Chateau Mazeyres 2018

Mazeyres

Chateau Mazeyres 2018

96
100
2
Merlot 65%, Cabernet Franc 30%, Petit Verdot 5%
3
Lobenberg 96/100
Winespectator 92–95/100
Jeb Dunnuck 91–94/100
Pirmin Bilger 19/20
5
Rotwein
13,5% Vol.
Trinkreife: 2025–2043
Verpackt in: 12er OHK
6
Frankreich, Bordeaux, Pomerol
7
Allergene: Sulfite,

  • 27,50 €

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lobenberg

Lobenberg über:Chateau Mazeyres 2018

96
/100

Lobenberg: Das Weingut gehört Alain Moueix, dem auch Châteaux Fonroque gehört. Die Cepage ist hier 70% Merlot, 25% Cabernet Franc und 5% Petit Verdot. Inzwischen komplett umgestellt auf Biodynamik und auch zertifiziert. Das Durchschnittsalter der Reben beträgt 30 Jahre, die Reben stehen auf recht kühlem, sandigen Terroir, was neben großer Eleganz für einen Alkoholgehalt von nur 13.5% sorgt. Der pH-Wert liegt bei knapp unter 3.5, das heißt wir haben hier auch eine höhere Säure. Diese kühlen Weinberge erstrecken sich in Pomerol auf überwiegend sandigen Böden, nordwestlich von La Croix und Beauregard. Und während Mazeyres damit in kühleren oder nasseren Jahren häufig etwas problematisch oder rustikal ausfällt, so ist dieses Terroir für heiße, trockene Jahre wie 2018 nahezu idealtypisch. Die Nase ist unglaublich fein, voll auf der roten Frucht laufend, Erdbeere, Himbeere, ein Hauch Schlehe und auch Sauerkirsche. Eine Fruchtkaltschale, sehr ätherisch, hocharomatisch. Und auch der Mund ist total rotfruchtig dominiert, die Aromen wiederholen sich, Fruchtkaltschale, rote Grütze, ein Sammelsurium von Beeren, ein wenig Cassis und Blaubeere mischen sich mit der roten Johannisbeere, Erdbeere, Himbeere, Schlehe und Cranberry. Sehr schöner würziger Unterbau, tolle Länge in einem sehr eleganten Körperbau, extrem viel Charme ausstrahlend. Nicht burgundisch, sondern eher Loire-artig in der Feinheit. Das hätte ich nie ins Jahr 2018 und nie nach Pomerol verortet. Das ist so unendlich feiner Loirestoff. Das macht richtig Spaß, das ist geradezu ein Highflyer in Eleganz und Finesse. Der Wein wird im Zement spontan vergoren und dann quasi gar nicht mehr im Barrique ausgebaut, sondern in 1500 und 2500 Liter fassenden ovalen Tonneaus aus überwiegend neuem Holz. Der Rest wird in sehr großen Betoneiern ausgebaut, um saubere Definition hineinzubekommen. Die gesamte Ernte wird komplett entrappt. Und wie ich bereits sagte, ist der Wein hochelegant, extrem definiert, hat dahingehend weniger mit Bordeaux und viel mehr mit der Loire zu tun. Das ist die Reminiszenz an die besten Cabernet Francs, obwohl der Merlot-Anteil hier deutlich überwiegt. Ich bin sehr begeistert von diesem Traumwein, das ist kein fetter Riese, kein Monster, sondern einfach ein extrem geschliffener Finesse-Wein mit schöner Krautwürze und einer vibrierenden Frische in dieser feinziselierten, aromatischen, roten, eleganten, süßen, charmanten Frucht. Erstmalig seit der Umstellung auf die Biodynamik im Jahr 2012 ist der Wein da angekommen wo Alain Moueix ihn haben möchte. Das ist wirklich superber Stoff - kein Riese, aber ein Traum in Eleganz. 96/100

Winespectator

Winespectator über:Chateau Mazeyres 2018

92–95
/100

-- Winespectator: Very fresh, featuring raspberry and red currant fruit streaming through. Offers a lovely polished feel, with light bergamot and rooibos tea accents filling in. A pure style. 92-95/100

Pirmin Bilger

Pirmin Bilger über:Chateau Mazeyres 2018

19
/20

-- Pirmin Bilger: 65% Merlot, 30% Cabernet Franc und 5% Petit Verdot. Was für ein rotbeeriges Fruchtbündel. Erdbeere, Johannisbeere, Himbeere - ein wahrer Schwall aus Frucht. Gelée artige Kirschfrucht und würzig unterlegt. Am Gaumen zeigt er sich unheimlich saftig und ebenfalls mit ausgeprägter roter Frucht. Sehr klassischer mit viel Feinheit ausgestatteter Pomerol. Die biodynamische Bearbeitung schein hier ihre Früchte zu tragen. Der Wein strahlt diese Magie der Natur aus. Auch die Gerbstoffe sind ultrafein und cremig zart. Der Mazeyres schwebt förmlich über den Gaumen trotzdem zeigt er von Beginn an viel Druck. Der kleine Petit Verdot Anteil verleiht ihm zum Schluss noch eine Extrafrische, was ihn noch raffinierter macht und zusätzliche Rasse verleiht. Fazsinierend wie hier die Eleganz trotz des heissen Jahrgangs bewahrt werden konnte. Die Wärme zeigt sich in der perfekten Reife der Frucht. Ein kleines Weinwunder. 19/20

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Mazeyres

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