Chateau La Gurgue 2020

La Gurgue

Chateau La Gurgue 2020

BIO

96–97+
100
2
Cabernet Sauvignon 45%, Merlot 32%, Petit Verdot 23%
5
rot
13,5% Vol.
Trinkreife: 2026–2048
Verpackt in: 12er OHK
3
Lobenberg: 96–97+/100
Gerstl: 19/20
Suckling: 93–94/100
6
Frankreich, Bordeaux, Margaux
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Chateau La Gurgue 2020

96–97+
/100

Lobenberg: Ein Biodyn-Weingut mit 10 Hektar Rebfläche, gelegen im Herzen der Appellation Margaux. Die Böden bestehen hier zu großen Teilen aus Kies und Kalkstein. Regie führt hier die Enkelin von Jacques Merlaut, Claire Villars-Lurton. Önologischer Berater ist Eric Boissenot, der auch alle Premier Crus betreut. Die Assemblage setzt sich 2020 aus 59 Prozent Cabernet Sauvignon, 29 Prozent Merlot und 12 Prozent Petit Verdot zusammen. Nach der spontanen Gärung und drei Wochen Mazeration wird der Wein für 12 Monate zu 60 Prozent in neuen Barriques ausgebaut, zu 40 Prozent im Betonei. In der Nase Schattenmorelle mit Himbeere und Erdbeere, aber toll in der frischen Säure bleibend. Feine helle Lakritze dahinter. Tolle Spannung, ein Margaux mit Sexappeal. Nicht zu süß, sondern eher fein und schwebend, mit einem guten inneren Kern von reicher, aromatischer roter Frucht. Der Mund ist zart und verspielt, trotzdem ist er fruchtintensiv. Ein kleines filigranes Wunderwerk voller Harmonie. Auch hier reife rote Frucht. Himbeere, Erdbeere, süße rote Kirsche und Sauerkirsche. Fast nichts Schwarzes, nur ein Hauch stützende schwarze Krische. Sehr burgundisch, ein kleiner Hauch Loire dazwischen. Eine verspielte Ode an die Freude, voller Harmonie und Balance. Unglaublich schicker Einstiegs-Margaux, der in seinem Preisbereich im Grunde keine Konkurrenz zu fürchten hat, denn es gibt in Margaux für dieses Geld nichts Vergleichbares. Er schlägt die besser positionierten Margaux, die in der Subskription über 25 Euro kosten, locker, weil es einfach so finessenreich ist. So seidig und samtig im Tannin, so schick und verspielt in der Frucht. Ein tänzelndes kleines Wunderwerk, eine Ode an die Freude. 96-97+/100

19
/20

Gerstl über: Chateau La Gurgue

-- Gerstl: Das ist einer der unterschätztesten Weine von ganz Bordeaux. Das Potenzial dieses Weingutes zeigt beispielsweise der geniale 1959er, der sich auch nach über 60 Jahren noch in Hochform präsentiert, ohne die geringsten Anzeichen von Ermüdungserscheinungen. Ich habe schon mehrere Flaschen getrunken, eine besser als die andere. Klar ist auch, dass auf dem Weingut noch nie so präzise und mit so viel Herzblut gearbeitet wurde, wie das aktuell Claire Lurton tut, die das Weingut seit Jahren biologisch und jetzt biodynamisch bewirtschaftet. Schon der Duft ist eindrücklich präzis und vielfältig, kommt wunderbar aus der Tiefe und zeigt Strahlkraft ohne Ende, herrlich, wie der ätherisch duftend die Nase betört. Der Wein ist herrlich delikat, da sind verführeriche Raffinessen, er streicht wie eine Feder über die Zunge, ein himmlischer Gaumenschmeichler, und ein Meisterwerk in Sachen Aromatik, unter den diversen gelungenen Jahrgängen der jüngsten Zeit ist der 2020er wohl der allerbeste, ein himmlisches Stück Natur und sicherlich auch jung schon herrlich zu geniessen. 19/20

93–94
/100

Suckling über: Chateau La Gurgue

-- Suckling: Lots of blackberry and currant on the nose and palate, as well as tar. Really spicy. Full-bodied and very juicy. 45% cabernet sauvignon and 32% merlot with 23% petit verdot, which is more than normal. From biodynamically grown grapes. Demeter certification. 93-94/100

Mein Winzer

La Gurgue

Ein biodynamisch betriebenes, winziges Weingut mit 10 Hektar Rebfläche, gelegen neben Chateau Ferrière in Cantenac, im Herzen der Appellation Margaux. Fast wie die jüngeren Reben des Chateau Ferrière. Die Böden bestehen hier zu großen Teilen aus Kies und Kalkstein. Regie führt hier die Enkelin von...