Chateau Haut Bailly II 2018

Haut Bailly

Chateau Haut Bailly II 2018

Holzkiste

pikant & würzig
strukturiert
94–95
100
2
Merlot 65%, Cabernet Sauvignon 35%
5
rot
15,8% Vol.
Trinkreife: 2025–2042
Verpackt in: 12er OHK
3
Lobenberg: 94–95/100
Pirmin Bilger: 19/20
Wine Enthusiast: 95–97/100
Suckling: 94/100
Jeb Dunnuck: 92–94/100
6
Frankreich, Bordeaux, Pessac Leognan
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Chateau Haut Bailly II 2018

94–95
/100

Lobenberg: Der Haut Bailly II kommt 2018 mit einem Blend von 65% Merlot und 35% Cabernet Sauvignon. Das ist der Zweitwein von Haut Bailly aus den etwas jüngeren Reben und aus bestimmten Plots. Er zeigt in 2018 die ganze Schönheit dieses Jahrgangs, archetypisch in dieser wunderschönen Kirsche, schwarze Kirsche, sehr viel rote Kirsche, sehr dunkel, fast an Amarena heranreichend, auch etwas Backpflaume, aber alles bleibt fein, alles ist eine Orgie in Frucht. Ganz feine, helle Lakritze, Veilchen und Rosenblätter, aber nichts üppig Süßes, sondern alles eher fein und getragen, schwebend mit keinerlei Grün oder Ecken. Der Mund spiegelt die Nase zu 100% wider, unendlich schöne Kirschfrucht, so lecker, und dann kommt feine Mineralität, sehr lang. Aber nichts Ehrfurchtgebietendes, einfach nur fein verwoben, eine Köstlichkeit. Natürlich ist ein solcher Zweitwein problematisch, da er qualitativ weder über dem Le Pape aus gleichem Hause, noch über klassifizierten Erstweinen anderer Weingüter steht. Also preislich passt so ein Zweitwein im Grunde gar nicht rein, aber ich erkenne an, dass es ein wunderschöner Wein ist. 94-95/100

19
/20

Pirmin Bilger über: Chateau Haut Bailly II

-- Pirmin Bilger: 55% Cabernet Sauvignon, 35% Merlot, 5% Petit Verdot und 5% Cabernet Franc. Die Ernte hat vom 17. September bis 9. Oktober stattgefunden. Welch wunderschöner Glanz von diesem Wein ausgeht. Zart und scheinbar tänzerisch leicht schlängeln sich diese herrlichen Aromen aus dem Glas empor. Ein Wein von eindrücklicher Fülle bei gleichzeitiger strahlender Eleganz. Alles ist auf der totalen Feinheit aufgebaut. Tausende Aromen zeigen sich im Duftbild - sie erzählen die Geschichte des Jahrgangs 2018 mit schwarzer und roter Frucht, edler Würz und noblen Röstaromen. Am Gaumen fliesst ein cremig weiches Exlexier umher und verströmt überall ihren Charme. Viel Kirsche und Brombeere widerspiegeln die hohe Reife des Jahrgangs und zeigen sich in blendender Verfassung. Zum Finale hin kommen diese edlen Röstaromen nach Vanille, Kakao und etwas Kaffee. Wieder kommt die Würze beim Abgang so herrlich zur Geltung. Auch im 2018 hat der Haut-Bailly trotz seiner Dicht und Fülle die Eleganz bewahrt und präsentiert sich auf höchstem Niveau. 19/20

95–97
/100

Wine Enthusiast über: Chateau Haut Bailly II

-- Wine Enthusiast: Barrel Sample. This wine initially seems easy and just packed with fruit. As you delve behind the black fruits, the tannins come into play. The considerable structure shows concentration with a dense side that has power and a lighter side that has fresh fruit. The wine should age impressively. 95-97/100

94
/100

Suckling über: Chateau Haut Bailly II

-- Suckling: A very elegant red. Crushed berries, some spices and earthy tones as well. It’s full-bodied and structured with a balanced, velvety texture and firm tannins. Long, flavorful finale. A blend of 65% merlot and 35% cabernet sauvignon. Try after 2023. 94/100

92–94
/100

Jeb Dunnuck über: Chateau Haut Bailly II

-- Jeb Dunnuck: -- Jeb Dunnuck:The second wine of Haut Bailly, which was previously released as the La Parde de Haut-Bailly starting in 1967, the renamed 2018 Haut-Bailly II is 65% Merlot and 35% Cabernet Sauvignon brought up in 30% new French oak. Black raspberries, cherries, cassis, graphite, and spicy wood notes all emerge from this medium to full-bodied Pessac-Léognan. Rich, medium to full-bodied, beautifully balanced, and elegant, it has the vintage's fresh, clean, pure character, beautiful richness, and a great finish. 92-94/100

Mein Winzer

Haut Bailly

Bis vor kurzer Zeit wurde es von seinem Sohn Jean bewirtschaftet, dem dann seine Enkelin Véronique folgte, die sich ebenfalls dem traditionellen Stil der Weinbereitung verpflichtet fühlt. Neuer Wind und der Sprung ins qualitative Oberhaus kam aber erst mit der Übernahme durch die Enkelin Veronique.