Chateau Latour a Pomerol (2.Tranche)

Latour a Pomerol

Chateau Latour a Pomerol (2.Tranche) 2019

voluminös & kräftig
tanninreich
98+
100
2
Merlot 100%
5
rot
14,5% Vol.
Trinkreife: 2029–2063
Verpackt in: 6er OHK
3
Lobenberg: 98+/100
Weinwisser: 96–98/100
Falstaff: 96/100
6
Frankreich, Bordeaux, Pomerol
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Chateau Latour a Pomerol (2.Tranche) 2019

98+
/100

Lobenberg: Ein acht Hektar großes Weingut, bepflanzt mit 100 Prozent Merlot. Der Untergrund besteht zu zwei Dritteln aus Kies und Lehm, zu einem Drittel aus Sand und etwas Lehm. Also ein Untergrund, der über den sandigen Anteil durchaus für Feinheit bürgt, weniger für enorme Power. Latour à Pomerol befindet sich im Besitz von Madame Loubat, die auch Besitzerin von Château Pétrus war. Das Etablissement Jean-Pierre Moueix bearbeitet dieses Weingut seit 1962. Das Château steht immer für diese diversen unterschiedlichen Terroirs und deswegen für einen extrem balancierten Pomerol. Konzentriert, aber eben mit perfekter Balance und seidigen Tanninen. Wie alles bei Moueix wird hier auch komplett entrappt. Lasersortierung. Geerntet wurde vom 18. bis zum 24. September. Die Vinifikation findet in temperaturregulierten Zementtanks statt, der Ausbau für 18 Monate in französischen Barriques, davon 40 Prozent neu. Latour à Pomerol ist generell ein Weingut, das auch stark von der Klimaerwärmung profitiert. Warme Jahrgänge mit vielen Sonnenstunden kommen Latour à Pomerol sehr entgegen. Wenn dann, wie in 2019, auch noch zusätzlich kühle Herbstnächte ohne große Regenfälle dazukommen, dann ist Latour à Pomerol absolut auf der Höhe. Ich gebe zu, dass dieses Château eines meiner Lieblingsweingüter aus der Moueix-Gruppe ist. Eben aufgrund dieser grandiosen Balance. Reichlich schwarze Frucht in der Nase. Ganz klar 100 Prozent Merlot. Schwarze Kirsche, minimal Cassis, ein ganz klein wenig Eisen darunter. Blut, geflämmtes Fleisch. Ein Touch Holz. Pimentpfeffer, schöne Schärfe in der Nase zeigend. Langsam kommen Cassis und Brombeere zur Schwarzkirsche. Aber das Ganze bleibt fein und wird nicht wuchtig und vor allen Dingen nicht süß. Wow, der Mund ist dann schon sehr intensiv. Ein ganz klein wenig Bitterkeit vom neuen Holz. Aber ansonsten sind die Tannine total seidig. Nur intensiv. So viel schwarze Kirsche, so konzentriert in der Mitte. Cassis, Brombeere dazu, auch ein bisschen getrocknete Blaubeere. Wahnsinnig dicht und trotzdem ist der Wein gar nicht fett, er ist nur balanciert. Aber schwarz und reicht strukturiert und definiert allemal. Was klar ist: Er braucht Zeit. Dieser Latour à Pomerol gehört 10 Jahre weggesperrt und kann einer der ganz großen Weine in der Historie dieses Weingut sein. Ein potenzieller Riese. 98+/100

96–98
/100

Weinwisser über: Chateau Latour a Pomerol (2.Tranche)

-- Weinwisser: Undurchsichtiges Purpur. Betörendes Bouquet mit Wildkirschen, Brombeergelee und getrocknetem Rosmarin, dahinter Pflaumenmus, Trüffelspuren und Lakritze. Am eleganten Gaumen mit seidiger Textur gepaart mit einer genialen Rasse, geschliffenen Tanninen und viel Finesse, fast schwebend im Midpalate. Im gebündelten Finale kleine schwarze Beeren, Wacholder und tiefgründige Mineralik sowie schwarze Olivenpaste. Das ist ein ganz grosser eleganter Latour-à-Pomerol, der an 1998 und 2015 erinnert. Gehört auf jede Einkaufsliste! 19/20 96-98/100

96
/100

Falstaff über: Chateau Latour a Pomerol (2.Tranche)

-- Falstaff: Dunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, dezente Randaufhellung. Einladende reife Pflaumenfrucht, schwarze Kirschen, etwas Feigen, ein Hauch von Nougat. Saftig, komplex, reife dunkle Frucht, seidige, tragende Tannine, frisch, sehr gute Länge, extraktsüßer Abgang, sicheres Reifepotenzial, hat Klasse. 96/100

Mein Winzer

Latour à Pomerol

Latour a Pomerol liegt in der Nähe der Kirche auf einem tiefgründigen Kiesbett. […]

Diesen Wein weiterempfehlen