Clos de l'Oratoire

Chateau Clos de l’Oratoire Grand Cru Classe 2020

voluminös & kräftig
tanninreich
93–95
100
2
Merlot 90%, Cabernet Franc 10%
5
rot
13,5% Vol.
Trinkreife: 2025–2046
Verpackt in: 12er OHK
3
Lobenberg: 93–95/100
Gerstl: 18+/20
Suckling: 94–95/100
VertdeVin: 94–95/100
Revue du Vin de France: 93–95/100
Jeb Dunnuck: 93–95/100
6
Frankreich, Bordeaux, Saint Emilion
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Chateau Clos de l’Oratoire Grand Cru Classe 2020

93–95
/100

Lobenberg: Clos de L’Oratoire ist das zweite Saint Émilion Weingut von Stephan Graf Neipperg von Canon la Gaffelière. Die rund 13 Hektar des Clos de l’Oratoire liegen auf der Anhöhe nordöstlich von Saint-Émilion. Sein Terroir aus Fronsac-Molasse besteht aus einer sandigen Unterschicht und tonhaltigem Unterboden und eignet sich damit besonders gut für den Anbau von Merlot, der 80% des Sortenbestands ausmacht. Clos L’Oratoire braucht immer etwas mehr Wärme und Trockenheit, um zur Form aufzulaufen. In 2020 mit einer feinen Schwarzkirsch-Cassis-Brombeer-Nase. Aber nicht fett, sondern fein. Helle Lakritze, sehr schick, etwas Minze und Grafit darunter. Sehr eleganter, schicker Saint-Émilion. Mit feiner Süße darunter. Die Nase ist schick, der Angang ist fein. Und im Mund ist dieser Wein scheinbar trotz sandiger Böden (aber mit Lehmunterlage – das hilft) reif geworden. Er hat zwar ganz leicht trockene Tannine, aber einen schönen Schliff. Mittlerer Körper, gute Eleganz. Am Ende wieder etwas bitter, etwas trocken. Definitiv nicht die Klasse von 2018 und 2019, aber dennoch ein guter Saint-Émilion, mit guter Spannung und schicker Eleganz. Gefällt mir. 93-95/100

94–95
/100

Suckling über: Chateau Clos de l’Oratoire Grand Cru Classe

-- Suckling: A rather mineral and spicy red with medium to full body, showing blackberries and black walnuts. There’s a deep, polished tannin backbone to this. Racy and fine. 94-95/100

94–95
/100

VertdeVin über: Chateau Clos de l’Oratoire Grand Cru Classe

-- VertdeVin: Die Nase ist elegant und bietet eine schöne Definition, eine gewisse Tiefe, eine schöne aromatische Kraft (alles in Finesse / Meisterschaft), eine florale Seite, Delikatesse, Komplexität sowie Fülle. Schöne Breite der Aromapalette. Wir finden Noten von heller Boysenbeere, wilder Himbeere und etwas Flieder, Lilie verbunden mit einem Hauch von heller Bigarreau-Kirsche sowie dezenten Anklängen von Muskatnuss, gerösteter Mandel, einem subtilen Hauch von Graphit und einem sehr dezenten Hauch von Pfeffer. Der Gaumen ist fruchtig, frisch, elegant, schön zart, präzise und bietet eine feine Cremigkeit (alles in Finesse und Präzision), ein wenig linear in seiner Fülle, Gierigkeit, eine schöne Definition und Rundheit. Am Gaumen zeigt der Wein Noten von breiig-saftiger Brombeere, breiig-saftiger Himbeere und etwas mehr von leuchtender roter Johannisbeere, kombiniert mit Anklängen von Veilchen, schwarzem Tee und Blaubeere sowie feinen Anklängen von Lakritz, Kardamom und dezenten Anklängen von dunkler Schokolade. Die Tannine sind präzise und geschmeidig. 94-95/100

93–95
/100

Revue du Vin de France über: Chateau Clos de l’Oratoire Grand Cru Classe

-- Revue du Vin de France: An initial sanguin touch on the nose leads to delicious black fruit, mainly cassis, together with a touch of soot from the fireplace. It has a solid attack, with almost salty-edged tannins that lead into a fairly supple finish. 93-95/100

93–95
/100

Jeb Dunnuck über: Chateau Clos de l’Oratoire Grand Cru Classe

-- Jeb Dunnuck: This wine seems to always deliver, and I loved the 2020 Clos De L'Oratoire. Lots of black cherries, subtle cassis, notes of lead pencil and violets, medium to full-bodied richness, and a balanced, elegant texture all make for a beautiful Saint-Emilion. It picks up more minerality with time in the glass, and its purity of fruit is top-notch. It will keep for at least two decades. 93-95/100

Mein Winzer

Clos de l’Oratoire

Obwohl sich der Weinberg des Clos de l’Oratoire nicht in so guter Lage befindet wie manch anderer im Saint Emilion, sondern nordöstlich der Stadt auf sehr leichtem Sandboden, der aber keinen besonders guten Wasserabzug hat, entstehen hier unter der Regie von Stephan von Neipperg wunderbare...