Jean Faure

Chateau Jean Faure Grand Cru Classe 2010

Chateau Jean Faure Grand Cru Classe 2010
RebsorteRebsorte
Cabernet Franc 55%
Merlot 45%
Malbec 5%
BewertungBewertung
Gerstl 19+/20
Lobenberg 96-97+/100
PM 92-94+/100
WeinWein
Rotwein
barrique
gereift
14,0% Vol.
Trinkreife: 2018 - 2050
Verpackt in: 12er OHK
LageLage
Frankreich
Bordeaux
Saint Emilion
Allergene
Sulfite

  • 49,00 €

0,75 l · 18883H

65,33 €/l

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Abfüller - Jean Faure, , 33330 Saint Emilion, FRANKREICH


Gerstl

Gerstl über:
Chateau Jean Faure Grand Cru Classe 2010

19+/20
-- Gerstl: Man braucht nur einmal kurz die Nase an dieses Glas zu halten und schon ist alles klar, was für ein präziser, tiefgründiger, nobler und gleichzeitig offenherziger, ausdrucksvoller Duft, das ist ganz grosser, eindrücklichen Bordeaux, der aber vor allem durch Charme und Liebenswürdigkeit auffällt. Der Gaumen bestätigt noch mehr, als die Nase verspricht, was für eine gigantische Süsse, dazu diese sensationelle Frische als Gegengewicht, beinahe burgundisch feine Gerbstoffe, man spürt sie praktisch nicht, dennoch hat der Wein Struktur, ein gigantisches Kraftpaket, aber fein, fein und nochmals fein, das ist sinnlicher St. Emilion. Auf dem Weingut bestätigt er sich eindrücklich, ich bin fast noch mehr beeindruckt, vor allem seine Tiefgründigkeit macht ihn zu einem Gänsehautwein. Das ist so ein Wein der so edel wirkt, dass er ehrfürchtiges Staunen auslöst, der aber dadurch nichts von seinem Charme verliert und immer noch kumpelhaft fröhlich wirkt. Meine Vermutung, dass dieser Wein bald einmal zu den überragenden Weinen der Region und somit von ganz Bordeaux gehören wird hat sich bereits mit diesem Jahrgang definitiv bestätigt. Er ist klar nochmals besser, als der sensationelle 2009er. Dass der neue Besitzer Olivier Decelle heisst ist ein Segen für den Weinfreund. Er hat das Weingut mit etwas List, einigem Glück und natürlich auch mit dem nötigen Kleingeld gekauft. Sehr beliebt gemacht hat er sich damit in der Region natürlich nicht, denn die Reichen Châteaux Besitzer in der Umgebung waren schon lange in der Startlöchern, um sich dieses Weingut zu ergattern. Als die kamen hatte Olivier den Vertrag aber schon unterschrieben, welch ein Glücksfall. Man kann sich leicht vorstellen, wenn beispielsweise ein Christian Moueix, ein Gerard Perse oder ein Hubert de Boüard dieses Weingut gekauft hätte würden die Weine heute schon den x-fachen Preis kosten. Olivier Decelle ist Winzer aus Leidenschaft, selbstverständlich will und muss auch er mit seinen Weinen Geld verdienen, aber es ist nicht seine Idee daraus ein Spekulationsobjekt zu machen. Und dass er in Sachen Qualität das maximal Mögliche herausholt, hat er schon eindrücklich bewiesen. Höhepunkt ist der 2010er, der sogar den sensationellen 2009er deutlich übertrifft und damit schon sehr nahe an der Perfektion ist. Ich finde bei der Verkostung der Fassprobe offen gestanden keinen qualitativen Unterschied zu Weinen den Top Weinen von St. Emilion, mir fehlt aber die Erfahrung wie ein ganz grosser Jean Faure schmeckt, wenn er reif ist, deshalb bin ich nicht in der Lage die Idealnote zu vergeben, auch wenn ich vermute, das er diese eines Tages erreichen wird. 19+/20
Lobenberg

Lobenberg über:
Chateau Jean Faure Grand Cru Classe 2010

96-97+/100
Lobenberg: Direkter Nachbar von Cheval Blanc und La Dominique mit gleichem Terroir. 40% Merlot, 55% Cabernet Franc, 5% Malbec. Dieses überragende Terroir für Cabernet Franc lässt nicht nur Cheval Blanc zu Recht als 1er Cru erscheinen, auch La Dominique nutzt das Terroir immer besser, gehört schon zu den großen Werten. Jean Faure steht dem sicher nicht nach. Olivier Decelle hatte vor einigen Jahren das unverschämte Glück, diese alten Weinberge nebst Gebäuden aus einer Erbstreitigkeit kaufen zu können. Cheval Blanc und La Dominique hatten das Nachsehen, denn die Besonderheit des Gesetzeswerks der Appellation Saint Emilion hätte beiden Konkurrenten nicht erlaubt, sich die direkt auf gleichem Terroir anschließenden Rebgärten in das eigene Chateau einzuverleiben. Im Preis dieses großen Weins von Jean Faure steht das Komma also weiter links, das macht den Wein so ungeheuer sympathisch. Schwarz Rubinrot. Burgundische Nase, Richbourg, vielleicht sogar noch mehr Chambertin, aber in konzentrierter Form. Traumhafte frische Zwetschge mit schwarzer Kirsche, Pfeffer, reife Walderdbeere, hocharomatisch, fein, duftig. In der Fruchtintensität eine leichte Erinnerung an Chateau Tertre Roteboeuf, dem diesjährigen Sieger im Wettbewerb des fruchtigsten Weins. Ein feiner Hauch helle Praline zieht sich durch den Wein, etwas weißer Pfeffer. Dann kommt Weinbergpfirsich, ein Hauch Orange, ein wenig Exotik. Die Rasse der Cabernet Franc besticht, darunter ein wenig Mango und Passionsfrucht. Ein ganz kleiner Hauch Gummi, der so typisch ist für Weine, die mit natürlicher Hefe vergoren wurden. Immense Rasse im Mund. Ein Ansturm von roter Frucht, rote Kirsche, Schattenmorelle. Schlanke, rassige Zwetschge. Himbeere, Walderdbeere. Hohe Mineralität, Salz, Gesteinsmehl. Sehr viel weißer Pfeffer. Immense Länge. Extrem geschliffenes Tannin. Ein schlanker Wein, der gleichzeitig viel Fett hat, viel Fruchtfleisch. Die Rasse überwiegt alles, die Finesse ist immens. Es ist ein grandioser Wein und bei gleichem Terroir dem La Dominique überlegen. Vielleicht nicht ganz die Tiefe von Cheval, in Sachen Rasse und Mineralität kann er ihm jedoch ernsthaft Konkurrenz machen. Ein grandioser Wert. Einer der unbekannten und am höchsten unterschätzten Weine, schon im Jahr 2009. Der Wein hat Kampfer und Menthol im aromatischen Nachhall. Großer Wein. 96-97+/100
PM

PM über:
Chateau Jean Faure Grand Cru Classe 2010

92-94+/100
-- PM: PM: Sehr dunkles Rubingranat, violette Reflexe, attraktive Note von kandierten Orangenschalen, süßen Waldbeeren, Kirschen und Gewürzen; stoffig, rund, feste, geschmeidige Tannine, süße schwarze Beerenfrucht im Abgang, gute Länge, sicheres Entwicklungspotenzial. Wunderbar vielschichtiger Wein. 92-94+/100
Mein Winzer

Jean Faure

Das 18 Hektar große Chateau Jean Faure mit nur 50.000 Flaschen Gesamtproduktion grenzt exakt an die Weinberge von Cheval Blanc, die Weinberge gehen auf breiter Front ineinander über, das Terroir und die Bestockung sind fast identisch, etwas dickere Sand-Lehm-Schicht über dem Kalkboden als bei Cheval Blanc. […]

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