Chateau La Fleur Petrus (2.Tranche)

La Fleur Petrus

Chateau La Fleur Petrus (2.Tranche) 2019

strukturiert
saftig
pikant & würzig
98–100
100
2
Merlot 92%, Cabernet Franc 5%, Petit Verdot 3%
5
rot
14,5% Vol.
Trinkreife: 2033–2073
Verpackt in: 6er OHK
3
Lobenberg: 98–100/100
Falstaff: 98/100
Suckling: 96–97/100
6
Frankreich, Bordeaux, Pomerol
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Chateau La Fleur Petrus (2.Tranche) 2019

98–100
/100

Lobenberg: Ein 18,7 Hektar großes Weingut. Für Pomerol ist das fast riesig. Kies und tiefer Lehm auf eisen- und kalkhaltigem Untergrund. 92 Prozent Merlot, fünf Prozent Cabernet Franc und drei Prozent Petit Verdot. Eine ungewöhnliche Kombination in Pomerol. Das Durchschnittsalter der Reben liegt bei 35 Jahren. Natürlich wird – wie alles bei Moueix – händisch gelesen, im Weinberg auf dem Tisch vor- und dann nochmal per Lasertechnik nachsortiert. Also total cleanes Traubengut. Spontane, temperaturregulierte Vergärung im Zement. 18 Monate Ausbau im französischen Barrique, 50 Prozent Neuholz. La Fleur-Pétrus ist sicherlich einer der Superstars des Pomerol. Ein sehr historisches Weingut. Der Name entstand, weil es genau zwischen Château Pétrus und Château Lafleur liegt, den beiden anderen absoluten Primus-Weingütern der Appellation. Jean-Pierre Moueix hat dieses Weingut 1950 gekauft. Kurz danach Château Trotanoy. Das sind sicherlich zwei der absolut besten Weingüter in Pomerol. In den Top 5 oder den Top 6. Die Kombination aus Kies und kalkhaltigem Lehm ist das Besondere direkt auf dem Plateau. Nur 30 Meter über See Level gelegen. Die Kiesanteile der Weinberge geben große Eleganz, die Lehmanteile Tiefe und Struktur. Der extrem hohe Merlot-Anteil bringt die Generosität. Die Würze kommt von der Petit Verdot. Tiefe, reiche Nase des fast schwarzen Weins. Schwarzbrot zusammen mit tiefer, reicher Schwarzkirsche und süßer Maulbeere. Aber die Schwarzkirsche dominiert ganz klar. Ein bisschen Cassis dahinter, Lakritze, viel Eukalyptus und Minze. Auch etwas Holunder. Das wird wohl der Petit Verdot geschuldet sein. Generöser, reicher, schwarzfruchtiger Mund. Aber ultrafein. Schwarze Kirsche in hoher Konzentration. Mit seidigen, verspielten Tanninen und wunderbarer Frische. Dichter, reicher Wein mit großer Eleganz. Ein Wein, der viel länger Zeit braucht als der 2018er. Zehn bis 15 Jahre sollten Sie schon warten können auf diesen Wein. Er hat ohne Zweifel Größe. 98-100/100

98
/100

Falstaff über: Chateau La Fleur Petrus (2.Tranche)

-- Falstaff: Dunkles Rubingranat, violette Reflexe, dezente Randaufhellung. Feine reife Herzkirschfrucht, dunkles Beerenkonfit ist unterlegt, zart nach Orangenzesten und Schokolade, ein Hauch von Gewürzen. Seidig, elegant, feine Extraktsüße, reife Kirschen, schmelzende, aber tragende Tannine, finessenreich strukturiert, ungemein verführerisch, bleibt lange haften, möchte man auf der Stelle trinken. 98/100

96–97
/100

Suckling über: Chateau La Fleur Petrus (2.Tranche)

-- Suckling: This is a genuine, old-school Pomerol with blueberries, wet earth and black tea leaf. It’s full-bodied, yet balanced and beautiful. Traditional and so attractive with a modern tone. 96-97/100

Mein Winzer

La Fleur Petrus

La Fleur Petrus liegt im Osten des Plateaus von Pomerol zwischen Lafleur und Petrus. Die 1956 mit 80 % Merlot und 20 % Cabernet Franc neu bestockten 13,5 Hektar Rebfläche bringen unter der Aufsicht von Frederic Lospied Weine hervor, die zwar etwas weniger kräftig sind als die der berühmten Nachbarn,...

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