Chateau Meyney 2019

Meyney

Chateau Meyney 2019

97+
100
9
voluminös & kräftig, tanninreich
2
Cabernet Sauvignon 57%, Merlot 27%, Petit Verdot 16%
3
Lobenberg 97+/100
Gerstl 19/20
Weinwisser 93–95/100
Jeb Dunnuck 92–94/100
5
Rotwein
barrique
14,0% Vol.
Trinkreife: 2027–2050
Verpackt in: 6er OHK
6
Frankreich, Bordeaux, Saint Estephe
7
Allergene: Sulfite,

  • 24,50 €

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lobenberg

Lobenberg über:Chateau Meyney 2019

97+
/100

Lobenberg: Die Rebsortenzusammensetzung in 2019 ist 57 Prozent Cabernet Sauvignon, 27 Prozent Merlot und 16 Prozent Petit Verdot. Château Meyney ist – mehr oder weniger aus Protest gegen die Neusortierung – nicht mehr eingetreten in die Cru Bourgeois-Klassifikation des Jahres 2020. Also jetzt nur noch Château Meyney. Der Austrieb begann bei auf dem Château am 5. März, die Blüte am 27. Mai. Die Veraison, also die Verfärbung der Trauben, startete dann um den 23. Juli. Gelesen wurde vom 24. bis 30. September die Merlot, Cabernet Sauvignon dann vom 3. bis 11. Oktober, Petit Verdot Anfang Oktober. Château Meyney ist für seine extrem sorgfältige Sortierung bekannt. Alles Handlese, Vorsortierung im Weinberg. Im Weingut landen die Trauben dann nochmal auf einem Sortiertisch, sie werden entrappt und gehen dann final in eine optische Laser-Sortierung. Die Vinifikation findet Plot für Plot statt. Also jeder einzelne Weinberg für sich. Dann gibt es eine Kaltmazeration für einige Tage. Das Ganze findet in offenen Holzgärständern statt. Der Ausbau geschieht zu 35 Prozent in neuen Barriques, der Rest in gebrauchten Barriques. Die Malolaktische Gärung verläuft auch in diesem Gebinde. Ich weiß nicht ganz genau, wann der Durchbruch bei Château Meyney begann. Es gab schon große Jahre wie etwa 2009, 2010 und 2015. Ein richtiger Shootingstar wurde Meyney meines Erachtens dann ab 2016 und spätestens mit 2018. Und jetzt kommt 2019. Sicherlich zusammen mit Le Boscq (oder gar davor) auf dem gleichen Level wie das klassifizierte Château Phélan Ségur. Zusammen sind das die direkten drei Verfolger von Cos, Montrose und Calon Ségur. Fast schwarz mit leicht purpurnem Wasserrand. Hochintensive, reife Zwetschgennase mit Schwarzkirsche. Aber auch viel Anis, Minze und Eukalyptus. Pfeffer, sehr deutlich in die Nase stechend. Dunkle Früchte, nur ein leichter Hauch von Cassis. Ein bisschen Brombeere, aber wir bleiben thematisch eher in der Schwarzkirsche und in der dunklen, reifen Zwetschge. Im Mund erstaunlich präsent mit einer pfeffrigen Schärfe, schwarzer Pfeffer. Dann Regen auf heißem Asphalt. Etwas Holzkohle und geflämmtes Fleisch. Die 35 Prozent vom neuen Barrique sind durchaus spürbar. Schon ein bisschen ein «Vin de garde». Und in dieser dunklen Würze, mit viel Estragon und etwas altem Balsamico darunter, mit zwar saftigen, aber durchaus präsenten Tanninen, ist es ein typischer Saint-Estèphe. Und gleichzeitig zeigt er sich überragend elegant. Die Tannine sind massiv, aber fein und poliert. Ziemlich viel Frucht. Langsam gesellt sich auch Schlehe dazu. Ein bisschen Cassis und rote Johannisbeere. Viel Druck und viel Schub, aber gleichzeitig ist 2019 eleganter und frischer als 2018. Saint-Estèphe und das nördliche Médoc haben 2019 wirklich einen Lauf. Ich setze ihn nicht klar über Le Boscq, aber er ist auf jeden Fall mindestens auf gleichem Level und er ist eher besser noch als 2018. Diese Saint-Estèphes, Meyney, Le Boscq, danach etwas darunter Lilian Ladouys, sind die perfekten Weine für den mittleren Geldbeutel. Quasi ein Preis-Leistungs-Hammer. Je länger ich ihn verkoste, desto stärker wird dieser Meyney und final mag er sich vielleicht doch zum gleichen finalen Level wie 2018 aufschwingen. 97+/100

Gerstl

Gerstl über:Chateau Meyney 2019

19
/20

-- Gerstl: Pirmin Bilger: Eine delikat noble Duftwolke strahlt mir hier entgegen. Dieser Meyney 2019 scheint mächtig und kraftvoll, was sich schon in seiner dunklen Farbe zeigt. Krische, Holunder und ein Hauch Cassis vermischen sich mit Terroiraromen nach Graphit und feinen Kräutern. Dieses Bouquet ist ein absoluter Traum geprägt von Reife, Eleganz und viel Sinnlichkeit. Was für eine Kraft auch am Gaumen - dicht und mit cremig feinen Gerbstoffen ausgestattet fliesst er umher. Geballte saftige Kirschfrucht in idealer Balance mit der reifen frischen Säure. Der Holzeinfluss ist bei diesem jungen Wein natürlich noch deutlich erkennbar - er verleiht ihm gleichzeitig diese genüsslichen Röstaromen nach Kaffee und dunkler Schokolade. Würziges und fein mineralisches Finale mit beeindruckender Länge. Der Wein wird Zeit brauchen, aber mit Sicherheit zu einer absoluten Schönheit reifen. 19/20

Weinwisser

Weinwisser über:Chateau Meyney 2019

93–95
/100

-- Weinwisser: Purpur mit rubinrotem Rand. Delikates, blaubeeriges Bouquet mit Brasiltabak und hellem Edelholz, dahinter Holundergelee und Schokopastillen. Am eleganten Gaumen mit seidiger Textur und stützendem Tanningerüst; vibrierende Rasse. Im gebündelten Finale mit Wildkirschen und getrocknetem Thymian, endet mit zarter Adstringenz. Nicht so laut wie 2018 oder 2015, hat bewusst einen klassischen Weg gewählt, Potenzialwertung. 18/20 2027 93-95/100

Mein Winzer

Meyney

Die 51 Hektar Rebanlagen von Château Meyney sind zu 65 % mit Cabernet Sauvignon bepflanzt. Dann folgen 25 % Merlot und ein wenig Petit Verdot, was eher atypisch für Saint-Estèphe ist. Daher findet man hier auch regelmäßig Aromen wie Leder und Moschus im Wein. [...]

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