelbrot. Das Nasenbild zeigt eine unglaubliche Tiefe, ist dabei absolut royal und erhaben. Ich habe ihn rund fünf Minuten nasal verfolgt, bevor ich den ersten Schluck probierte. Im Gaumen voller Harmonie, füllig, cremig, samtig mit gebündeltem, extrem langem und auch gewaltig druckvollen Finale. Es gibt also zwei gute Nachrichten. Erstens, ist das wieder ein sensationeller Pichon-Lalande (wie sein 2013er!). Und zweitens; diesmal gibt es recht viel davon. Nicolas Glumineau spricht nämlich von einer fast normalen Ernte. Wer heuer gar keinen Primeur macht, der wird die Chance auf einen veritablen Nachfolger vom legendären 1982er verpassen! 20/20

19,5
/20

Vinum über: Chateau Pichon Longueville Comtesse de Lalande 2eme Cru

-- Vinum: »Besitzt die Dichte eines Pauillac, die Frische eines Margaux, die Sinnlichkeit eines Saint-Julien, die Tannine eines Saint-Estèphe und erinnert an die grossen Pichon Lalande der 1980er Jahre, mit zeitgemässer Präzision und viel Fingerspitzengefühl interpretiert«, schrieben wir zum Primeurmuster. Dem gibt es auch zwei Jahre später nichts hinzuzufügen. 19,5/20

97
/100

Galloni über: Chateau Pichon Longueville Comtesse de Lalande 2eme Cru

-- Galloni: One of the highlights in a dark horse vintage for Bordeaux, the 2014 Pichon Lalande is absolutely exquisite. Aromatic and silky on the palate, with bright, finely sculpted fruit and mid-weight structure, the 2014 is a picture-perfect example of the best 2014 has to offer. I have always adored the 2014 Pichon Lalande. This tasting only serves to reinforce that feeling. Ideal conditions in September extended the harvest and yielded perfumed, silky wines. 97/100

95–97
/100

Falstaff über: Chateau Pichon Longueville Comtesse de Lalande 2eme Cru

-- Falstaff: Cassis und floral, erste Öffnun etwas Kräuter, sehr weich ansetzend, mehlig und druckvoll, in der Entfaltung langsam anrollend, stoffige Gaumenmirtte, weich eingebettet, dezent eingebundene Säre, die dennoch Präsenz und Länge zeigt, taktil-mineralischer Abgang mit verschlossener Frucht. Eine erstklassige Comtesse. 95-97/100

20
/20

Gerstl über: Chateau Pichon Longueville Comtesse de Lalande 2eme Cru

-- Gerstl: Das ist, wie schon in der letzten Jahren, Pichon wie aus dem Bilderbuch, so duftet nur Pichon, das ist so etwas von genial. Ein Genie von Wein auch am Gaumen, was hat der für eine köstliche Süsse, das ist ganz einfach wieder unendlich gut, so etwas von fein, elegant, saftig, was für ein wunderbarer, delikater, verspielter Wein, da stimmt einfach alles, insbesondere die sprichwörtliche Pichon-Aromatik. Das ist eine etwas kühlere aber deswegen keinesfalls weniger spannende Ausgabe des legendären 1982ers. 20/20

Mein Winzer

Pichon Lalande

1850 wurden das Weingut Pichon Longeville wegen eines Erbschaftsfalls geteilt. Eine Hälfte erbte Virginie de Lalande, die noch vor Antritt ihres Erbes den Grafen Henri de Lalande geheiratet hatte. So kam der etwas umständlich lange Name Chateau Pichon Longueville Comtesse de Lalande zustande.