Chateau Leoville Barton 2eme Cru 2019

Leoville Barton

Chateau Leoville Barton 2eme Cru 2019

voluminös & kräftig
tanninreich
97–100
100
2
Cabernet Sauvignon 84%, Merlot 16%
5
rot
14,0% Vol.
Trinkreife: 2031–2063
Verpackt in: 6er OHK flach
3
Lobenberg: 97–100/100
Jeb Dunnuck: 97–99+/100
Parker: 97/100
Jane Anson: 97/100
Weinwisser: 96–98/100
Gerstl: 20/20
6
Frankreich, Bordeaux, Saint Julien
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Chateau Leoville Barton 2eme Cru 2019

97–100
/100

Lobenberg: Die Nase ist unglaublich fein, schick, aromatisch und ätherisch. Aber so klar definiert. So klar in der schwarzen Kirsche, mit ganz heller Lakritze. Minze, Eukalyptus, leichte Orangenzesten an den Seiten, aber klar strukturiert und weich. Super Finesse in der Nase. Schon hier feinstes Tannin. Nichts Grünes, einfach nur reif, trotzdem schick und elegant. Im Mund kommt dann der große Ansturm dazu. Wunderbar große, frische Säuremengen und butterweiche Tannine. Aber die Pikanz ist phänomenal. Ein großer Oszillograph. Tolle Würze und Frische, mit viel Lakritz und einem Gemisch aus Himbeere, Blaubeere und Schwarzkirsche im Unterbau. Grandios langer, salziger, leicht karamelliger Nachhall. Große Bandbreite. Enorme Spannung zeigend, hohe Energiedichte. Ein grandioser, verspielter Wein, der trotzdem intensiv dicht und üppig ist. In voller Reife und voller Frische zugleich. Der Wein streichelt, er haut einem nie in die Fresse. Der Wein überfordert nie und ist saftig-trinkig. Für mich einer der ganz großen Léoville Bartons meiner Verkostungsgeschichte. Auf dem gleichen Level wie Léoville Poyferré. Und beide doch total unterschiedlich. Poyferré viel burgundischer, Barton viel schwarzfruchtiger. Grandiose Weine. Ich bin mal gespannt, irgendwann alle drei Léoville nebeneinander zu probieren. Las Cases war schon der stärkste von den Dreien, aber alle drei tun sich nicht viel. Ursprünglich war es ja auch mal ein Château. Drei grandiose Nachbarn auf Léoville. 97-100/100

97–99+
/100

Jeb Dunnuck über: Chateau Leoville Barton 2eme Cru

-- Jeb Dunnuck: The vivid purple, almost blue-hued 2019 Château Léoville Barton is a Cabernet Sauvignon-dominated wine that includes 16% Merlot. It will spend 18 months in a mix of new and used barrels. Classic Barton notes of cassis, scorched earth, burning embers, new leather, and violets emerge from the glass, and this beauty is full-bodied, massively concentrated, and structured on the palate, yet it has a beautiful elegance as well as a plushness in its texture. Nevertheless, it's not for those seeking instant gratification and is going to need 10-15 years of bottle age to hit maturity. It reminds me of the 1990 and is a great, great wine in the making. If you love Léoville Barton, don't miss this wine! 97-99+/100

97
/100

Parker über: Chateau Leoville Barton 2eme Cru

-- Parker: Like its stablemate Langoa Barton, the 2019 Léoville Barton is a timeless classic, made for patient connoisseurs. Offering up aromas of blackcurrants, plums, pencil shavings and licorice, it's full-bodied, deep and concentrated, its deep core of fruit framed by a chassis of rich, powdery tannin that makes itself felt on the youthfully firm finish. While it's clearly built for the long haul, its structural seamlessness and mid-palate plenitude mark it out as one of the finest wines from this château in recent times. Could it be a more concentrated modern-day version of Anthony Barton's brilliant 1985? 97/100

97
/100

Jane Anson über: Chateau Leoville Barton 2eme Cru

-- Jane Anson: Big rich, powerful wine with pencil lead precision. This is a brilliant wine, I loved it En Primeur and it is delivering on expectations. It's big, as is Langoa in this vintage, with damson and black cherry fruits, and tons of gourmet notes from brioche to bacon rind to chocolate shavings. The tannins are going to need a good decade to soften, but when it is ready, this is going to be such a fun wine to share with friends. 97/100

96–98
/100

Weinwisser über: Chateau Leoville Barton 2eme Cru

-- Weinwisser: Sattes Purpur mit rubinrotem Rand. Ein feingliedriges Parfüm nach reifen Schattenmorellen, Heidelbeeren und Brombeergelee. Im zweiten Ansatz Nougatpralinen, Lakritze und exotische Hölzer. Am erhabenen Gaumen mit seidiger Textur, stützendem kakaoartigem Tanningerüst, salzigem Extrakt und tiefgründiger Mineralik. Dabei dicht verwoben, dazu kommen Holundersaft und Graphitspuren, der Wein kleidet den Mund ganz aus und endet im langanhaltenden Finale mit einer vollen Ladung an schwarzen Johannisbeeren. Das wird in der perfekten Trinkreife eine Offenbarung! 19+/20 96-98/100

20
/20

Gerstl über: Chateau Leoville Barton 2eme Cru

-- Gerstl: Max Gerstl: Strahlt Reife aus, auch wenn die kühle Stilistik den Ton angibt, raffiniert florale und würzige Nuancen, feine Kräuter eher dezente schwarze Frucht, da ist viel Strahlkraft in diesem edlen Duft. Eine wahre Fruchtexplosion am Gaumen, eine Symphonie der Frische, der fährt so richtig ein, ist Kraftbündel und Filigrantänzer in Personalunion, das ist ein irre spannender Wein und er schmeckt köstlich, so herrlich saftig mit viel cremigem Schmelz, ein monumentaler und doch sehr delikater Barton.20/20

Mein Winzer

Leoville Barton

Mit Château Léoville Barton produziert Anthony Barton, der Besitzer der 46,5 Hektar Weinberge in Saint-Julien-Beychevelle einen ungewöhnlichen, aber sehr erfolgreichen Saint-Julien.